Schnee und Glätte sorgen für Unfälle: Lachs-Laster kippt um

Vereiste und zugeschneite Straßen:Schnee und Glätte sorgen für Unfälle: Lachs-Laster kippt um

|

Rutschende Lkws, gesperrte Autobahnen: Schnee und Glätte haben vielerorts zu Unfällen geführt. In der kommenden Nacht muss erneut mit glatten Straßen gerechnet werden.

Ein vereistes Auto ist zu sehen

Der Wintereinbruch hat in Deutschland zu mehreren Autounfällen geführt. Auf eisglatter Fahrbahn sind in Baden-Württemberg zwei Autos kollidiert, mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

03.01.2026 | 0:22 min

Vereiste und zugeschneite Straßen: In der Nacht ist es an vielen Orten in Deutschland zu Unfällen gekommen. Auf der A 93 in der Oberpfalz rutschte ein mit 20 Tonnen Lachs beladener Lastwagen gegen einen Erdwall und kippte um. Der Fisch verteilte sich über die Fahrbahn, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei schilderte. Der Fahrer blieb unverletzt.

Sieben weitere Autos stießen beim Versuch auszuweichen zusammen. Die Autobahn war bei Wernberg-Köblitz für rund zwölf Stunden gesperrt. Es bildeten sich bis zu fünf Kilometer Stau.

Nach Schneefällen in der vergangenen Nacht liegt am Gipfel des Großen Feldbergs im Taunus viel Schnee.

Schnee, Eis und Sonne: Der Wintereinbruch in Deutschland sorgt bei manchen für Freude, verursacht aber auch viele Unfälle.

02.01.2026 | 1:21 min

Auch auf der A1 kurz vor Bremen rutschte ein Lastwagen auf der glatten Straße und kollidierte unter anderem mit einem LED-Schild und der Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Beamten sperrten die Autobahn. Um die Fahrbahn von Eis und Schnee zu befreien, musste die Polizei die Streufahrzeuge durch die Rettungsgasse zum Unfallort lotsen.

Hamburg: Dutzende Fahrzeuge bleiben an Brücke stecken

Auch in Mecklenburg-Vorpommern kam es zu zahlreichen Unfällen. Die Polizeidirektion in Neubrandenburg zählte in der Nacht zwölf Unfälle wegen glatter Straßen. Die Direktion in Rostock registrierte 57 Unfälle in den vergangenen 24 Stunden. Dabei wurden neun Menschen leicht verletzt.

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

Ein Klick für den Datenschutz

Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Bereits am Freitagnachmittag hatte das Wetter in Hamburg zu größerem Chaos geführt. Auf der Köhlbrandbrücke, die die Hansestadt mit der A7 verbindet, blieben Dutzende Lastwagen und Autos stecken. Sie schafften es nicht mehr, die Brücke hochzufahren, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Lastwagen sei auch ins Rutschen gekommen und habe sich gedreht.

Die Polizei war mehr als sechs Stunden damit beschäftigt, den Verkehr zu regeln. Erst als der Winterdienst die Brücke streute, konnten Fahrzeuge die Brücke wieder passieren. Zu Unfällen sei es nicht gekommen.

Özden Terli, Christa Orben, Katja Horneffer

Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung

04.01.2026 | 0:13 min

DWD: In der Nacht zum Sonntag wieder glatt

Im Laufe des Vormittags soll das Eis nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes auf den Straßen wegtauen. Nur im Süden kann es bei Frühwerten bis zu minus neun Grad glatt bleiben. In Teilen Norddeutschlands soll es immer wieder Schneeschauer und kurze Graupelgewitter geben. Gegen Abend werden an der Nordsee schwere Sturmböen erwartet.

Das Wasser der Elbe drückt am 02. Januar 2026 bei Hochwasser und einer Sturmflut auf den Hamburger Fischmarkt

Starke Sturmböen haben die Elbe in Hamburg über die Ufer treten lassen. Für die Nordseeküste galt eine Sturmflutwarnung, der Wasserstand lag knapp 2 Meter über dem mittleren Hochwasser.

02.01.2026 | 0:23 min

In der Nacht sinken die Temperaturen auf Tiefstwerte zwischen null und minus neun Grad. In den Alpen sind sogar minus zehn Grad möglich. Dabei rechnen die Wetterexperten wieder mit glatten Straßen.

Im Laufe des Sonntags soll sich dann vor allem im Süden die Sonne zeigen. Im restlichen Land soll es überwiegend bewölkt bleiben. Nördlich des Mains kann es vereinzelt Schneeschauer geben. Die Temperaturen steigen auf bis zu drei Grad. In den Bergen wird das Thermometer aber nicht über minus fünf Grad steigen.

Nachrichten
:Das Wetter

Sonne, Regen, Sturm? Die ZDF-Meteorologinnen und -Meteorologen wissen, wie das Wetter wird. Die Vorhersage für Ihren Wohnort, deutschland- und europaweit.
ZDF Wetter
Quelle: dpa
Über das Thema Wintereinbruch berichteten die heute-Nachrichten seit 02.01.2026 um 19:00 Uhr.
Thema

Mehr Nachrichten