"Waren nicht für uns da": Trump kritisiert erneut Nato-Partner

Vor Besuch von Generalsekretär Rutte:Trump kritisiert erneut Nato-Partner

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Kurz vor dem Besuch des Nato-Generalsekretärs in Washington wettert US-Präsident Trump wieder gegen die Nato - und stellt auch amerikanische Sicherheitszusagen für Europa infrage.

US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses.

US-Präsident Donald Trump hat den Nato-Verbündeten erneut damit gedroht, ihnen im Notfall möglicherweise die Unterstützung zu verweigern.

Quelle: AFP

Kurz vor einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Washington hat US-Präsident Donald Trump mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen.

Die USA hätten über Jahre enorme Summen für den Schutz Europas ausgegeben, sagte Trump im Weißen Haus. Als Washington selbst Hilfe erbeten habe gegen Iran, seien wichtige Partner jedoch nicht für die Vereinigten Staaten da gewesen. Er nannte dabei Großbritannien, Deutschland und Italien.

Wir haben sie gebeten zu kommen, und sie waren nicht für uns da.

Donald Trump, US-Präsident

Konkreter wurde Trump dabei nicht. US-Regierungsvertreter hatten Nato-Verbündeten bereits zuvor mehrfach vorgeworfen, die USA im Krieg gegen Iran nicht ausreichend unterstützt zu haben.

Ein Raum ist zu sehen mit sämtlichen Flaggen der NATO-Mitgliedsstaaten im hinteren Teil des Raumes

Die USA ziehen einen Teil ihrer Nato-Streitkräfte ab. Die Nato-Verteidigungsminister diskutieren in Brüssel, wie sie die Lücken schließen können.

18.06.2026 | 0:23 min

Trump stellt Sicherheitsgarantien für Europa infrage

Trump stellte nun auch amerikanische Sicherheitszusagen für Europa indirekt infrage. Die USA gäben Hunderte Millionen Dollar aus, um europäische Staaten vor Russland zu schützen, sagte er. Wenn Verbündete den Vereinigten Staaten bei vergleichsweise kleinen Angelegenheiten nicht helfen wollten, könne Washington künftig ebenfalls Nein sagen.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird von Dienstag bis Donnerstag in Washington erwartet. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit Trump im Weißen Haus. Auch Gespräche mit anderen ranghohen Regierungsvertretern sind vorgesehen.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete das heute journal update am 22.06.2026 ab 23:45 Uhr.

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