US-Präsident macht Ansprüche klar:Trump provoziert mit Fotomontagen zu Kanada und Grönland
Donald Trump sorgt mit zwei Fotomontagen für Aufsehen. Auf den online veröffentlichten Bildern macht der US-Präsident deutlich, dass er neben Grönland auch Kanada begehrt.
US-Präsident Donald Trump dürfte in Europa aktuell großes Rede-Thema sein.
Quelle: action pressUS-Präsident Donald Trump hat mit einer Fotomontage deutlich gemacht, dass er neben Grönland auch Kanada unter die Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen will. Auf seiner Online-Plattform Truth Social veröffentlichte der Republikaner zwei Fotomontagen.
Auf einem der gefakten Bilder wird Trump im Oval Office mit europäischen Staats- und Regierungschefs und einem Plakat gezeigt, auf dem neben den USA auch Venezuela, Grönland und Kanada in den Farben der US-Flagge dargestellt werden.
Ein Jahr nach Beginn seiner zweiten Amtszeit hält Donald Trump Europa und die Welt in Atem. Die internationale, regelbasierte Ordnung gerät ins Wanken, auch die US-Demokratie steht unter Druck.
20.01.2026 | 2:42 minTrump blickt nach Kanada als "51. Bundesstaat"
In der Vergangenheit hatte Trump bereits mehrfach öffentlich mit dem Gedanken gespielt, Kanada unter US-Kontrolle zu bringen. So solle das Nachbarland Teil der Vereinigten Staaten und der "51. Bundesstaat" werden. Der kanadische Premierminister Mark Carney hatte Trumps territorialen Ambitionen vergangenen Mai eine klare Absage erteilt.
Bei dem Originalbild hatten sich unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der britische Premierminister Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im August mit Trump im Oval Office getroffen und über Lösungen im Ukraine-Krieg gesprochen.
Das hat es in 77 Jahren Nato nicht gegeben – Europa gegen Amerika. Wir erleben eine Kraftprobe, die die westliche Wertegemeinschaft vor scheinbar unlösbare Probleme stellt.
23.01.2026 | 28:43 minZweite Montage zeigt Trump bei Grönland-Eroberung
Auf einem zweiten manipulierten Foto, das Trump am Dienstag geteilt hat, ist der US-Präsident bei der Eroberung Grönlands dargestellt. Auf einem Schild ist "Grönland - US-Territorium, gegründet 2026" zu lesen. Neben Trump sind auch US-Vizepräsident J.D. Vance und US-Außenminister Marco Rubio zu sehen.
Trump hatte zuvor bekräftigt, dass die weitgehend autonome, aber territorial zu Dänemark gehörende Insel Grönland "von entscheidender Bedeutung" für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA sei. Trump schrieb:
Es gibt kein Zurück - darin sind sich alle einig!
Donald Trump, US-Präsident
Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Er schloss aber auch eine gewaltsame Übernahme nicht aus. Deutschland und weitere Staaten hatten daraufhin als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.
Von der Leyen habe betont, dass Europa Sicherheit in der Arktis wichtig sei, so ZDF-Korrespondent Ulf Röller. Gleichzeitig habe sie auf die territoriale Integrität Grönlands gepocht.
20.01.2026 | 4:13 minIn Venezuela war das US-Militär zum Jahresbeginn eingedrungen und hatte den autoritären Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht. Trump will die Ölindustrie in dem südamerikanischen Land hochfahren und verspricht sich davon große Gewinne, die dem venezolanischen Volk und den USA zugutekommen sollen.
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