Trumps Geheimdienstbeirat: Devin Nunes für Vorsitz nominiert

Trump nominiert Verbündeten:Truth Social-Chef soll Geheimdienste bewerten

|

Trump nominiert den Republikaner Devin Nunes für den Vorsitz seines Geheimdienstbeirats. Der Truth Social-Chef soll einschätzen, wie effektiv die US-Geheimdienste arbeiten.

Devin Nunes gestikuliert während einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump

Im Jahr 2018 wirkte Devin Nunes an Ermittlungen zu möglichen Kontakten zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland mit.

Quelle: AP

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat am Samstag seinen langjährigen Verbündeten Devin Nunes für den Vorsitz des Geheimdienstbeirats im Weißen Haus nominiert.

Donald Trump

Für die Berufung in Trumps Regierung zählt nicht Kompetenz, sondern Loyalität und der Wille, den "deep state" zu zerstören. Was bedeutet das für die kommende Amtszeit?

28.11.2024 | 27:58 min

Nunes, ein ehemaliger Kongressabgeordneter der Republikaner, leitet die Trump Media and Technology Group (TMTG), das Unternehmen hinter dem von Trump gegründeten Online-Netzwerk Truth Social.

Nunes kritisiert Russland-Ermittlungen des FBI

Zu Beginn von Trumps erster Amtszeit hatte Nunes den Geheimdienstausschuss im Repräsentantenhaus geleitet. Als Ausschussvorsitzender war Nunes 2018 an den Ermittlungen zu möglichen Kontakten zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 beteiligt gewesen.

In einem Memo lastete Nunes der US-Bundespolizei damals unsaubere Methoden bei den Russland-Ermittlungen an.

Mann schwängt Trump-Flagge

Trumps Kabinett wird absehbar aus Hardlinern und Loyalisten bestehen. Was bedeutet das für das Land und die Welt?

13.11.2024 | 6:03 min

Nunes soll Geheimdienste bewerten

Nunes werde seine "Erfahrung" als Ausschussvorsitzender und bei der Aufdeckung des "Russland-Schwindels" nutzen, "um mir unabhängige Einschätzungen der Effektivität und Korrektheit der Aktivitäten der US-Geheimdienste zu liefern", schrieb Trump am Samstag auf Truth Social.

Das Online-Netzwerk soll Nunes nach Angaben Trumps auch als Vorsitzender des Geheimdienstbeirats weiter leiten.

Quelle: AFP

Mehr zu den Wahlen in den USA

  1. Das US-Kapitol in Washington, DC.
    Schwerpunkt

    Nachrichten & Analysen:Wahlen in den USA


  2. Donald Trump sitzt an einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon.
    Thema

    Nachrichten & Hintergründe:Donald Trump


  3. US-Präsident Donald Trump blickt ernst im Oval Office, Washington D.C., am 28.08.2026 zur Seite.

  4. Donald Trump unterzeichnet eine Durchführungsverordnung zur Wahlintegrität, aufgenommen am 31.03.2026

  5. Briefe für die Briefwahl in den USA stehen aufgereiht im Zentrum zur Verarbeitung von Stimmzetteln des Los Angeles County. (Archiv)

    Geplante Änderungen im Wahlrecht:Streit um Briefwahl: Trump ruft Supreme Court an

    mit Video0:23

  6. US-Präsident Donald Trump empfängt den Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani im Oval Office im Weißen Haus. (Archiv)

    Sozialisten gewinnen in Vorwahlen:Die "hardcore, gottlosen Kommunisten", die Trump fürchtet

    Julian Schmidt-Farrent, Washington, D.C.
    mit Video1:50

  7. Die US-amerikanische Flagge weht im Vordergrund, weiter hinten ist das Kapitol in Washington zu sehen.

    Nach Mega-Events im Sommer:Wie stark sind die USA jetzt in der Welt?

    von Elmar Theveßen
    mit Video14:28

  8. US-Präsident Donald Trump hält eine Rede im East Room des Weißen Hauses.

    Nach Rede an die Nation:Wie US-Präsident Trump Zweifel an den Zwischenwahlen sät

    von Jan Fritsche
    mit Video55:58

  9. US-Präsident Donald Trump
    Analyse

    Manipulations- und Betrugsvorwürfe:Warum Trump jetzt wieder Zweifel am US-Wahlsystem sät

    mit Video11:45

  10. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen in Washington

    Rede an die Nation:Trump "sät Misstrauen in die Wahlen"

    Video11:45

  11. Politikwissenschaftler Johannes Thimm in Berlin

    Integrität von US-Wahlen:"Alle diese Vorwürfe sind falsch"

    Video10:23

  12. Der demokratische Kandidat für den US-Senat, Graham Platner, spricht bei einer Antikriegsdemonstration in Portland, Maine.

    Missbrauchsvorwürfe vor Wahlen:US-Demokrat Platner kündigt Rückzug an

    Video1:51