BIP, Inflation, Arbeitslosigkeit:Wie geht's der deutschen Wirtschaft unter Kanzler Merz?
von Robert Meyer, Moritz Zajonz
Geringes Wachstum, steigende Preise, wenig Arbeitsmarktbewegung: Wie geht es der Wirtschaft unter Kanzler Friedrich Merz? Die wichtigsten Daten im Überblick.
Warum tut sich die Bundesregierung so schwer mit Reformen und wie will Friedrich Merz dafür sorgen, dass sich das ändert? Fragen an den Bundeskanzler von Bettina Schausten und Anne Gellinek.
06.05.2026 | 22:44 minNichts weniger als die Wirtschaftswende versprach Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im vergangenen Mai. "Wir werden deshalb alles daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen", erklärte er kurz nach seinem Amtsantritt.
Wie viel davon konnten er und seine Regierung halten? Unser Artikel zeigt Ihnen die Lage der Wirtschaft ein Jahr nach Merz' erstem Tag als Bundeskanzler. Viele Indikatoren weisen nicht in die gewünschte Richtung.
BIP: So geht es der deutschen Wirtschaft
Angefangen beim Bruttoinlandsprodukt. Zwar ist die deutsche Wirtschaft zwischen Januar und März gewachsen, sogar mehr als erwartet.
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Doch die Aussichten für den Rest des Jahres sind trotz der überraschenden Zahlen für die ersten drei Monate nicht gut. Die steigenden Energiepreise durch den Iran-Krieg, Probleme bei den Lieferketten und unsichere Exportmärkte belasten die Wirtschaft wohl langfristig.
Angesichts des Konflikts senkten zuletzt viele Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen. Auch die Bundesregierung halbierte ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr. Sie erwartet nur noch 0,5 Prozent für 2026, vor dem Iran-Krieg ging sie noch von einem Prozent aus. Schon vor dem Konflikt kritisierten die Wirtschaftsweisen Ende 2025, dass wichtige Projekte wie das Sondervermögen nur geringe positive Auswirkungen haben würden, weil die Regierung das Geld für Umschichtungen im Haushalt nutze.
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Die Bundesregierung erwartet 2026 nur ein geringes Wachstum der deutschen Wirtschaft infolge der angespannten Weltwirtschaftslage.
22.04.2026 | 1:39 minInflation steigt
Das nächste Problem: die Inflation. Der Iran-Krieg und die blockierte Straße von Hormus haben die Energiepreise deutlich steigen lassen. Vor allem Benzin, Diesel und Heizöl haben sich verteuert.
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Konsum: Wollen die Menschen Geld ausgeben?
Angesichts der Inflation rauschte auch die Konsumlaune der Deutschen ab. Die Befragung zum Konsumklima zeigt, ob die Menschen in den nächsten zwölf Monaten unter anderem größere Anschaffungen planen.
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Exporte: So viel liefert Deutschland in die Welt
Die Erholung der deutschen Wirtschaft, die ihre Waren bisher zu großen Teilen in die Welt verkauft hat, leidet unter den internationalen Umwälzungen. Seit Anfang 2025 wirken sich unter anderem Donald Trumps Zölle auf die Exporte deutscher Unternehmen aus. In den letzten Monaten wuchsen die Lieferungen in andere Länder aber leicht.
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Wirtschaftsexperte Florian Neuhann erklärt, warum die Wirtschaftskrise mehr als eine konjunkturelle Schwächephase ist, welche Probleme dahinterstecken und ob es Hoffnung gibt.
09.01.2026 | 8:50 minArbeitslosigkeit: So ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt
Abgesehen von saisonbedingten Schwankungen steigt die Arbeitslosenquote in Deutschland seit drei Jahren.
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Zudem sinkt die Zahl der ausgeschriebenen Jobs laut Daten des Online-Jobportals Indeed. Die Grafik zeigt einen Index: Als Vergleich wird immer ein Zeitpunkt vor der Corona-Pandemie herangezogen. Gibt es also mehr oder weniger ausgeschriebene Stellen bei Indeed als Anfang Februar 2020?
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Redaktion: Kathrin Wolff, Lukas Wagner
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