BIP, Arbeitslosigkeit, Inflation:Wie geht's der deutschen Wirtschaft unter Friedrich Merz?
von Robert Meyer, Moritz Zajonz
Die deutsche Wirtschaft hat schwache Jahre hinter sich - die schwarz-rote Koalition will das ändern. Wie ist der aktuelle Stand? Wichtige Zahlen zur Wirtschaftslage im Überblick.
Deutschlands größter Seehafen schläft nie: 110 Millionen Güter werden jährlich umgeschlagen. Weit über die Hälfte der Ein- und Ausfuhren geht über den Seeweg, der größte Teil davon über Hamburg.
21.01.2026 | 18:58 minAm Hamburger Hafen kommen Waren aus aller Welt an - und werden in alle Welt transportiert. Ein Drehkreuz für den Handel mit den USA und Asien. Wie es dem deutschen Außenhandel geht, kann Thomas Wolnewitsch an seinem Betrieb Transcargo im Hafen gut ablesen - allerdings mit einem halben Jahr Verspätung.
Die Bestellungen aus dem Sommer landen jetzt erst auf dem Hof. Aktuelle wirtschaftliche Probleme wird man hier erst in sechs Monaten bemerken. Noch ist am Hafen einiges zu tun. Aber die Lage sei "schwieriger", sagt er.
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Das gilt nicht nur für den mittelständischen Betrieb am Hamburger Hafen, sondern für die deutsche Wirtschaft insgesamt. Die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die Konjunktur nach schwachen Jahren wieder ankurbeln. Zwar erwarten die Wirtschaftsinstitute 2026 wieder mehr Wachstum, aber nur in moderatem Maß - "mäßiger Schwung" trotz Sondervermögen, wie es die Wirtschaftsweisen in ihrem Gutachten im November 2025 ausdrückten.
In unserem Überblick sehen Sie die wichtigsten Zahlen aus der deutschen Wirtschaft - vom Bruttoinlandsprodukt über die Arbeitslosigkeit bis hin zur Konsumlaune der Menschen.
BIP: So geht es der deutschen Wirtschaft
Ein detaillierter Blick in die Daten zeigt, dass die Wirtschaft schon seit einiger Zeit nicht mehr oder kaum wächst. Zuletzt trat Deutschland auf der Stelle.
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Nach zwei Rezessionsjahren ist das Bruttoinlandsprodukt 2025 um 0,2 Prozent gestiegen. Grund sind vor allem privater Konsum und staatliche Investitionen, während die Exporte weiter zurückgingen.
15.01.2026 | 0:22 minExporte: So viel liefert Deutschland in die Welt
Die Erholung der deutschen Wirtschaft, die ihre Waren bisher zu großen Teilen in die Welt verkauft hat, leidet unter den internationalen Umwälzungen. Seit Anfang 2025 wirken sich unter anderem Donald Trumps Zölle auf die Exporte deutscher Unternehmen aus. Auch am Hamburger Hafen zeigt sich die anhaltende Exportschwäche. Die ersten Monate des Jahres seien "Importmonate", sagt Thomas Wolnewitsch von Transcargo.
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Wirtschaftsexperte Florian Neuhann erklärt, warum die Wirtschaftskrise mehr als eine konjunkturelle Schwächephase ist, welche Probleme dahinterstecken und ob es Hoffnung gibt.
09.01.2026 | 8:50 minKonsum: Wollen die Menschen Geld ausgeben?
Alternativ könnten die Menschen in Deutschland mehr konsumieren. Ein Indikator ist das Konsumklima: Die Befragung zeigt, ob die Menschen in den nächsten zwölf Monaten unter anderem größere Anschaffungen planen.
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Arbeitslosigkeit: So ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt
Wachstum und Arbeitslosigkeit hängen eng zusammen. Abgesehen von saisonbedingten Schwankungen steigt die Arbeitslosenquote in Deutschland seit drei Jahren.
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Zudem sinkt die Zahl der ausgeschriebenen Jobs laut Daten des Online-Jobportals Indeed. Die Grafik zeigt einen Index: Als Vergleich wird immer ein Zeitpunkt vor der Corona-Pandemie herangezogen. Gibt es also mehr oder weniger ausgeschriebene Stellen bei Indeed als Anfang Februar 2020?
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Inflation: Wie sich die Preise entwickeln
Nach Jahren der massiv steigenden Preise hat sich die Inflation zuletzt wieder auf einem normalen Niveau eingependelt. Ziel der Europäischen Zentralbank sind zwei Prozent, dann spricht man von Preisstabilität.
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Redaktion: Kathrin Wolff
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