Riskante Rettungsoperation:Jubel in Laos: Erster Goldsucher aus Höhle geborgen
Helfer haben den ersten Goldsucher aus der überfluteten Höhle in Laos geborgen. Die riskante Rettung geht nun weiter, vier weitere Männer stecken dort fest, zwei werden vermisst.
Der erste von fünf eingeschlossenen Goldsuchern ist aus der Höhle gerettet worden.
Quelle: Association Of Volunteers For Lao People/AP/dpaDer erste von fünf in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher ist geborgen worden. Zuvor sei so viel Wasser aus der Höhle abgepumpt worden, dass am Nachmittag eine sichere Rettung möglich geworden sei, teilte die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteers for People mit.
Auf einem von CNN verbreiteten Video war am Abend zu sehen, wie der Mann langsam und von Helfern gestützt aus dem Berg stieg. Der thailändischen Rettungseinheit MTK zufolge dauerte die Rettung 37 Minuten. Die anderen vier Arbeiter sollen nun nach und nach aus der Höhle befreit werden.
Rettungsteams haben nach mehr als einer Woche fünf vermisste Goldsucher in einer überfluteten Höhle in Laos lebend gefunden. Nach zwei weiteren Vermissten wird noch gesucht.
27.05.2026 | 0:19 minRettung in Laos wegen Einsturzgefahr riskant
Die Gruppe saß seit zehn Tagen Hunderte Meter vom Eingang entfernt fest, nachdem heftige Regenfälle die Goldmine der nördlichen Provinz Xaisomboun geflutet und einen Erdrutsch ausgelöst hatten. Kollegen, die sich retten konnten, hatten Alarm geschlagen.
Obwohl die Goldsucher schon am Mittwoch lebend in einer Kammer der Höhle entdeckt worden waren, dauerte es lange, bis die eigentliche Bergung starten konnte. Die Rettungsaktion galt wegen extrem enger Tunnel, hoher Wasserstände und akuter Einsturzgefahr als extrem riskant.
Wenig Hoffnung für zwei Vermisste
Gleichzeitig gibt es mittlerweile kaum noch Hoffnung, zwei weiterhin vermisste Männer lebend zu finden. Rettungskräfte hätten inzwischen rund 95 Prozent des Tunnelsystems durchsucht, bislang aber keine Spur der beiden entdeckt, sagte der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi dem Sender ThaiPBS World. "Wir haben nicht mehr viele Orte übrig, an denen wir suchen können", erklärte er. Die Suche nach ihnen soll aber fortgesetzt werden.