Eisregen und Schneemassen:Wintersturm in den USA: Zahl der Toten steigt
Für große Teile der USA beginnt auch die neue Woche unter einer dicken Schneedecke. Der heftige Wintersturm hat bereits mindestens 22 Tote gefordert.
Ein heftiger Wintersturm hält große Teile der USA weiter im Griff. Schnee und Glätte sorgen für Chaos, Medienberichten zufolge kamen bereits mehr als 30 Menschen ums Leben.
28.01.2026 | 4:49 minDie Zahl der Toten infolge des verheerenden Wintersturms in den USA steigt weiter. Mindestens 22 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, wie die "New York Times" berichtet. Andere US-Medien melden gar höhere Opferzahlen: Die Zeitung "USA Today" schrieb, mindestens 34 Menschen seien seit Freitag gestorben. Doch nicht all diese Todesfälle konnten zunächst auf das Extremwetter zurückgeführt werden. Mehrere Fälle würden noch untersucht.
In den Bundesstaaten Ohio und Massachusetts seien jeweils zwei Menschen von Schneepflügen erfasst worden, teilten die Behörden mit. In Texas und Arkansas kam es zu schweren Rodelunfällen, bei denen jeweils zwei Jugendliche getötet wurden. In Kansas berichteten die Behörden vom Tod einer 28-jährigen Frau, deren Leiche von Spürhunden der Polizei unter Schnee entdeckt wurde, nachdem sie zuletzt beim Verlassen einer Bar gesehen worden sei.
In den USA wütet ein heftiger Wintersturm. Mehrere Menschen kamen ums Leben, über eine Million Haushalte sind ohne Strom. In mindestens 20 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.
26.01.2026 | 1:30 minWetterdienst: Einschränkungen bis kommende Woche
Aus New York City meldete das Büro von Bürgermeister Zohran Mamdani, dass zwischen Samstag und Montagmorgen (Ortszeit) bei stark fallenden Temperaturen mindestens acht Menschen im Freien tot aufgefunden worden seien. Die Todesursachen würden noch untersucht. Behörden berichteten zudem von vier Todesfällen in Tennessee, jeweils drei in Louisiana und Pennsylvania, zwei in Mississippi sowie je einem Todesfall in New Jersey und South Carolina.
Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte auch für diese Woche vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen.
Die Auswirkungen von Schnee und Schneeregen werden bis weit in die kommende Woche anhalten.
Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes
Ein schwerer Wintersturm hat weite Teile der USA erfasst. Viele Haushalte sind ohne Strom, Tausende Flüge wurden gestrichen. Mehrere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.
25.01.2026 | 0:16 minLängere Einschränkungen im Alltag
Einige Meteorologen sprechen von einem der heftigsten Wintereinbrüche der vergangenen Jahrzehnte. Die Menschen sollen sich auf längere Einschränkungen im Alltag einstellen. Eisige Temperaturen sind auch für die nächsten Tage vorhergesagt.
Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. In nördlichen Bundesstaaten wurde vor lebensbedrohlicher Kälte von bis zu minus 45 Grad Celsius auch in den kommenden Tagen gewarnt. Viele staatliche Behörden blieben am Montag geschlossen.
Rund 200 Millionen US-Amerikaner bereiten sich auf einen starken Wintersturm vor.
24.01.2026 | 1:13 minZerrissene Stromleitungen unter dem Gewicht von Eisschichten
Am Abend (Ortszeit) waren laut der Webseite poweroutage.com noch mehr als 670.000 Haushalte im Land ohne Strom, die meisten davon im Süden der USA. Im Norden von Mississippi und in Teilen von Tennessee zerrissen Stromleitungen unter dem Gewicht von Eisschichten aus gefrierendem Regen, was für weitreichende Stromausfälle sorgte.
Vom Bundesstaat Arkansas bis ins 2.100 Kilometer entfernte Neuengland an der Ostküste türmte sich der Schnee am Montag etwa 30 Zentimeter hoch. Der Verkehr kam zum Erliegen, Tausende Flüge wurden gestrichen. Weit verbreitet fiel die Schule aus.
Weite Teile der USA hat in den vergangenen Tagen ein Wintersturm getroffen. In Oklahoma nutzt ein Mann deshalb sein Vintage-Feuerwehrauto, um Obdachlosen in der tödlichen Kälte zu helfen.
26.01.2026 | 1:33 minEisige Temperaturen auch in den nächsten Tagen
Auch in den kommenden Tagen werde es ungewöhnlich kalt bleiben, selbst für diese Jahreszeit, warnte der Wetterdienst. Die niedrigen Temperaturen sollen laut Vorhersage vor allem den Süden und Osten des Landes weiter erfassen.
Sogar in Teilen Floridas könnte es kälter als sonst werden. In einigen US-Regionen könnten die niedrigsten Temperaturen seit Jahren erreicht werden. Milderes Wetter erwarten die Meteorologen erst wieder Anfang Februar.
Die extreme Wetterlage in den USA wird ausgelöst durch eine Verformung des Polarwirbels, dadurch gelangt kalte Luft von der Arktis nach Süden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das gehäufte Auftreten dieses Phänomens mit dem Klimawandel zusammenhängen könnte.
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