Die Höhepunkte der olympischen Abschlusszeremonie
Die Olympischen Winterspiele 2026 sind vorbei. Sehen Sie hier die Highlights der Abschlusszeremonie aus dem historischen Amphitheater von Verona.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind beendet. Um 22.36 Uhr sprach IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die Schlussformel im Amphitheater von Verona. Die News im Olympia-Liveblog.
Die Olympischen Winterspiele 2026 sind vorbei. Sehen Sie hier die Highlights der Abschlusszeremonie aus dem historischen Amphitheater von Verona.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind zu Ende gegangen. Um 22.36 Uhr sprach IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die traditionelle Schlussformel im historischen Amphitheater von Verona. Für die deutsche Mannschaft, die nach 116 Wettbewerben mit achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze im Medaillenspiegel Platz fünf belegte, trugen die siebenmaligen Rodel-Olympiasieger Tobias Arlt und Tobias Wendl die Fahne in die Arena.
Es seien "wahrhaft, wahrhaft magische" Spiele gewesen, sagte Coventry. Die frühere Schwimm-Olympiasiegerin lobte die Gastgeber: "Ihr habt Winterspiele der neuen Art veranstaltet und einen neuen Standard für die Zukunft gesetzt."
Die nächsten Winterspiele finden vom 1. bis 17. Februar 2030 in Frankreich statt. Hauptort ist Nizza, weitere Wettkämpfe werden in den französischen Alpen ausgetragen. Zuvor richtet Los Angeles die nächsten Sommerspiele aus (14. bis 30. Juli 2028). LA wird zum dritten Mal nach 1932 und 1984 Olympia-Gastgeber. Bereits in knapp zwei Wochen beginnen in Norditalien die Paralympics (6. bis 15. März).

Quelle: AFP
Die beiden Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt waren die deutschen Fahnenträger bei der Schlussfeier der Winterspiele in der Arena von Verona. Die Rodler sprachen von einer "riesigen Ehre" und erklärten ergriffen: "Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg hier."
Die beiden Rodler hatten im Doppelsitzer mit der Teamstaffel ihr siebtes Gold gewonnen und damit Rodlerin Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin abgelöst. Hinzu kam Bronze im Doppelsitzer.

Arrivederci Italien, au revoir 2030 in Frankreich: Nach dem Spektakel auf Schnee und Eis haben sich die Athletinnen und Athleten bei der Schlussfeier in der fast 2000 Jahre alten Arena in Verona von den Olympischen Winterspielen verabschiedet.
Bei der Parade der Nationen liefen die Rennrodler und Goldmedaillen-Gewinner Tobias Wendl und Tobias Arlt als deutsche Fahnenträger in das Amphitheater ein. Die Doppelsitzer-Athleten hielten die Stange der Fahne gemeinsam und harmonierten auch bei dieser Aufgabe als Duo prächtig.
Die nächsten Winterspiele sind in vier Jahren in den französischen Alpen. Zuvor finden 2028 die Sommerspiele in Los Angeles statt.

Quelle: ddp
Eishockeystar Connor McDavid ist zum MVP des olympischen Turniers gewählt worden, die Freude über die Auszeichnung dürfte sich beim Kanadier allerdings in Grenzen halten. Der Stürmer vom NHL-Klub Edmonton Oilers wurde am Sonntag nach dem auf bittere Weise verlorenen Finale gegen die USA (1:2 n.V.) als wertvollster Spieler bekannt gegeben. Auch die Wahl zum besten Stürmer gewann der Klubkollege des deutschen Starspielers Leon Draisaitl.
Als bester Torhüter der Winterspiele wurde Connor Hellebuyck (USA) ausgezeichnet, als bester Verteidiger Quinn Hughes (USA). Im von Medienvertretern gewählten Allstar-Team stehen zwei Amerikaner (Hellebuyck, Hughes), drei Kanadier (McDavid, Cale Makar, Macklin Celebrini) und ein Slowake (Juraj Slafkovsky).
Die Höhepunkte kompakt zusammengefasst, mit Gold und Silber für TeamD im Viererbob, dem Showdown im Eishockey-Finale der Männer und den letzten Entscheidungen im Langlauf, Curling und im Ski Freestyle.
Die größten Emotionen – Höhenflüge und Tränentäler der Olympischen Winterspiele 2026. Die Bilanz der Spiele
DOSB-Präsident Thomas Weikert zieht eine zufriedene Bilanz über TeamD bei Olympia. "Ich denke, das kann sich sehen lassen", so Weikert. "Klar gibt es noch Luft nach oben."
Geburtstagskind und Olympiasieger Max Langenhan erklärt im Interview, wie die deutschen Rodler ihre Erfolge gefeiert haben und was passieren muss, damit künftig mehr deutsche Medaillen in der Bilanz stehen.
Im Finale der besten Eishockey-Teams gehen die USA gegen Kanada früh in Führung. Kanada kann mehrere Powerplays nicht nutzen, schafft dann aber den Ausgleich. Die Entscheidung fällt in der Overtime.
Die Eishockey-Stars der USA haben in einem denkwürdigen Finale für Geschichtsbücher gegen den Erzrivalen Kanada den Titel gewonnen. 46 Jahre nach dem "Miracle on Ice" siegte das US-Team beim intensiven Aufeinandertreffen der NHL-Elite mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und krönte sich zum dritten Mal zum Olympiasieger bei den Männern.
Die Eishockey-Großmacht Kanada um Top-Star Connor McDavid und den verletzten Kapitän Sidney Crosby verpasste ihr zehntes Olympiagold und das erste seit 2014. Letztmals im Finale gegen die USA hatte Kanada 2010 beim Heimspiel in Vancouver gestanden - damals schoss Crosby den Siegtreffer in der Overtime. Dieses Mal hatte sich der 38-jährige Crosby nicht rechtzeitig von einer im Viertelfinale gegen Tschechien erlittenen Verletzung am Unterkörper erholt.
Matt Boldy (7.) und Jack Hughes (62.) in der Overtime bescherten den USA den Prestigetitel bei der 116. und letzten Entscheidung der Winterspiele in Mailand. Auch Star-Goalie Connor Hellebuyck, der 42 Schüsse parierte, war ein Garant des Erfolgs. Cale Makar (39.) hatte Kanada hoffen lassen. Die USA hatten in Mailand bereits das Frauen-Finale gegen Kanada ebenfalls mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen.
Bei der Abschluss-Pressekonferenz des IOC wirkt Präsidentin Kirsty Coventry unvorbereitet und attackiert das eigene Team. Beobachter sind verwundert.
Nach dem letzten Lauf seiner Karriere holt Johannes Lochner Gold im Viererbob und das knapp vor seinem größten Rivalen Francesco Friedrich. Beide Teams nun im Interview mit Katja Streso.
Die Höhepunkte des Tages kompakt zusammengefasst. Unter anderem mit dem Finale im Viererbob, 50 km Langlauf, Curling-Finale sowie dem Freestyle-Finale der Frauen in der Halfpipe.
Deutschland beendet die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel und hat den angestrebten dritten Rang verfehlt. Die Athletinnen und Athleten des deutschen Teams holten achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze.
Die insgesamt 26 Medaillen bedeuten einmal weniger Edelmetall als noch bei den vorigen Winterspielen 2022 in Peking. Damals hatte Deutschland mit zwölfmal Gold hinter Norwegen noch den zweiten Platz im Medaillenspiegel erreicht. Die Medallienübersicht finden Sie hier.
Schwedens Curlerinnen haben bei Olympia in Cortina d'Ampezzo die Goldmedaille gewonnen. Das Team um Skip Anna Hasselborg setzte sich bei der vorletzten Entscheidung der Winterspiele im Finale mit 6:5 gegen die Schweiz durch. Für die Schwedinnen ist es bereits der vierte Olympiasieg, die erneut starke Hasselborg durfte nach 2018 zum zweiten Mal jubeln.
Die Schwedinnen um Hasselborg, Sara McManus, Agnes Knochenhauer und Sofia Scharback erspielten sich zu Beginn einen Zwei-Punkte-Vorsprung, der bis zum sechsten End Bestand hatte. Die Schweiz glich aus, gegen Ende spitzte sich die Begegnung immer weiter zu. Die Entscheidung fiel erst mit Hasselborgs letztem Stein.
Kurioser Zwischenfall beim olympischen Skilanglaufrennen über 50 Kilometer: Die Russin Darja Neprjajewa hat beim Skiwechsel nach knapp der Hälfte der Distanz versehentlich die Ski von Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler genommen. Neprjajewa fuhr zum Wechsel in Box 12, ihre Startnummer war aber die 14.
Die deutschen Techniker mussten daraufhin in Windeseile neue Ski für Hennig Dotzler präparieren - es gelang. Die Ersatzski wurde gerade noch rechtzeitig für den Wechsel der Deutschen bereitgestellt. Am Ende belegte Hennig Dotzler den neunten Platz.
Den ersten Olympiasieg im Langlauf über 50 Kilometer sicherete sich die Schwedin Ebba Andersson. Die 28-Jährige setzte sich bei der Winterspiele-Premiere der Distanz für Frauen mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Silbergewinnerin Heidi Weng aus Norwegen durch. Bronze gewann die Schweizerin Nadja Kälin. Außer in der Staffel hat Schweden bei diesen Winterspielen alle Langlauftitel bei den Frauen gewonnen.
Im letzten Versuch hat sich Freestyle-Superstar Eileen Gut bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien doch noch ihr ersehntes Gold geschnappt. Nach zwei Silbermedaillen im Slopestyle und im Big Air wiederholte die für China startende Gu am Sonntag in der Halfpipe ihren Olympiasieg von 2022. Mit 94,75 Punkten für ihren besten Lauf setzte sie sich im Livigno Snow Park vor ihrer Landsfrau Li Fanghui (93,00) und der Britin Zoe Atkin (92,50) durch.
Gu stand im Wettkampf zu Beginn unter Druck, nach Problemen bei ihrem ersten Trick im ersten Run reihte sie sich zunächst nur auf Rang acht ein. Im zweiten Versuch zeigte sie dann ihr ganzes Können und setzte sich an die Spitze des Feldes, bevor sie sich im dritten Run nochmal um 0,75 Punkte verbesserte.
Die 22-Jährige hat in ihrer Karriere nun insgesamt drei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen gewonnen und ist damit allein und geschlechterübergreifend die erfolgreichste Freeski-Athletin der Geschichte. Mit ihrem Gold am Sonntag übertrumpfte sie den kanadischen Aerials-Athleten Mikael Kingsbury, der in seiner Laufbahn zwei olympische Gold- und drei Silbermedaillen geholt hat.

Johannes Lochner steht vor dem olympischen Double. Der Zweierbob-Olympiasieger liegt auch im Viererbob vor dem abschließenden vierten Lauf auf Goldkurs. Der Berchtesgadener hat mit seiner Crew Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer den Vorsprung auf Francesco Friedrich auf 0,48 Sekunden ausgebaut. Adam Ammour von Eintracht Frankfurt liegt weiter auf Rang drei, doch der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner sind noch in Schlagdistanz zu ihm.
Lochner schaffte mit seiner Crew nur 4,78 Sekunden am Start. Dabei hatte Margis volle Kraft voraus angekündigt. «Im dritten Lauf muss der Sack zugemacht werden.» Lochner fuhr jedoch nicht fehlerfrei und öffnete somit die Tür für Friedrich. Dieser legte in 4,72 Sekunden Startbestzeit hin, schaffte es aber auch nicht fehlerfrei im Cortina Sliding Centre herunter und verlor weitere fünf Hundertstel auf Lochner. Der Bayer wird seine Karriere nach 15 Jahren beenden.


Am letzten Tag der Winterspiele hoffen die deutschen Bob-Piloten wieder auf Medaillen. Zudem spielen die USA und Kanada um Eishockey-Gold. Insgesamt warten fünf Entscheidungen.