Nach Los Angeles und Washington:Trump: Nationalgarde-Einsatz auch in Memphis
US-Präsident Trump hat die Entsendung der Nationalgarde nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee angekündigt. In der demokratisch regierten Stadt gebe es große Probleme, so Trump.
Wann der von Trump angekündigte Nationalgarde-Einsatz in Memphis beginnen soll, blieb offen.
Quelle: AFPUS-Präsident Donald Trump hat einen Nationalgarde-Einsatz für die Stadt Memphis angekündigt. Die Soldaten sollten dort mit Unterstützung des demokratischen Bürgermeisters der Großstadt am Mississippi und des Gouverneurs von Tennessee zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden, erklärte er.
In der von Demokraten regierten Stadt gebe es große Probleme, sagte Trump in Washington zur Begründung. "Wir werden das genauso in Ordnung bringen wie in Washington", fügte er hinzu.
US-Präsident Trump will das Land nach seinen Vorstellungen umbauen. Er plant die Nationalgarde in immer mehr Städte zu entsenden.
27.08.2025 | 2:37 minTrump hat auch Chicago im Visier
Eigentlich hatte der Republikaner schon länger Chicago im Blick, um dort gegen angeblich ausufernde Kriminalität vorzugehen - doch es hatte Widerstand von Stadt und Bundesstaat Illinois gegen seine Pläne gegeben.
Trumps Ziel ist es, "die demokratisch regierten Staaten auf Linie zu zwingen", sagt Politologin Clüver Ashbrook. Was sein Kurs für die USA bedeuten könnte, analysiert ZDFheute live.
24.08.2025 | 29:42 minIm TV-Sender Fox News nannte Trump nun Memphis als Einsatzort. Man werde die Nationalgarde bereitstellen. Wann der Einsatz beginnen soll, blieb offen.
"Rattenloch" nannte Donald Trump die Stadt Memphis (hier eine Luftaufnahme).
Quelle: ImagoNationalgarde schon in Los Angeles und Washington
Memphis wäre die dritte Stadt, in der der Präsident eingreift - nach Los Angeles und der Hauptstadt Washington, alles Hochburgen der Demokraten in den USA. "Rattenloch" - so hatte er die Lage in der Hauptstadt bezeichnet und vor Wochen die Nationalgarde auf ihre Straßen geschickt - als Grund gab er Kriminalität an.
In Kalifornien wiederum waren im Juni Menschen gegen Razzien der Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten auf die Straße gegangen - das wollte die Regierung unterbinden.
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