Update am Morgen: Es geht wieder los - mit Kanzler-Problemen

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Update am Morgen:Es geht wieder los - mit drängenden Kanzler-Problemen

von Anselm Stern

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Anselm Stern


Guten Morgen,

und schon ist sie vorbei - die sogenannte politische Sommerpause. Das letzte ZDF-Sommerinterview in 2026 gestern zeigte das Selbstverständnis der AfD: Die Vorsitzende Alice Weidel sagte da gleich zum Start: "Wir werden in Sachsen-Anhalt die Regierung stellen und die CDU wird (…) niemals wieder eine Bundestagswahl gewinnen."

In zwei Wochen hat Sachsen-Anhalt die Wahl - sie könnte zum Albtraum werden für die Kanzler-Partei. Selbst wenn die AfD die absolute Mehrheit dort verpasst, hat Friedrich Merz ein Problem - die CDU müsste sich dann nämlich sehr schnell mit der Frage beschäftigen, wie sie es mit den Linken hält in Sachen Zusammenarbeit, um überhaupt eine Regierung jenseits der AfD hinzubekommen. Mit viel neuem Gegenwind für Friedrich Merz ist nach der Sachsen-Anhalt-Wahl wohl zu rechnen.

Der Gegenwind hatte ja auch während der Sommerpause nicht aufgehört zu wehen. Auf vielen Ebenen. Beispiel Wirtschaft: Am Dienstag will der Kanzler bei der Kabinettsklausur auch mit Wirtschaftsvertretern über die gewaltigen Probleme in Deutschland sprechen. Nur ein paar Tage vor diesem Termin setzen große Unternehmen wie etwa BMW, Mercedes oder Siemens den Ton - per Brandbrief direkt an den Kanzler, der angekündigte Reformen "schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche" umsetzen müsse.

Oder das Beispiel Hitzefolgen. Während der Sommerpause preschte die SPD vor - sie sagt: Hitzeschutz muss ins Grundgesetz. Die CDU sagt dazu Nein. Dieses Thema steht am Mittwoch an bei der Kabinettssitzung auf Schloss Neuhardenberg - neue Koalitions-Uneinigkeit inklusive.

Alle blicken auf den Kanzler, dessen Beliebtheit in Umfragen wieder neue Negativrekordwerte aufweist. Alarmierende Zahlen und Lagen für die CDU - das Präsidium der Partei trifft sich heute um 11 Uhr in Berlin. Es geht wieder los - mit vielen Terminen und vielen Problemen für den Kanzler.

Einen angenehmen Tag und einen guten Start in diese Woche wünscht Ihnen

Anselm Stern, Korrespondent im ZDF-Hauptstadtstudio

Was im Ukraine-Krieg passiert ist

Selenskyj gegen Wahlen während des Krieges: Der ukrainische Präsident Selenskyj lehnt Wahlen in Kriegszeiten weiter ab - sie wären ein "Tsunami für das Land". Selenskyj reagierte damit auf eine Forderung von Ex-Verteidigungsminister Fedorow.

Großbritannien unterstützt ukrainische Raketenproduktion: London erlaubt dem Raketenhersteller MBDA, geheime Informationen über britische Bauteile weiterzugeben. Das soll den Aufbau ukrainischer Produktionslinien erleichtern.

EU sichert Ukraine weitere Hilfe zu: Zum ukrainischen Unabhängigkeitstag bekräftigt EU-Ratspräsident António Costa die Unterstützung für Kiew. Die EU werde der Ukraine "so lange und so umfassend wie nötig" helfen. Zugleich kündigt Costa an, den Druck auf Russland mit weiteren Sanktionen erhöhen zu wollen, bis Moskau ernsthaften Friedenswillen zeige.

Angriffe in Russland und der Ukraine in der Nacht: Bei einem russischen Angriff nahe Charkiw kamen nach ukrainischen Angaben drei Menschen ums Leben. In Russland melden Behörden abgewehrte Drohnenangriffe auf ein Industriegebiet in der Region Stawropol.

Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zu Russlands Angriff auf die Ukraine.

Was im Nahen Osten passiert ist

Iran: Weitere Hinrichtung nach Massenprotesten: In Iran ist erneut ein Mann im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden. Das Todesurteil sei am Morgen vollstreckt worden, berichtete das mit der Justiz verbundene Nachrichtenportal Misan.

Präsident: Iran kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten: Laut dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian macht Iran gerade eine schwierige Zeit durch. Andere Vertreter der iranischen Führung sehen die Probleme im Land gelassener.

Syrien und Israel führen erstmals direkte Gespräche: Israel hatte zuletzt erneut syrische Gebiete angegriffen. Nun bestätigt Damaskus erstmals ein direktes Treffen mit einer israelischen Delegation unter US-Vermittlung.

Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zum Angriff auf Iran. Alle Berichte rund um Iran finden Sie auf unserer Themenseite.

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Was heute noch wichtig ist

Ukraine-Koalition berät: Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen wollen über die weitere Unterstützung für die Ukraine beraten. Das "hybride" Treffen soll nach Angaben der Nato und aus Frankreich vom britischen Premier Andy Burnham, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ausgerichtet werden - EU-Ratspräsident Costa nimmt aus Kiew an der Videoschalte teil. Die Ukraine begeht unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs heute den 35. Unabhängigkeitstag.

CDU-Spitze trifft sich erstmals nach Sommerpause: Geleitet wird die Sitzung des CDU-Präsidiums vom Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Personalentscheidungen vor der Sommerpause auf viel Unverständnis und Verärgerung in der Partei gestoßen waren. Eine anschließende Pressekonferenz ist nicht geplant. Die gibt es in der Regel nur, wenn auch der Vorstand tagt.

Highlights des Fußball-DFB-Pokals der Männer

Die Highlights der ersten Runde des DFB-Pokals - unter anderem mit dem Coup des Viertligisten SSV Jeddeloh II gegen den 1. FC Heidenheim:

Torjubel zum 3:1 Führungstor von Haris Hyseni (SSV Jeddeloh II, 37) am 23.08.2026 in Oldenburg.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat in der ersten Runde des DFB-Pokals eine peinliche Vorstellung abgeliefert. Beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II ging der FCH mit 2:5 unter.

23.08.2026 | 4:23 min

Wir präsentieren die Zusammenfassungen aller DFB-Pokal-Partien der aktuellen Runde - jedes Tor, alle wichtigen Szenen und strittigen Entscheidungen.

Nachrichten | Sport
:Fußball DFB-Pokal

Der DFB-Pokal ist ein nationaler Wettbewerb vom Deutschen Fußballbund und der zweitwichtigste Titel im deutschen Fußball. Aktuelle Videos und Highlights bei ZDFheute.
Der DFB-Pokal vor grünem Hintergrund.

Zahl des Tages

Mindestens 140 Menschen sind nach Angaben der Stiftung Berliner Mauer zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet worden oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Heute vor 65 Jahren gab es das erste Todesopfer: Der 24-Jährige Günter Litfin wurde bei dem Versuch, in den Westen zu schwimmen, von DDR-Transportpolizisten im Humboldthafen erschossen.

65 Jahre nach dem Mauerbau - Veranstaltungen in Berlin

heute journal, 13.08.2026, ab 23 Uhr.

13.08.2026 | 2:54 min

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Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

24.08.2026 | 2:24 min

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So wird das Wetter heute

Am Montag scheint verbreitet die Sonne mit einigen Quellwolken im Nordosten mit einzelnen Schauern. Die Höchstwerte erreichen 19 bis 28 Grad. Insgesamt ist es schwachwindig.

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ZDFheute Wetter am Montag, 24.08.2026

Quelle: ZDF

Zusammengestellt von der ZDFheute-Redaktion.

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