Ukraine-Krieg: US-Vermittler reisen nach Moskau und Kiew

Trump: "Vorschlag“ für Kriegsende:US-Vermittler reisen nach Moskau und Kiew

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Die Vermittlungsversuche der USA im Ukraine-Krieg waren zuletzt ins Stocken geraten. Nun bestätigt Präsident Trump eine erneute Reise seiner Unterhändler nach Moskau und Kiew.

Henner Hebestreit

Seit einer Woche stehe vor allem die Lagerinfrastruktur unter Beschuss, so ZDF-Reporter Henner Hebestreit in der Ukraine. Es könne zu kurzfristigen Engpässen kommen, räume auch die Regierung ein.

03.09.2026 | 6:00 min

US-Präsident Donald Trump hat die Reisepläne seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner nach Russland und in die Ukraine bestätigt.

Witkoff und Kushner flögen zuerst nach Moskau und dann nach Kiew, sagte Trump am Freitag. "Wir haben sie dorthin geschickt, um zu prüfen, ob wir etwas erreichen können", fügte er hinzu. Die Reise solle bis Anfang kommender Woche dauern.

Sie bringen einen Vorschlag mit, um den Krieg zu beenden.

Donald Trump, US-Präsident

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er erwarte Witkoff und Kushner für Sonntag in Kiew. Zuvor würden sie Moskau besuchen. Die Ukraine werde während der Gespräche auf Luftangriffe verzichten, erklärte Selenskyj auf Telegram.

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wollte einen Besuch nicht bestätigen. Er sagte am Freitag lediglich, die Medien würden informiert, falls ein solches Treffen stattfinde.

Trump empfängt Selenskyj im Weißen Haus in Washington

Donald Trump behauptet regelmäßig, die USA hätten die Ukraine bereits mit mindestens 300 Milliarden US-Dollar unterstützt. Das wäre weit mehr als Europa zusammen.

01.03.2025 | 2:17 min

Verhandlungen gerieten zuletzt ins Stocken

Kushner und Witkoff waren zuletzt im Januar in Moskau, wo sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin trafen. Dessen außenpolitischer Berater Juri Uschakow bezeichnete die Gespräche danach als konstruktiv, sagte jedoch: "Eine langfristige Lösung ist nicht zu erwarten, solange die Gebietsfrage nicht gelöst ist."

Moskau beharrt auf einem Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem gesamten Donbass, den Russland völkerrechtswidrig annektiert, aber nur teilweise erobert hat.

Weitere Verhandlungen sind inzwischen ins Stocken geraten. Das Weiße Haus konzentriert sich derzeit auf seinen Konflikt mit Iran.

Einheimische beobachten Feuerwehrleute bei der Arbeit, nachdem ein russischer Drohnenangriff am Dienstag, dem 1. September 2026, ein Wohngebäude in Kiew getroffen hat.

Nach einem Angriff durch Russland wurden in der Region Kiew mindestens zwölf Menschen getötet. Präsident Selenskyj forderte die Verbündeten auf, die ukrainische Luftverteidigung zu stärken.

01.09.2026 | 0:27 min

Trump zu Drohnen-Fund: Putin plant keine Angriffe auf Nato

Trump äußerte sich auch zu den deutschen Vorwürfen gegen Russland wegen des versuchten Drohnen-Anschlags am Flughafen Leipzig. Er hielt an seiner Einschätzung fest, dass Kreml-Chef Wladimir Putin keinen Angriff auf Nato-Gebiet plant.

"Ich spreche mit ihm. Ich kenne ihn sehr gut. Putin will kein Nato-Gebiet angreifen", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus.

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Ähnlich hatte sich Trump bereits Ende August geäußert, nachdem CIA-Chef John Ratcliffe überraschend zu Besuch in Moskau war. Das "Wall Street Journal" und das Magazin "Politico" berichteten zuvor, Ratcliffe habe den Kreml vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung Russland allerdings noch nicht offiziell für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht.

Die mit Sprengstoff und einem Zündmechanismus präparierte Drohne war Anfang August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.
Satellitenbild: Rauchgeneratoren auf der Krim-Brücke aufgenommen am 22.6.2026
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Quelle: AP, dpa
Über den Krieg in der Ukraine Thema berichtete das ZDF zuletzt in der Sendung ZDFheute live am 03.09.2026 ab 21:02 Uhr und in der Sendung ZDFheute Xpress am 01.09.2026 ab 16:00 Uhr.

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