Eishockey: Kreis ist nicht mehr deutscher Nationaltrainer

"Einvernehmliche" Trennung vom DEB:Kreis ist nicht mehr Eishockey-Nationaltrainer

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Der Deutsche Eishockey-Bund hat sich von Bundestrainer Kreis getrennt. Der DEB reagierte damit auf das dritte enttäuschende Turnier in Serie und das frühe WM-Aus in der Schweiz.

Harold Kreis blickt ernst nach oben am 02.05.2026 im Spiel gegen das österreiche Eishockeyteam in Garmisch-Partenkirchen.

Das Aus nach einer weiteren schwaceh WM: Ex-Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis.

Quelle: Imago

Der sportliche Rückschritt im deutschen Eishockey in den vergangen beiden Jahren hat Bundestrainer Harold Kreis ein Jahr vor der Heim-WM den Job gekostet. Nach der verpatzten Weltmeisterschaft in der Schweiz haben sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und der 67 Jahre alte Kreis "einvernehmlich" getrennt.

Moritz Seider in Aktion

Rückschlag bei der Eishockey-WM in der Schweiz: Für das DEB-Team ist bereits nach der Vorrunde Schluss. Damit wird das Mindestziel klar verfehlt.

27.05.2026 | 1:53 min

Schwache Turniere kosten Kreis den Job

Der eigentlich bis 2027 laufende Vertrag des Deutsch-Kanadiers werde "mit sofortiger Wirkung" beendet, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß. Nun soll ein unbelasteter Bundestrainer das DEB-Team auf das Turnier in Deutschland im nächsten Jahr vorbereiten, ein Nachfolger steht aber noch nicht fest.

"Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt", sagte DEB-Sportvorstand Christian Künast über die Trennung: "Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben." Allerdings sei man "der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht."

Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt - auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen

DEB-Sportvorstand Christian Künast

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"Ich glaube, wir waren nie weiter als Mittelmaß", sagt Christian Künast, DEB-Sportvorstand, mit Blick auf das Eishockey-WM-Aus. Die Weltrangliste sei eine "Momentaufnahme" gewesen.

27.05.2026 | 2:58 min

Schon Olympia lief nicht gut

Kreis hatte zuletzt in Zürich mit dem erneuten Vorrunden-Aus und Platz zehn in der Endabrechnung das dritte enttäuschende Turnier in Folge zu verantworten. Argumente für eine Weiterbeschäftigung lieferte der 67-Jährige nicht, nachdem er mit dem DEB-Team schon vor einem Jahr in Dänemark das WM-Viertelfinale verpasst hatte.

Eishockey: DEB-Team vor WM-Start

"Unser Minimalziel ist das Viertelfinale, und ab da ist alles möglich", sagt Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis im moma-Gespräch mit Lena Kesting.

13.05.2026 | 3:19 min

Bei der abgelaufenen Weltmeisterschaft in der Schweiz hatte der Vize-Weltmeister von 2023 wie schon 2025 das Minimalziel Viertelfinale verpasst. Dazwischen war auch das olympische Turnier bei den Winterspielen im Februar mit der mutmaßlich besten deutschen Nationalmannschaft überhaupt und allen NHL-Superstars um Leon Draisaitl eine Enttäuschung. Trotz eines günstigen Turnierplans hatte Deutschland eine mögliche Medaille leichtfertig verspielt.

"Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke", sagte Kreis zum Abschied: "Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute."

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Quelle: Reuters

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Über dieses Thema berichtete das ZDF unter anderem in dem Beitrag "DEB-Sportvorstand: "Waren nie weiter als Mittelmaß"" am 27.05.2026 um 11:43 Uhr.

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