US-Metropole New York:Mamdani sperrt wegen Wintersturms kompletten Verkehr
Ein schwerer Wintersturm mit Schnee und Eiseskälte rollt auf den Nordosten der USA zu. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat in der Metropole vorab den Notstand ausgerufen.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hält eine Pressekonferenz zum bevorstehenden massiven Schneesturm ab.
Quelle: AFPIn Erwartung eines heftigen Schneesturms hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani am Sonntag ein vorübergehendes Verkehrsverbot in der Metropole erlassen. Ab 21:00 Uhr Ortszeit (Montag 03:00 Uhr MEZ) bis Montagmittag gelte ein Ausnahmezustand, sagte Mamdani am Sonntag vor Journalisten.
Straßen, Autobahnen und Brücken in der Stadt seien für den gesamten Verkehr gesperrt, dies gelte für Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes. Nur systemrelevante Beschäftigte und Rettungsfahrten seien von dem Verbot ausgenommen.
Wir bitten die New Yorker, alle nicht notwendigen Fahrten zu vermeiden.
Zohran Mamdani, Bürgermeister von New York
Einen Sturm dieses Ausmaßes habe die Stadt seit zehn Jahren nicht erlebt. In New York City leben mehr als acht Millionen Menschen.
Bereits im Januar hatte ein schwerer Wintersturm weite Teile der USA erfasst. Viele Haushalte waren ohne Strom, Tausende Flüge wurden gestrichen. Mehrere Bundesstaaten hatten den Notstand ausgerufen.
25.01.2026 | 0:16 minWintersturm-Warnungen auch für andere Bundesstaaten
Der schnell an Stärke zunehmende Wintersturm näherte sich der Ostküste der USA. "Zwischen 45 und 60 Zentimeter Schnee" wurden in New York erwartet, "in einigen Gebieten sogar mehr als 70 Zentimeter".
Meteorologen gaben Wintersturm-Warnungen für New York und Teile von mindestens sechs Bundesstaaten heraus und warnten am Samstag, dass starke Schneefälle und heftiger Wind alle Großstädte in dem dicht besiedelten Gebiet entlang der Interstate 95 treffen würden, darunter Boston, Philadelphia und die weiter südlich gelegene US-Hauptstadt Washington. Zwischen Delaware und Cape Cod im Bundesstaat Massachusetts könne es in Küstengebieten zu Überschwemmungen kommen.
Ein heftiger Wintersturm hatte im Januar große Teile der USA im Griff. Schnee und Glätte sorgten für Chaos. Menschen kamen ums Leben.
28.01.2026 | 4:49 minGouverneurin von New York: "Das Schlimmste kommt erst noch"
Bereits Ende Januar war ein heftiger Wintersturm über weite Teile der USA hinweggefegt. Mehr als hundert Menschen waren infolge des Unwetters gestorben.
"Das Schlimmste kommt erst noch", warnte die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, am Sonntag vor Journalisten.
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Kathy Hochul, Gouverneurin des Bundesstaates New York
Und dann sollten alle drinnen bleiben. "Gucken Sie die Olympischen Spiele, lesen Sie ein Buch, schauen Sie Nachrichten, rufen Sie Verwandte an, rufen Sie ihre Mütter an - besonders Ihre Mütter."
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