Weltmeister verzweifelt:Argentinien und Ägypten zeigen denkwürdige Schlussphase
von Adrian von der Groeben
Ägypten ist im WM-Achtelfinale gegen Argentinien der klare Außenseiter. Doch die "Pharaonen" ärgern Argentinien dank Keeper Shobeir lange.
Lionel Messi ist mit einem blauen Auge davongekommen und kann dank später Tore doch noch vom nächsten WM-Triumph träumen. Seine Argentinier lagen im Achtelfinale gegen Ägypten lange zurück, retteten sich aber mit einem 3:2 (0:1) nach 0:2-Rückstand in die nächste Runde.
Cristian Romero (79.), Messi selbst mit seinem 21. WM-Tor (83.) und Enzo Fernández (90.+2) schossen den Weltmeister in der Schlussphase doch noch ins Viertelfinale von Kansas City. Yasser Ibrahim (15.) sorgte mit seinem Kopfballtreffer für den ersten Rückstand Argentiniens während der WM.
Der Titelverteidiger hätte kurz darauf ausgleichen können, doch Messi scheiterte bei einem Foulelfmeter an Shobeir – bereits gegen Österreich hatte der Superstar einen Strafstoß vergeben. Als Argentinien wütend weiter auf den Ausgleich drängte, schlug Mostafa Ziko (67.) nach einem Konter zu und erhöte auf 2:0.
Die Aufstellungen:
Argentinien: E. Martínez - Molina (73. Montiel), Romero (90.+5 Otamendi), Li. Martinez, Tagliafico (66. González)- de Paul (66. Martinez), Mac Allister, Fernandez, Paredes - Messi - Alvarez (90.+5 Medina)
Trainer: Lionel Scaloni
Ägypten: Shobeir - Hany, Ibrahim, Rabia, Hafez - Lasheen (90.+6 Sayed), Attia - Salah, Ashour (46. Fathy), Ziko (80. Marmoush) - Ha. Hassan (73. Trezeguet)
Trainer: Hossam Hassan
Schiedsrichter: Francois Letexier
Kommentator: Adrian von der Groeben















