Spanier empfangen ihre Fußball-Weltmeister
Mehr als eine Million Fans haben die Fußball-Weltmeister in Madrid mit großem Jubel empfangen. Mit einem offenen Bus fuhr die spanische Mannschaft an der Menge vorbei.
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Von den Kap Verden bis zu Julian Alvarez nach Argentinien. Die schönsten Tore der Fußball-WM 2026 im Highlight-Video.
20.07.2026 | 4:58 minMehr als eine Million Fans haben die Fußball-Weltmeister in Madrid mit großem Jubel empfangen. Mit einem offenen Bus fuhr die spanische Mannschaft an der Menge vorbei.
Wegen der Vorfälle nach dem Ende des Endspiels hat die FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes (Nummer 5) griff bei Rangeleien Spaniens Gavi (links) am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst.
Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte er am Rande eines Platzverweises gestanden.
Paredes wurde in der FIFA-Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten.

Quelle: AP

Selten wurde im Vorfeld einer Fußball-WM so kontrovers über deren Chancen und Risiken diskutiert. Was ist so gekommen, was nicht? Welche Highlights, welche Tiefschläge gab es? Die neue Bolzplatz-Sendung geht dem auf die Spur.
Lionel Messi hat sich erstmals nach dem verlorenen WM-Finale zu Wort gemeldet und seine Zukunft im Trikot von Argentiniens Nationalteam offen gelassen. "Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen", schrieb der 39-Jährige am Tag nach dem 0:1 gegen Spanien bei Instagram.
Das Endspiel-Stadion in East Rutherford hatte Messi am Sonntag kommentarlos verlassen. Vieles sah nach Abschied aus, als Messi vor den eigenen Fans weinte.
Nach ihrer Rückkehr aus den USA sind Spaniens Fußball-Weltmeister von König Felipe VI. empfangen worden. "Ihr seid müde - aber was für eine wunderbare Müdigkeit. Herzlichen Glückwunsch", sagte der Monarch im königlichen Palacio Real in Madrid.
Der König gratulierte der "selección" zu einem "epischen" Triumph nach einer wahren "Odyssee" und würdigte die Qualitäten einer "legendären und historischen Mannschaft".

Bevor sich Spanien in New York zum Weltmeister kürte, trafen wir dort zwei Zeitzeugen, die WM-Finals gegen Argentinien bestens kennen: Die ZDF-Experten Christoph Kramer und Per Mertesacker.
Nach der WM-Niederlage ringt Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni mit seinen Gefühlen. Er bedankt sich bei Spielern und Fans und verlässt die Pressekonferenz unter Tränen.
Experten sind sich einig, dass spielstarke Spanier gegen destruktive Argentinier verdient den Titel geholt haben. "Der Fußball hat gewonnen", schreibt Toni Kroos bei X. Ex-Stürmerstar Alan Shearer kommentiert in der BBC: "Zweifellos hat das richtige Team gesiegt." Nur die Spanier hätten Interesse an Ballbesitz gehabt und daran, sich Torchancen zu erspielen.
Und Lothar Matthäus resümiert bei "Bild" zum Spiel der Argentinier: "Das hat für mich mit Fußball nichts zu tun." Obendrein seien sie "schlechte Verlierer".
Rudi Garcia ist nicht länger Trainer Belgiens. Der zum 31. Juli auslaufende Vertrag des Franzosen wird nicht verlängert. Belgien war im WM-Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien ausgeschieden (1:2).
Medienberichten zufolge wird Mark van Bommel als sein Nachfolger gehandelt. Der frühere Bayern-Star trainierte bis 2024 den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen.

Die deutsche Nationalmannschaft ist nach dem frühen WM-Ausscheiden in der FIFA-Weltrangliste abgerutscht. Spanien stürzt dagegen Argentinien vom Thron.
Nach dem Gewinn der Bronzemedaille hat Harry Kane seinen viel kritisierten Trainer Thomas Tuchel in Schutz genommen. "Es ist sein erstes großes Turnier", sagte der Stürmerstar des FC Bayern: "Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen." Tuchel sei ein "fantastischer Trainer" so Kane.
Die Kritik am Trainer war schon vor dem Turnier bei der Kaderzusammenstellung aufgekommen, Kane jedoch lobte diese. Es sei "die beste England‑Gruppe", von der er je "Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht", sagte er.

Der ZDF-WM-Experte Christian Streich hält sich mit Kritik an der XXL-WM nicht zurück. Und er hat aber auch positive Trends bei dem Mammut-Turnier ausgemacht: "Es war beeindruckend, wie die sogenannten kleinen Mannschaften taktisch gut und diszipliniert gespielt haben."
Nach Argentiniens WM-Finalniederlage gegen Spanien ist es in Buenos Aires zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge nach dem 0:1 der argentinischen Nationalmannschaft rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole.
Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten.
Die Feierlichkeiten in Spanien wurden von einem Unfall mit einem Todesopfer überschattet. Ein 13-Jähriger erlag in der Stadt Ciudad Rodrigo in der Provinz Salamanca im Westen des Landes seinen Verletzungen.
Spanischen Medienberichten zufolge starb der Teenager, als ein Brunnen einstürzte, auf den mehrere Zuschauer geklettert waren. Rettungskräfte berichteten, der Notruf nach dem Unfall sei um kurz nach 0.30 Uhr eingegangen.
Zum Finale hat das ZDF einen Rekordwert verzeichnet. Die Live-Übertragung sahen durchschnittlich 17,362 Millionen Menschen. Das entspricht einem Marktanteil von 65,1 Prozent und war das mit Abstand meistgesehene Spiel der WM 2026 ohne deutsche Beteiligung. Nicht eingerechnet in die Reichweite sind die Zuschauer, die das Spiel im Internet oder in der ZDF-Mediathek gesehen haben.
Die 2:23 Stunden lange Übertragung lag deutlich über dem Finale von 2022. Durchschnittlich 13,86 Millionen Menschen hatten vor vier Jahren in der ARD den Sieg Argentiniens gegen Frankreich gesehen (Marktanteil 53,6 Prozent).
Das Spiel lief zudem beim Telekom-Sender MagentaTV, der keine Zahlen veröffentlicht.

"Hier haben zehntausende Fans gefeiert", sagt Isabel de la Vega, ZDF-Reporterin in Madrid. Es herrschte viel Euphorie nach dem Sieg im WM-Finale gegen Argentinien.
Donald Trump will sich nach dem Ende der WM "sofort" für die Austragung einer weiteren Endrunde in den USA bewerben. Er habe eine "tolle Idee" für FIFA-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: "Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land."

Der Traum von der Titelverteidigung ist für Lionel Messi geplatzt. Sein womöglich letzter Tanz auf der größten Fußball-Bühne ist zu Ende. Was bleibt: Etliche Rekorde des Ausnahmekönners.
Durch den Triumph im WM-Finale feierte Spanien den 17. Titel in fünf Jahren bei Männern und Frauen von der U17 an. Zudem ist Spanien die erste Nation, die gleichzeitig Weltmeister bei Männern und Frauen ist.
Wie schon 2008 und 2010 holte das spanische Männerteam nacheinander den Pokal bei der EM und der WM. Seit 2022 feierten die Männer insgesamt sechs Titel: Vor der WM 2026 bei der EM 2024, bei Olympia 2024, in der Nations League 2023 sowie bei der U19-EM 2024 und 2026.
Noch erfolgreicher sind die Frauen. Elf Titel gab es seit 2022, darunter neben dem WM-Gewinn 2023 die Erfolge in der Nations League (2024, 2025) und zwei WM-Titel bei den Juniorinnen (U20, U17). Die U19 der Spanierinnen gewann zuletzt fünfmal in Folge den EM-Titel, auch die U17 triumphierte 2024 auf europäischer Ebene.
Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.
Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. "Ihr habt bis zum Schluss gekämpft", rief er ihnen via X zu, Argentinien werde "für immer" an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an. Die Albiceleste wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet.
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