Rüstungsunternehmen in Bayern: LKA vermutet Anschlagsversuch

Brandattacke in München:LKA vermutet Anschlagsversuch auf Rüstungsunternehmen

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In München flogen Brandsätze auf eine Baustelle. Das Landeskriminalamt vermutet einen Anschlagsversuch auf ein Rüstungsunternehmen und ermittelt wegen eines politischen Hintergrunds.

 Ein Polizist mit einem Polizei-Spürhund läuft an einem Firmengelände vorbei.

In München wird ein Anschlagsversuch auf ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich vermutet. Mehrere Brandsätze wurden auf eine Baustelle vor der Konzernzentrale geworfen.

03.09.2026 | 1:29 min

Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Um welches Unternehmen es konkret geht, sagte der Sprecher nicht.

Mehrere Brandsätze waren in der Nacht auf die betroffene Baustelle geworfen worden. Bayerischer Rundfunk und "Bild" berichteten, die Baustelle befinde sich vor der Firmenzentrale des Technologiekonzerns Rohde & Schwarz.

Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest, wie ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums erklärte. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt.

Polizei: Kein größerer Schaden durch Brandattacke

Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten löschten. Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte der Polizeisprecher. Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.

Die Brandsätze sollen gegen Mitternacht aus einem Auto geworfen worden sein. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Nach der Fahndung wurden eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger festgenommen.

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Quelle: dpa, ZDF
Über dieses Thema berichtet ZDFheute Xpress am 03.09.2026 in dem Beitrag "Brandattacke in München: Anschlagsversuch vermutet".
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