Entscheidung kurz vor Schluss:Jokertor und Torwart-Drama bei Spanien gegen Belgien
von Moritz Zschau
La Furia Roja gegen die Roten Teufel: Gesucht wird Frankreichs Gegner im Halbfinale. Können die Belgier der spanischen Dominanz etwas entgegensetzen? Und hält Spaniens Defensive erneut die Null?
Spanien ist gegen Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen tapfere, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag auf Topfavorit Frankreich.
Auch vom ersten Gegentor bei dieser WM, das Charles De Ketelaere erzielte, ließen sich die Iberer nicht aus der Fassung bringen (41.). Fabián hatte die Rote Furie zunächst in Führung gebracht (30.). Belgiens Torhüter Thibaut Courtois musste in der 70. Minute verletzt und unter Tränen ausgewechselt werden. Wie schon im Achtelfinale gegen Portugal stach dann Joker Mikel Merino (88.), er profitierte von einem Patzer des eingewechselten belgischen Torhüters Senne Lammens, der einen Schuss von Pau Cubarsi nach vorne prallen ließ.
Die Aufstellung:
Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Ruiz (55. Pedri) - Yamal, Olmo (86. Merino), Baena (55. Fer. Torres) - Oyarzabal (79. N. Williams)
Trainer: Luis de la Fuente
Belgien: Courtois (71. Lammens) - Castagne, Mechele, Ngoy, De Cuyper (60. Seys) - Raskin, Vanaken (60. Lukaku) - Doku, De Bruyne (86. Saelemaekers), Trossard (60. Witsel) - De Ketelaere
Trainer: Rudi Garcia
Schiedsrichter: Michael Oliver (England)
Kommentator: Moritz Zschau