Präsident: Iran kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Nach Trumps "Wirtschaftskrieg"-Androhung:Präsident: Iran kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten

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Laut dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian macht Iran gerade eine schwierige Zeit durch. Andere Vertreter der iranischen Führung sehen die Probleme im Land gelassener.

Irans Präsident Peseschkian während einer Rede.

In einer Rede hat Irans Präsident Peseschkian wirtschaftliche Schwierigkeiten eingeräumt. Seine Regierung will die Inflation senken und Engpässe bei Wasser, Strom und Benzin bekämpfen.

24.08.2026 | 0:20 min

Vor dem Hintergrund der US-Androhung eines Wirtschaftskriegs hat der iranische Präsident Massud Peseschkian Schwierigkeiten im Land eingeräumt, insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.

Die Regierung setze sich dafür ein, die Inflation zu senken, sagte Peseschkian in einer Rede, wie aus einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des Präsidenten hervorgeht. Peseschkian sprach demnach auch von "erheblichen Ungleichgewichten" in der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Benzin sowie in der Umwelt und im Bankensektor, die seine Regierung "geerbt" habe. Seit seinem Amtsantritt habe das Land mit einer Kombination aus Krieg, Sanktionen, politischem Druck und Attentaten zu kämpfen gehabt.

Massud Peseschkian nimmt in Teheran an einer Gedenkfeier für den ehemaligen Obersten Führer Ali Khamenei teil.

Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA kommen nicht voran. Nun droht Trump Teheran mit einem beispiellosen Wirtschaftskrieg. Auch Länder, die Iran unterstützen, sollen hart bestraft werden.

20.08.2026 | 0:28 min

Präsident: Iran "mit umfassendem Krieg konfrontiert"

Peseschkian schien in der Rede auch auf die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump einzugehen, der Iran fast sechs Monate nach Beginn der militärischen Auseinandersetzung mit einem Wirtschaftskrieg gedroht hatte.

Peseschkian sagte der Mitteilung zufolge, Iran sei "mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert". Er habe darauf hingewiesen, "dass die Feinde offen damit gedroht hätten, beispiellose Sanktionen gegen das Land zu verhängen".

David Sauer | ZDF-Korrespondent in Washington

"Soweit wir wissen, wird aktuell nicht verhandelt", berichtet David Sauer über die Lage zwischen Iran und den USA. Trump habe sogar wissen lassen, dass nicht einmal mehr gesprochen werde.

19.08.2026 | 3:09 min

Irans Präsident: "Bemühen uns, dem Volk bessere Zukunft zu bieten"

"Wir bemühen uns nach Kräften, die Inflation, die Probleme bei den Lebenshaltungskosten und die Arbeitslosigkeit zu überwinden sowie dem Volk eine bessere Zukunft zu bieten, damit es in Würde und Stolz leben kann", fügte Peseschkian hinzu.

Mit Blick auf den Krieg gegen die USA gab sich Peseschkian selbstbewusst und überzeugt, dass das Land dem Druck standhalten werde, da das Volk zusammenstehe und widerstandsfähig sei.

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Andere Regierungsvertreter geben sich gelassen

Angesichts der angesprochenen Probleme lasen sich die Inhalte der Rede aber weniger gelassen als Äußerungen anderer Vertreter der iranischen Führung. So sagte Außenminister Abbas Araghtschi, wirtschaftliche Kriegsführung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjährigen Einschüchterungstaktik Washingtons. Iran habe gelernt, damit umzugehen.

Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich überzeugt, dass eine Verschärfung von Sanktionen die USA am Ende selbst treffen würde. Die US-Regierung hat für Montag Details zu neuen Maßnahmen in Aussicht gestellt.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 20.08.2026 um 8:45 Uhr in dem Beitrag: "Trump droht Iran mit "Wirtschaftskrieg"" sowie am 24.08.2026 ab 9:00 Uhr.

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