Traditionelles Ruder-Rennen:"Boat Race": Oxford-Frauen und Cambridge-Männer siegen
Beim "Boat Race" hat jede Seite einmal Grund zum Jubeln gehabt: Während bei den Frauen Oxford feiern durfte, siegte bei den Männern Cambridge.
Das Boatrace gewinnt ein deutscher Student. Als Schlagmann führt Frederik Breuer den Achter der Uni Cambridge zum Sieg gegen Oxford. Bei den Frauen gibt's ein Familientreffen.
04.04.2026 | 0:50 minLilli Freischem hat mit den Ruderinnen von Oxford das legendäre Duell gegen den Rivalen Cambridge und ihre Schwester Mia gewonnen. Im traditionellen Aufeinandertreffen der beiden Eliteuniversitäten setzten sich die "Dark Blues" auf der etwa 6,8 Kilometer langen Strecke auf der Themse in London deutlich gegen die "Light Blues" durch und feierten bei den Frauen den ersten Erfolg nach zuvor acht Niederlagen in Serie.
Schwesternduell beim "Boat Race"
Neben Mia Freischem gehörte mit Antonia Galland eine weitere Deutsche zum unterlegenen Cambridge-Achter. Es war das erste Mal seit 22 Jahren, dass Schwestern beim "Boat Race" aufeinandertrafen.
Die Kölnerinnen Mia und Lilli Freischem hatten 2020 mit dem Rudern begonnen. Mia, 24, Doktorandin der Chirurgie, feierte bei der 80. Ausgabe des Frauenrennens vor Zehntausenden Zuschauern ihre Premiere, während Lilli, Doktorandin der Atmosphärenphysik und schon im Vorjahr dabei, sich in ihrem letzten Studienjahr befindet. In der Gesamtbilanz verkürzte Oxford auf 31:49.
Beim traditionsreichen Bootsrennen zwischen Cambridge und Oxford in London kommt es zu einem Familienduell. Die deutschen Schwestern Mia und Lilly Freischem rudern gegeneinander.
02.04.2026 | 1:43 minBei den Männern gewinnt Cambridge
Bei der 171. Ausgabe des Männer-Rennens feierte Cambridge mit Schlagmann Frederik Breuer, Olympia-Vierter in Paris im Deutschland-Achter, souverän seinen 89. Sieg und baute damit den Vorsprung auf Oxford (81) aus - 1877 hatte es ein "totes Rennen" ohne Sieger gegeben. Cambridge setzte mit dem siebten Sieg bei den acht jüngsten Auflagen seine Dominanz fort.
Der Cambridge-Achter mit dem gebürtigen Bonner Breuer dominierte von Beginn an. Oxford hatte nicht den Hauch einer Chance und lag im Ziel rund dreieinhalb Längen zurück. Für den 24-jährigen deutschen Master-Studenten in Energie-Technologie war es die Premiere bei dem traditionsreichen Rennen.
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