Zwei Tore in der Nachspielzeit:Wahnsinnige Schlussphase bei Algerien - Österreich
von Moritz Zschau
In Gruppe J streiten sich Algerien und Österreich um Platz zwei. Eine der Eckfahnen übernimmt eine Hauptrolle, in der Nachspielzeit wird es verrückt.
Österreich und Algerien haben die K.o.-Runde erreicht und in einem wilden Spiel eine "Schande von Kansas City" mit Last-Minute Treffern vermieden. Im brisanten letzten Vorrundenspiel der Gruppe J, in dem es im direkten Duell um Platz zwei und drei ging, trennten sich beide Teams in Kansas City nach einer dramatischen Schlussphase 3:3 (1:1).
Österreich und Algerien sind weiter
Von einem offensichtlichen "Nichtangriffspakt" war das Spiel 70 Minuten lang weit entfernt - bis dahin war es phasenweise ein offener Schlagabtausch. Danach aber gingen beide Mannschaften ebenso offensichtlich nicht mehr ins Risiko, was das Publikum mit Pfiffen quittierte. Dann wurde es verrückt: Erst traf Riyad Mahrez zum 3:2 für die Algerier (90.+3), kurz darauf rettete Sasa Kalajdzic die Österreicher mit seinem Tor (90.+6) wieder als Gruppenzweiter in die K.o.-Phase.
Marko Arnautovic (28.) und Marcel Sabitzer (55.) trafen zunächst für die Österreicher, die erstmals seit 1982 wieder die Vorrunde überstanden. Rafik Belghali (45.) und Rihad Mahrez (60.) hatten zunächst jeweils die passende Antwort parat.
Die Aufstellungen:
Algerien: Benbot - Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Ait-Nouri), Aouar, Bentaleb, Maza - Mahrez, Gouiri (71. Belaid), Chaibi.
Trainer: Petkovic
Österreich: Alexander Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene - Seiwald, Xaver Schlager (46. Grilitsch) - Schmid (46. Wanner), Laimer, Sabitzer - Arnautovic (46. Gregoritsch).
Trainer: Rangnick
Schiedsrichter: Ilgiz Tantashev (Usbekistan)































