Torfestival gegen Slowenien:DFB-Frauen starten souverän in WM-Qualifikation
Fünf Tore zum Auftakt der WM-Qualifikation: Bei den deutschen Fußball-Frauen läuft es im Spiel gegen Slowenien wie geschmiert.
Die deutschen Fußballerinnen feiern einen gelungenen Start in die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien. Gegen Slowenien setzen sich die DFB-Frauen souverän durch.
03.03.2026 | 8:07 minDie deutschen Fußballerinnen haben einen Traumstart in ihre WM-Mission hingelegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück wurde im Spiel gegen Slowenien ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und setzte sich mit 5:0 (2:0) durch. Es war der erste Schritt Richtung Endrunde 2027 in Brasilien.
Vivien Endemann (6.), Elisa Senß (12.), Linda Dallmann (48.), Debütantin Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.) sorgten vor 19.169 Zuschauern im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion für den Erfolg. Mit Rückenwind kann das DFB-Team nun ins Duell mit den stärkeren Norwegerinnen in Stavanger starten (Samstag, 18 Uhr/ZDF-Livestream).
Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir gewinnen wollten und schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Wir sind zufrieden.
Bundestrainer Christian Wück
Dritter Gegner in der Qualifikationsgruppe A4 ist Österreich. Um das Direkt-Ticket zu lösen, muss Deutschland Gruppensieger werden.
Zwei schnelle Tore der DFB-Elf
Nach einem verhaltenen Beginn kam Shekiera Martinez zum ersten guten Abschluss (5.), den Sloweniens Keeperin Zala Mersnik noch parierte. Endemann schlug wenig später eiskalt zu. Kurz darauf stand wieder Martinez im Fokus, als sie die den Ball aus kurzer Distanz ins Tor nickte - doch Rebecca Knaak hatte beim Zuspiel im Abseits gestanden.
Deutschland dominierte nun die Partie, Senß legte nach. Immer wieder schnürte die DFB-Elf ihre Gegnerinnen rund um den Strafraum ein. Die Gäste konnten sich aus dem Dauerdruck kaum befreien, bei den wenigen Vorstößen war Torfrau Ann-Katrin Berger zur Stelle.
Höhere Führung zur Halbzeit war möglich
Auf der linken Seite sorgte Endemann immer wieder für Gefahr. Eine gute Chance vergab die Wolfsburger Offensivspielerin, als sie frei aufs Tor zulief, den Schuss allerdings rechts vorbeisetzte (23.). Nun schlichen sich allerdings erste Nachlässigkeiten ein, die DFB-Elf hätte zur Halbzeit höher führen können.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Bundestrainer Chistian Wück kräftig durch. Für Kapitänin Giulia Gwinn, Franziska Kett und Brand kamen Carlotta Wamser, Sarai Linder und Mühlhaus, die ihren Einstand gleich nach ihrer Einwechslung mit ihrem ersten Tor krönte.
Lea Schüller kommt und trifft
In der Schlussphase meldete sich Schüller, die zuletzt in einem Formtief steckte, mit ihrem 55. Treffer im 83. Länderspiel zurück. Ein weiteres Schüller-Tor (87.) wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung fälschlicherweise aberkannt - der Videobeweis kommt in der Quali nicht zum Einsatz.
Wir haben sehr viel Energie auf den Platz gebracht. Das Spiel macht viel Lust auf mehr. Viele Tore, Debütanten, die gleich treffen - da wollen wir anknüpfen.
DFB-Kapitänin Giulia Gwinn
Vor der Partie hatte Wück betont, man wolle sich "ohne Umwege" für die WM-Endrunde qualifizieren, "Zeit für große Experimente" habe man daher nicht. Dennoch überraschte er mit einigen Personalien in seiner Startelf.
Am kommenden Dienstag starten die DFB-Frauen mit dem Spiel gegen Slowenien in die WM-Qualifikation. Klara Bühl wünscht sich, "dass man mit einer gewissen Leichtigkeit startet".
24.02.2026 | 0:43 minWück testet mit ungewohnter Startelf
In der Sturmspitze erhielt Shekiera Martinez den Vorzug vor Nicole Anyomi und Schüller. Außerdem nahm auch Janina Minge zunächst auf der Bank Platz, stattdessen testete Wück in der Innenverteidigung Camilla Küver mit Rebecca Knaak.
Zudem musste er zwei Ausfälle in der Offensive kompensieren: Nachdem bereits Selina Cerci hatte passen müssen, erweiterte Schlüsselspielerin Klara Bühl in der vergangenen Woche die Liste der Verletzten. Neben Jule Brand kam Endemann auf dem Flügel zum Einsatz.
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