Update am Morgen: Drohnenalarm am Schwarzen Meer

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Update am Morgen:Drohnenalarm am Schwarzen Meer

von Alica Jung

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Alica Jung


Guten Morgen,

ballistische Raketen seien "Russlands letzter großer Vorteil", sagt der ukrainische Präsident zum Beginn des 36. Nato-Gipfels in Ankara. Wolodymyr Selenskyj ist einmal mehr angereist mit einer Bitte im Gepäck. Die Ukraine brauche Hilfe bei der Raketen-Abwehr. Das formuliert er nicht zum ersten Mal.

Diese Bitte erscheint noch drängender, nachdem die Ukrainer gleich zwei große russische Angriffswellen in nur einer Woche abwehren mussten. Dabei konnten sie nach eigenen Angaben zuletzt keine ballistischen Raketen aus Russland mehr abfangen. Es fehle an amerikanischen Luftabwehrraketen.

Gleichzeitig versucht sich der ukrainische Präsident den Nato-Partnern in der Türkei nicht nur als Bittsteller zu präsentieren. In den letzten Monaten hat es die Ukraine vor allem mit Drohnen eigener Bauart geschafft, das russische Hinterland empfindlich zu treffen, darunter Ölraffinerien und Fabriken, die die russische Kriegsmaschinerie am Laufen halten.

Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters steuerten in der Nacht von Montag auf Dienstag mehr als 430 ukrainische Drohnen die russische Hauptstadt an. Das Leben russischer Zivilisten werde immer unbequemer, berichtet mir unser Russland-Reporter Sebastian Ehm. Im fünften Kriegssommer spürten auch die Russen die Folgen des eigenen Krieges.

Seit er ihnen sogar die Sommerferien verhagelt, scheint sich langsam Unmut breit zu machen. Im Ferienort Sotschi am Schwarzen Meer war der Flughafen in den vergangenen drei Monaten 72 Mal wegen Drohnenalarms geschlossen. So bleiben mitten im Hochsommer die Touristen lieber zu Hause, zeigt Sebastian Ehm im Auslandsjournal.

Mann badet im Schwarzen Meer in Sotschi, neben ihm eine Russland-Fahne.

ZDF auslandsjournal, 07.07.2026

10.06.2026 | 6:30 min

Inzwischen sind zehn der größten Ölraffinerien Russlands teils schwer beschädigt. Diesen Montag trafen ukrainische Drohnen die 2.500 Kilometer von der Front entfernte Raffinerie Omsk. Infolge der ukrainischen Angriffe wird das Benzin knapp, an den russischen Tankstellen gibt es lange Schlangen.

So wird der ukrainische Präsident in Ankara versuchen, die Ukraine als starke Armee im Kampf gegen Russland zu präsentieren, die einen Platz in der Nato verdient hätte. Und muss dabei gleichzeitig wieder einen um Hilfe bitten, der ihm schon mehrfach angedroht hat, nicht mehr helfen zu wollen.

Die Ukraine ist wie schon so oft angewiesen auf die Raketenabwehr von US-Präsident Donald Trump. "Wir sind in der Lage, alles andere selbst zu bewältigen, aber wenn es um die Luftverteidigung geht, brauchen wir die Entschlossenheit unserer Partner", gesteht Selenskyj.

Ich freue mich auf Sie heute Abend im Auslandsjournal,

Alica Jung, Moderatorin Auslandsjournal

Was im Nahen Osten passiert ist

US-Militär greift Ziele in Iran an: Die USA haben nach eigenen Angaben "starke" Schläge gegen Iran gestartet. Damit reagieren sie auf die Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus. Teheran kündigte Vergeltung an, wenig später meldeten die US-Verbündendeten Kuwait und Bahrain Luftalarm. Kuwait sprach auch von Angriffen aus der Luft.

Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zum Angriff auf Iran. Alle Berichte rund um Iran finden Sie auf unserer Themenseite.

Was im Ukraine-Krieg passiert ist

Erneut russischer Angriff mit ballistischen Raketen auf Kiew: Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut von Russland mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Kurz nach Mitternacht Ortszeit erschütterten mehrere Explosionen die Dreimillionenstadt. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte bei Telegram über mehrere Brände in zwei Stadtteilen. Der Luftalarm wurde erst mit Verzögerung nach den ersten Explosionen ausgelöst.

Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zu Russlands Angriff auf die Ukraine.

Was heute noch wichtig ist:

Ausblick

heute journal update, 08.07.2026, 00:45 Uhr

08.07.2026 | 1:00 min

EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Apple: Das Gericht der Europäischen Union urteilt heute über strengere Regeln für mehrere Apple-Dienste. Die EU-Kommission benannte Apple 2023 als sogenannten Torwächter für seinen App Store, das Betriebssystem iOS und den Browser Safari. Die Marktmacht dieser Gatekeeper des Internets, besonders großer Digitalunternehmen, soll eingeschränkt werden.

IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor: Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt heute in Washington seinen aktuellen Bericht zu den Perspektiven der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. Im April hatte der IWF für Deutschland nur noch ein Wachstum von 0,8 Prozent im laufenden Jahr vorhergesagt, das war eine deutliche Korrektur nach unten.

Deutsche Bahn stellt Sofortprogramm vor: Die Deutsche Bahn stellt heute ihr drittes Sofortprogramm für kurzfristige Verbesserungen im Bahnverkehr vor. Konkret geht es dabei um bessere Kundenkommunikation, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Fahrgäste sollen künftig besser bei Verspätungen und kurzfristigen Gleiswechseln informiert werden.

Ausführlich informiert

In Ankara hat der Nato-Gipfel begonnen. Im Zentrum stehen die Ausgaben für Verteidigung und die Unterstützung der Ukraine. Welche Rolle Trump dabei spielt - ZDFheute live analysiert.

US-Präsident Trump bei der Ankunft in Ankara. Neben ihm der türkische Präsident Erdogan.

ZDFheute live, 07.07.2026, 19:30 Uhr

07.07.2026 | 39:14 min

Fußball-WM 2026

Außenseiter Ägypten lag gegen Argentinien lange in Führung, der amtierende Weltmeister drehte allerdings die Partie. Argentinien steht damit im Viertelfinale, wo die Mannschaft auf die Schweiz trifft, die sich im Elfmeterschießen gegen Kolumbien durchgesetzt hat. Ansonsten heißt es für alle Fußball-Fans heute: Durchatmen. Am Mittwoch ist Spielpause.

Messi feiert sein Tor am 07.07.26

07.07.2026 | 10:41 min

Granit Xhaka am 07.07.26

08.07.2026 | 10:27 min

Weitere News zur Fußball-Weltmeisterschaft erhalten Sie jederzeit in unserem Liveblog zur Fußball-WM. Alle Berichte finden Sie auch auf unserer Themenseite. Hier gibt es außerdem Spielplan, Ergebnisse und Tabellen.

sportstudio live: FIFA Fußball-WM 2026

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Mehr Sport

Was viele befürchtet hatten, ist nun Wahrheit geworden. Die traditionsreiche und große deutsche Sportart Nordische Kombination ist nicht mehr Teil der Olympischen Winterspiele.

Das sollten Sie sich mal anschauen

Hingucker in Manhattan: Am Rockefeller Center steht jetzt ein über acht Meter hoher WM-Pokal, gebaut aus mehr als 1,3 Millionen Lego-Steinen. Der Pokal ist ganze 4,2 Tonnen schwer.

Die LEGO Group enthüllt am Montag, dem 6. Juli 2026, in New York die weltweit größte FIFA-Weltmeisterschaftstrophäe im offiziellen „NYNJ World Cup 26 & Telemundo Fan Village“.

ZDFheute Xpress, 07.07.2026, 12:20 Uhr

07.07.2026 | 0:48 min

Gesagt

Der Kampf gegen Antisemitismus ist keine staatliche Aufgabe. Letztlich müssen es alle machen.

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter

Heute wird der Yitzhak-Rabin-Preis an den Bundesbeauftragten für jüdisches Leben in Deutschland, Felix Klein, vergeben. Der Preis würdigt seine Rolle beim Schutz jüdischen Lebens und der Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland.

Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

heute Xpress

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

08.07.2026 | 2:25 min

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So wird das Wetter heute

Heute halten sich vom Niederrhein bis nach Niederbayern dichte Wolken. Am Alpenrand kann es auch Schauer geben. Sonst bleibt es bei einem Sonne-Wolken-Mix trocken. Mit einem teils starken Nordwest-Wind werden 19 bis 31 Grad erreicht.

Den aktuellen Wetterbericht der ZDF-Meteorologen finden Sie jederzeit auf unserer Übersichtsseite.

Das Wetter am Mittwoch 08.07.2026Das Wetter am Mittwoch 24.06.2026

Quelle: Das Wetter am Mittwoch 08.07.2026

Zusammengestellt von Annika Heffter.

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