Paralympics-Liveblog: Gold für Russland - schlechte Stimmung auf Siegerpodest

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Die News im Paralympics-Blog.

Über die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF vom 06.03.2026 bis zum 15.03.2026 täglich bei "sportstudio live".
Wichtige Meldungen

Monoski: Mit Hightech den Berg hinunter

Im Monoski kommt es bei mehr 100 km/h auf Fahrkönnen, Kraft und auch das Feder-Dämpfer-System an. So funktioniert die Technik in der paralympischen Alpin-Disziplin.

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Das bringt der Paralympics-Mittwoch

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Nach zwei Langlauf-Medaillen am Dienstag wollen die deutschen Athleten beim 10-Kilometer-Rennen an die gute Leistung anknüpfen. Besonders motiviert dürfte dabei Leonie Walter sein.

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Medaillenreicher Wettkampftag für Team D

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Erfolgreicher Wettkampftag für Team D bei den Paralympics: Im Langlauf gibt es zwei Mal Silber, in der alpinen Super-Kombi ebenfalls Silber. Ein Drama erlebt Leonie Walter.

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Behindertensport beklagt ungerechte Förderung

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Wird der deutsche deutsche Behindertensport mangelhaft gefördert? Athleten und Verband beklagen "deutliche Defizite".

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Das Wichtigste vom Dienstag

Die Höhepunkte des Tages kompakt zusammengefasst. Unter anderem mit Ski Alpin, Skilanglauf, Eishockey und Rollstuhlcurling.

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Wichtige Meldung

Gold für Russland - schlechte Stimmung auf Siegerpodest

Die deutsche Langläuferin Linn Kazmaier und ihr Guide Florian Baumann haben sich bei der Siegerehrung vom russischen Sieger-Duo Anastasija Bagijan/Sergej Sinjakin demonstrativ abgewendet. Kazmaier senkte den Blick, als die russische Flagge gehisst und die Hymne gespielt wurde.

Beim Abschlussfoto auf dem Podest hielten die beiden Deutschen deutlichen Abstand zum russischen Duo und den drittplatzierten Chinesen. 

"Auf der sportlichen Seite war sie heute die Stärkste und da kann man ihr auf der sportlichen Seite Respekt zollen", sagte Kazmaier: "Aber vier Jahre keine Dopingkontrollen und dann auch der politische Hintergrund - da kann man Sport und Politik nicht trennen."

Quelle: Martin Schutt/dpa

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Langlauf: Silber für Marburger und Kazmaier - Walter zurückgesetzt

Sebastian Marburger hat im Klassik-Sprint der stehenden Klasse Silber geholt, ebenso wie Linn Kazmaier in der Klasse der Sehbehinderten. Leonie Walter, die eigentlich Zweite geworden war, wurde kurz nach dem Rennen nach einem Technik-Verstoß auf Rang vier zurückgesetzt.

Marburger musste sich nur Raman Swirydsenka aus Belarus um 2,7 Sekunden geschlagen geben. Kazmaier profitierte von der Strafe gegen ihre Teamkollegin Walter. Gold ging an die Russin Anastasija Bagijan. Die Chinesin Jihong Cong rückte auf Rang drei.

Kathrin Marchand verpasste hauchdünn das Podium. Die 35-Jährige, die als Ruderin bereits zweimal bei Olympischen Spielen und einmal bei den Sommer-Paralympics am Start gewesen war, lief im Klassik-Sprint beim Sieg der Norwegerin Vilde Nilsen mit nur 1,9 Sekunden Rückstand auf einen beachtlichen vierten Rang.

In der sitzenden Klasse wurde zudem Andrea Eskau Vierte. Anja Wicker wurde Sechste. Die überragende Amerikanerin Oksana Masters holte sich ihren elften Paralympics-Sieg.

Teilnahme Russlands lässt Ukraine verzweifeln

Eine Siegerehrung mit russischer Hymne und Flagge lässt ukrainische Athletinnen und Athleten verzweifeln. In diesen Momenten verliert der Sport seine politische Unschuld.

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Anna-Lena Forster: "Ich bin happy mit dem Slalom"

Nach ihrer Silbermedaille in der Super-Kombination spricht Anna-Lena Forster im Interview über das Rennen, das Aus im Super-G und ihre Erleichterung über Rang zwei.

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Forster holt Silber in der Super-Kombi

Anna-Lena Forster hat ihre zweite Goldmedaille knapp verpasst. Die Monoskifahrerin musste sich in der Super-Kombi der sitzenden Startklasse ihrer spanischen Rivalin Audrey Pascual Seco geschlagen geben und gewann Silber. Forster lag 0,46 Sekunden zurück. Bronze ging an die Chinesin Sitong Liu (+3,31). 

In der stehenden Klasse kam Andrea Rothfuss auf Rang 6. Der Rückstand auf Goldmedaillengewinnerin Ebba Arsjö (2:00,15) betrug 12,16 Sekunden. Anna-Maria Rieder landete auf Rang elf (+15,80). Warwara Worontschichina, die mit ihrem Sieg im Super-G für die erste Goldmedaille Russlands unter eigener Flagge seit Sotschi 2014 gesorgt hatte, schied im ersten Lauf aus.

Deutsches Eishockey-Team verliert knapp

Die deutschen Eishockey-Männer halten gegen Italien gut mit. Trotz der zwischenzeitlichen Führung muss sich das Team von Trainer Peter Willmann gegen den Gastgeber geschlagen geben. Die Highlights im Video.

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Entführtes Maskottchen wieder zurück

Diebe haben im Paralympics-Dorf einen Vermisstenfall im australischen Team ausgelöst. Das Maskottchen Bruce, ein mehr als 1,5 Meter großer einbeiniger Emu aus Messing, war nach Angaben des Teams wahrscheinlich am Sonntagabend entführt worden. Am Montagabend tauchte dann eine schriftliche Lösegeldforderung auf. Darin hieß es, Bruce sei "in Sicherheit und werde gut versorgt". Und weiter: "Wir respektieren die Tradition des Maskottchendiebstahls und er wird bald zu euch zurückkehren!" 

Wer die Entführer waren, ist unklar, aber sie haben Wort gehalten: Am Dienstagmorgen stand Bruce wieder vor den australischen Hütten - allerdings anders gekleidet mit einem dunklen Hoodie und einem Schal am Bein.Hinter dem Maskottchendiebstahl steckt offenbar eine längere Vorgeschichte.

Bei den Paralympics 2000 in Sydney sollen die Australier dem kanadischen Team den Elch weggenommen haben. Auch dieses Maskottchen war dann nach der Zahlung einer Art Lösegeld wohlbehalten zurückgekehrt.


Nächste Niederlage für deutsches Eishockey-Team

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die dritte Niederlage im dritten Spiel kassiert. Nach den zweistelligen Pleiten gegen die USA und China musste sich Team D Italien mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) geschlagen geben und schloss die Gruppe A auf dem letzten Platz ab.

Jano Bußmann traf zur deutschen Führung (3.), die Italiener drehten die Partie allerdings. Die Schlussoffensive Deutschlands endete ohne Ertrag. Nach den beiden einseitigen ersten Spielen gegen China (0:12) und die USA (0:13) war das Gruppenfinale gegen die Italiener diesmal eine ausgeglichenere Angelegenheit.


Ukrainer dankt Künstlicher Intelligenz für Silbermedaille

Der ukrainische Para-Biathlet Maxim Muraschkowski hat Künstlicher Intelligenz einen großen Anteil an seinem ersten Paralympics-Erfolg zugeschrieben. "In den vergangenen sechs Monaten habe ich mit ChatGPT trainiert", sagte der 25-Jährige, nachdem er im Einzel der Sehbehinderten bei den Paralympischen Winterspielen Silber gewonnen hatte.

Die KI habe nicht nur taktische Hinweise geliefert. "Sie war etwa die Hälfte meines Trainingsplans, Motivation und vieles mehr. Ich habe sie als Psychologen, Trainer und manchmal auch als Arzt genutzt", erklärte Muraschkowski.


Wichtige Meldung

Langläuferin Marchand erreicht das Halbfinale

Langläuferin Kathrin Marchand hat sich souverän fürs Halbfinale qualifiziert. Die 35-Jährige, die als Ruderin schon zwei Mal bei Olympischen Spielen und einmal bei den Sommer-Paralympics am Start gewesen war, hatte in der Sprint-Qualifikation der stehenden Klasse die drittschnellste Zeit. Marchand hatte vor fünf Jahren einen Schlaganfall erlitten.

Zuvor waren in der sitzenden Klasse Anja Wicker als Viertschnellste und Andrea Eskau (7.) eine Runde weitergekommen. In der Klasse der Sehbehinderten erreichten Leonie Walter mit Guide Christian Krasman als Dritte und Linn Kazmaier (4.) mit Florian Baumann das Halbfinale. Johanna Recktenwald, die Bronze im Einzel geholt hatte, verzichtete angeschlagen auf einen Start.

Bei den Männern der stehenden Klasse setzte Sebastian Marburger als Quali-Schnellster ein Ausrufezeichen. Dabei war der 28-Jährige in den Tagen vor dem Rennen angeschlagen gewesen. Alexander Ehler und Maximilian Weidner verpassten das Halbfinale.

Präzise, schnell, Vorbild: Oksana Masters

Oksana Masters ist eine paralympische Jahrhundertsportlerin. Die US-Amerikanerin, in der Nähe von Tschernobyl geboren, hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Ein Vorbild in jeder Beziehung.

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Erstmals wieder Russen und Ukrainer bei Paralympics Rivalen

Bei den Langlaufwettbewerben treffen erstmals auf paralympischer Bühne wieder russische und ukrainischen Athletinnen und Athleten in Rennen direkt aufeinander. In der Sprint-Qualifikation der sitzenden Männer ging der Russe Ivan Golubkov nur 30 Sekunden nach dem Ukrainer Pavlo Bal ins Rennen.

Auch bei den sehbehinderten Frauen gibt es ein direktes Aufeinandertreffen: Die Russin Anastasiia Bagiian geht unmittelbar vor der Ukrainerin Oksana Shyshkova in das klassische Rennen über die Sprint-Distanz.

Forster in der Super-Kombination auf Silberkurs

Monoskifahrerin Ann-Lena Forster liegt in der Super-Kombination auf Silberkurs. Sie fuhr im ersten Lauf der sitzenden Startklasse im Super-G auf den zweiten Platz. Vor der Entscheidung ab 13 Uhr in ihrer Paradedisziplin Slalom liegt Forster allerdings bereits 2,82 Sekunden hinter der führenden Spanierin Audrey Pascual Seco (1:21,88 Minuten). Forsters Vorsprung auf die drittplatzierte Chinesin Sitong Liu beträgt 1,59 Sekunden.

In der stehenden Klasse geht Andrea Rothfuss nach ihrem starken vierten Platz im Super-G als Achte mit einem Rückstand von 7,39 Sekunden auf die führende Peking-Siegerin und Weltmeisterin Ebba Arsjö (1:15,85) aus Schweden in den entscheidenden Durchgang. Anna-Maria Rieder beendete den ersten Lauf als Zwölfte (+12,75).


Wichtige Meldung

Das dürfen Sie am Paralympics-Dienstag nicht verpassen

Das dürfen Sie am Paralympics-Dienstag nicht verpassen

Nach den sechs Medaillen der Biathleten will das deutschen Team nun auch im Langlauf glänzen. Medaillenchancen gibt es bei den Alpinen mit Anna-Lena Forster und Anna-Maria Rieder.

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Rothfuss: "War alles andere als leicht"

Platz vier im Super‑G: Andrea Rothfuss setzt bei ihren sechsten Paralympics ein Ausrufezeichen. Im Interview spricht sie über den Last-Minute-Start und ihre Depressions-Diagnose.

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Quelle: dpa, sid, afp, ap, reuters
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