Eisregen und Schneemassen:Wintersturm in USA: Hunderttausende Haushalte ohne Strom
Eisregen, Schneemassen, extreme Kälte: Der heftige Wintersturm macht den Menschen in den USA zu schaffen. Mehr als 700.000 Haushalte sind ohne Strom, über 14.000 Flüge fallen aus.
Ein schwerer Wintersturm hat weite Teile der USA erfasst. Viele Haushalte sind ohne Strom, Tausende Flüge wurden gestrichen. Mehrere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.
25.01.2026 | 0:16 minEin heftiger Wintersturm zieht derzeit mit klirrender Kälte, Schnee und Eis über große Teile der USA und soll im Laufe des Sonntags auch New York, Philadelphia und die Hauptstadt Washington entlang der US-Ostküste erfassen.
Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung kämpft mit den Folgen des extremen Winterwetters - laut Behörden nahezu 190 Millionen Menschen.
Behörden: Stromausfälle könnten länger anhalten
Der Wintersturm legt auch Teile des Stromnetzes lahm. Landesweit waren in den frühen Sonntagsstunden bereits mehr als 600.000 Haushalte ohne Strom, wie aus Angaben des Portals poweroutage.us hervorgeht. Stark betroffen waren Bundesstaaten im Süden und im Mittleren Westen, wo der Sturm am Freitagnachmittag begonnen hatte, darunter Texas, Mississippi und Louisiana.
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Die andauernde extreme Kälte verhindere zunächst, dass Schnee und Eis schmelzen. Die Behörden sprachen von möglicherweise lang anhaltenden Stromausfällen in einigen Landesteilen. US-Meteorologen warnen seit Tagen vor einem der wohl größten Winterstürme der letzten Jahre.
Viele Staaten haben den Notstand ausgerufen, um, falls notwendig, deutlich schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren zu können.
Rund 200 Millionen US-Amerikaner bereiten sich auf einen starken Wintersturm vor.
24.01.2026 | 1:13 minUngewöhnlich kalt in einigen Regionen der USA
Aus dem Ort Crested Butte in Colorado, eine frühere Bergbausiedlung und heute ein beliebter Ort für Wintersport, meldete CNN ganze 58 Zentimeter Schnee. In Teilen Oklahomas seien bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen. Einige nutzen das winterliche Wetter auch, um draußen Spaß zu haben: Der Sender zeigte Bilder von Anwohnern, die sich in Oklahoma trotz eisiger Kälte amüsierten und auf Schlitten einen Hang hinunterrutschten.
Aus Teilen von New Mexiko meldete CNN rund 30 Zentimeter Schnee, aus Texas bis zu 15 Zentimeter. Besonders gefährlich sei der gefrierende Regen, der in Teilen von Louisiana eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht hervorgebracht habe. Die Behörden warnten am frühen Sonntag zudem vor "katastrophalen" Eisablagerungen in Mississippi.
Auch die niedrigen Temperaturen seien bedrohlich: So berichtete der Sender NBC News von gefühlten Temperaturen von minus 35 Grad Celsius in Teilen des Landes. Damit sei es ungewöhnlich kalt, selbst für diese Jahreszeit.
Etwa 14.000 Flüge fallen aus
Heftige Schneefälle beinträchtigen laut Behörden teilweise massiv den Verkehr. Eisanlagerungen erzeugten teilweise "extrem gefährliche" Reisebedingungen. Übers Wochenende seien 14.000 Flüge gestrichen worden, berichtet CNN. Außerdem seien Autobahnen aufgrund gefährlicher Straßenbedingungen teilweise gesperrt. Der Sender berichtete von mehreren Unfällen, etwa in Kentucky.
Die andauernde Kälte droht auch in den kommenden Tagen Teile des Landes lahmzulegen. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen. In vielen Städten wurden Wärmestuben für Wohnungslose geöffnet.
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