Schnee und Eis: USA wappnen sich für "historischen Wintersturm"

Wintereinbruch bringt Schnee und Eis:USA wappnen sich für "historischen Wintersturm"

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Starker Schneefall, Eis und Sturmböen: Die USA bereiten sich auf einen heftigen Wintersturm vor. 34 Bundesstaaten sind betroffen. Teils wird vor Aufenthalten im Freien gewarnt.

Ein fast leergekauftes Supermarktregal, vor dem rechts eine Frau mit einer schwarzen Jacke steht. Links ins Bild läuft eine Frau mit einem Einkaufskorb.

Die USA erwarten ab dem Wochenende einen der schwersten Winterstürme der letzten Jahre. Viele Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen, vielerorts kam es zu Panikkäufen in Supermärkten.

23.01.2026 | 0:29 min

Die USA wappnen sich für einen massiven Wintereinbruch: Heimatschutzministerin Kristi Noem sprach am Freitag im Onlinedienst X von einem "historischen Wintersturm". Er könnte nach ihren Angaben am Wochenende US-Bürgerinnen und -Bürger in 34 Bundesstaaten betreffen.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) sagt für das Wochenende verbreitet starken Schneefall, Schneeregen und gefrierenden Regen in weiten Teilen der USA voraus. Die akute Unwetterlage soll bis mindestens Montag anhalten, gefolgt von einer Frostperiode und "katastrophalem" Glatteis.

Ein Auto fährt über eine verschneite Straße im amerikanischen Lowville, New York, am 22.01.2026.

Ein Wintersturm mit Schnee und Eis sorgt für erschwerte Verkehrsbedingungen in Lowville. Im US-Bundesstaat New York wird vor Aufenthalten im Freien gewarnt.

Quelle: AP

Schnee und Wind: Notstand in Washington, Flüge gestrichen

Die Behörden erwarten massive Verkehrsbeeinträchtigungen und Stromausfälle durch extrem niedrige Temperaturen sowie starke Windböen. Schnee soll selbst in südlichen Bundesstaaten wie Texas und Louisiana fallen.

Der Meteorologe Ryan Maue warnte im Onlinedienst X:

Die kommenden zehn Wintertage werden in den Vereinigten Staaten die schlimmsten seit 40 Jahren sein.

Ryan Maue, Meteorologe

Ein Autofahrer fährt am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, in Nashville, Tennessee, auf einer mit Salzlauge behandelten Straße.

Am Wochenende müssen sich Millionen Amerikaner auf einen Wintersturm mit Schnee und Eis einstellen.

23.01.2026 | 0:20 min

Mehr als 1.500 Flüge wurden für das Wochenende laut dem Trackingdienst Flightaware vorsorglich gestrichen. In der Hauptstadt Washington D.C. rief Bürgermeisterin Muriel Bowser den Notstand aus. Die Behörden im Bundesstaat New York rieten den Bürgerinnen und Bürgern von längeren Aufenthalten im Freien ab.

Der US-Wetterdienst NWS warnt auf X vor "bitterkalten Temperaturen" sowie "anhaltenden Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen der Infrastruktur".

X-Post des National Weather Service

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Mehrere Menschen mit Schneeschaufeln räumen Schnee am Times Square in New York.

Erst vor wenigen Wochen legten Schnee und Eis die US-Ostküste lahm - mit bis zu 28 Zentimeter Neuschnee.

27.12.2025 | 0:22 min

Trump: Wo bleibt globale Erwärmung?

Heimatschutzministerin Noem erklärte, die Katastrophenschutzbehörde Fema habe vorgesorgt und "30 Stromgeneratoren, 250.000 Mahlzeiten, 400.000 Liter Wasser sowie Decken, Babynahrung und andere notwendige Güter" besorgt. Noem war im Juli nach verheerenden Überschwemmungen in Texas mit mindestens 120 Todesopfern in die Kritik geraten, weil sie Kürzungen bei der Fema veranlasst hatte.

US-Präsident Donald Trump zeigte sich angesichts der Warnungen erneut skeptisch zum Klimawandel: "Rekordkältewelle soll 40 Bundesstaaten treffen", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social - "Was ist eigentlich aus der globalen Erwärmung geworden???"

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:Daten zum Klimawandel im Überblick

Der Klimawandel schreitet voran - abgeschwächt wird er, wenn wir weniger CO2 und andere Treibhausgase ausstoßen. Wichtige Daten zum Klimawandel im Überblick:
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Fünf Icons mit Fabrikschlot, Blitz, Thermometer vor Deutschland und Weltkarte, und einem Haus über Wellen. Im Hintergrund ein Braunkohlekraftwerk.
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Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 23.01.2026 ab 08:00 Uhr.

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