Elfer-Krimi im Halbfinale: Senegal und Marroko stehen im Finale des Afrika-Cups

Elfer-Krimi im Halbfinale:Senegal und Marroko stehen im Finale des Afrika-Cups

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Marokkanische Spieler feiern nach dem Sieg im Elfmeterschießen  zwischen Nigeria und Marokko in Rabat, Marokko.

Gastgeber Marokko und der Senegal haben das Finale des Afrika-Cups erreicht. Nachdem der Senegal im ersten Halbfinale Ägypten ausschaltete, zog Gastgeber Marokko erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen Nigeria ins Endspiel ein.

Angefeuert von seinem lautstarken Heimpublikum behielt Gastgeber Marokko im zweiten Halbfinale des Afrika Cups die Nerven und gewann im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Nigeria. Zum Held in der Hauptstadt Rabat wurde Torhüter Bono, der zwei Elfmeter parierte.

Marokko erstmals seit 2004 wieder im Endspiel

Marokko steht damit zum ersten Mal seit 2004 wieder im Endspiel und kämpft am Sonntag (20.00 Uhr) um den ersten Titel seit 50 Jahren.

Sowohl nach 90 als auch nach 120 Minuten war es in einem umkämpften Duell torlos geblieben. Die beste Möglichkeit vergab Marokkos Nayef Aguerd per Kopfball an den Außenpfosten (93.).

Mané trifft zum Sieg für Senegal

Bereits zuvor gewann der Senegal dank Ex-Bundesliga-Star Sadio Mané mit 1:0 (0:0) gegen Rekordsieger Ägypten. Der frühere Münchner erzielte den einzigen Treffer (78. Minute) im marokkanischen Tanger. Mit Mohamed Salah und Omar Marmoush bei Ägypten sowie den beiden Senegalesen Nicolas Jackson vom FC Bayern und Mané verfügen beide Teams über herausragende Offensivkünstler.

Gefährliche Aktionen ließen aber lange auf sich warten. Senegal, Gewinner von 2022, hatte mehr vom Spiel, agierte aber kaum zwingend. Ägypten konzentrierte sich vorwiegend auf die Defensivarbeit. Es brauchte daher Manés Geniestreich aus der Distanz. Auch in der Schlussphase machte Ägypten zu wenig. Erst in der 84. Minute kam der siebenmalige Champion durch Mostafa Mohamed zum ersten Abschluss.

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