Letztes WM-Achtelfinale:Schweiz und Kolumbien verlangen einander alles ab
von Adrian von der Groeben
Von einem Offensivspektakel konnte man im WM-Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien wahrlich nicht sprechen. Spannend war es dafür bis zum Schluss.
Das Ziel ist ist nach einem Elfmeter-Krimi erreicht, der Traum lebt: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz hat sich bei der WM in Nordamerika auch ohne Jungstar Johan Manzambi ins Viertelfinale gekämpft.
Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bezwang Kolumbien nach einem intensiven Schlagabtausch in Vancouver bei der ultimativen Entscheidung vom Punkt mit 4:3 (0:0 n. V.) und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi.
Schweiz erstmals seit 1954 im WM-Viertelfinale
Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Ruben Vargas, zuvor hatte Gregor Kobel gegen Cucho Hernadnez pariert. Die Schweiz, die bei einem Lattentreffer von Jhon Lucumi (99.) großes Glück hatte und sich schon zuvor auf einen starken Kobel verlassen konnte, hat ihr großes Ziel von der besten WM ihrer Geschichte bereits erreicht.
Ins Viertelfinale hatten es die Eidgenossen bei einer WM zuletzt 1954 im eigenen Land geschafft, mussten dafür aber nur die Gruppenphase überstehen.
Die Aufstellungen:
Schweiz: Kobel - Zakaria (87. Widmer), Elvedi, Akanji, Rodríguez (71. Muheim) - Xhaka, Freuler - Ndoye (90.+1 Vargas), Jashari (46. Sow), Rieder (103. Amdouni) - Embolo (87. Itten)
Trainer: Murat Yakin
Kolumbien: Vargas - Munoz, Sánchez, Lucumi (119. Mina), Mojica - Puerta, Lerma (83. Rios Montoya), J. Arias (66. Campaz) - Rodríguez (66. Quintero), Suarez (83. Hernández), Diaz
Trainer: Nestor Lorenzo
Schiedsrichter: Iván Barton
Kommentator: Adrian von der Groeben















