Siegmund will die Hand reichen, sich aber nicht "verbiegen"

Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund räumt am Tag nach der Wahl ein, dass die Gesellschaft gespalten sei. Man müsse wieder dazu kommen "eine Gemeinschaft, ein Volk" zu sein, sagte er in Berlin. Jedem Akteur reiche er die Hand. Seine Grundpositionen seien allerdings nicht verhandelbar. Eine Zusammenarbeit komme für ihn nur in Frage unter der Maßgabe, sich nicht zu "verbiegen".
In einer Wahl zum Ministerpräsidenten will er antreten, wenn "sich eine stabile Mehrheit abzeichnet". Entweder durch die Unterstützung einer Fraktion oder einzelner Abgeordneter. Eine Enthaltung im dritten Wahlgang, wie zuletzt vom BSW angeregt, sei keine Mehrheit für ihn.
















