Vor Handball-EM: Andreas Wolff provoziert Österreich

Vor Auftakt der Handball -EM:"Anti-Handball": Andreas Wolff provoziert Österreich

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Handball-Nationaltorwart Andreas Wollf hat vor dem EM-Auftakt gegen Österreich die Stimmung angeheizt. Seinen Vorwurf des "Anti-Handball" nimmt das Nachbarland als Motivation.

Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff

Vor dem EM-Auftakt gegen Österreich hat Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff für Verärgerung gesorgt. Er warf dem Nachbarn "Anti-Handball" vor.

21.03.2025 | 0:21 min

Deutschlands Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff hat die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit scharfer Kritik angeheizt. Einen Tag vor dem Aufeinandertreffen am Donnerstag (20:30 Uhr/ARD) in Herning reagierten die Profis aus dem Nachbarland mit Unverständnis auf die Aussagen des deutschen Keepers.

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"Ich hoffe, er weiß selber, dass die Wortwahl nicht die richtige war", sagte ÖHB-Keeper Constantin Möstl bei Sport1.

Wenn jetzt noch der letzte Spieler Motivation gebraucht hat, soll er sich nochmal das Video anschauen, dann sind die letzten Prozentpunkte da, um 100 Prozent zu geben."

Österreichs Torwart Constantin Möstl

Wolff: "Das möchte keiner sehen"

Selbst Deutschlands Spielmacher Juri Knorr hatte Wolffs Aussagen als "ziemlich offensiv" empfunden. Auch Miro Schluroff erklärte: "Ich würde ihm nicht völlig widersprechen, hätte es aber anders gesagt". Brisant: Beide Teams teilen sich ein Hotel und laufen sich schon vor Anpfiff über den Weg.

Deutschlands Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff im Testspiel gegen Kroatien am 11. Januar 2026.

"Kein Sympathieträger" in Österreich: Deutschlands Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff.

Quelle: Witters

Wolff hatte den Spielstil der Österreicher als "unattraktiv" und als "Anti-Handball" beschrieben sowie von einer "Hässlichkeit" im Angriffsspiel gesprochen. Das ÖHB-Team spielt oft Sieben-gegen-Sechs - dabei ersetzt ein Team seinen Torwart durch einen siebten Feldspieler. "Das möchte auch eigentlich keiner sehen. Das ist sehr unattraktiv", befand Wolff.

Medien schreiben vom "Handball-Cordoba"

Die österreichischen Medien reagierten gereizt. So schrieb der "Kurier", dass Wolff "seit kurzem alles, nur kein Sympathieträger" sei. "Heute.at" titelte in Anlehnung an die Niederlage der deutschen Fußballer gegen Österreich bei der WM 1978, die als Schmach von Cordoba in die Geschichtsbücher einging: "Deutscher Tormann poltert vor Handball-Cordoba".

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Das ohnehin schon spannungsgeladenen Nachbarschaftsduell erhält also noch mehr Brisanz. Um die schwierige EM-Mission nicht frühzeitig zu gefährden, ist ein Patzer gegen Österreich verboten. "Man kann eine Niederlage vielleicht verkraften, aber keine zweite", erklärte Gislason mit Blick auf die Hauptrunde, wenn Duelle mit Olympiasieger Dänemark, Frankreich sowie dem WM-Vierten Portugal und Norwegen drohen. Wolff nannte die Auslosung einen "Albtraum".

Zwei Unentschieden in den vergangenen drei Spielen

Da die dänischen Überflieger quasi als unbesiegbar gelten, würde ein Patzer gegen Österreich den Traum von einer Medaille wohl früh zunichtemachen. Und das mit Bundesliga-Spielern gespickte ÖHB-Team von Trainer Iker Romero weiß, wie man Deutschland ärgert. Zwei der drei letzten Duelle endeten unentschieden.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete die ZDFheute Sendung am 14.01.2026 ab 19:00 Uhr.
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