US-Demokraten in historischem Umfrage-Tief

Partei bei 29 Prozent:US-Demokraten in historischem Umfrage-Tief

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Seit dem Einzug Donald Trumps ins Weiße Haus verlieren die Demokraten weiter an Zustimmung. Das könnte auch mit der Führungsfrage der Partei zusammenhängen.

Alexandria Ocasio-Cortez, aufgenommen am 05.03.2025 in Washington

US-Demokration Alexandria Ocasio-Cortez

Quelle: dpa

Die Demokratische Partei in den USA ist nach dem Wahlsieg von Präsident Donald Trump auf einem neuen Tiefpunkt angelangt.

In der jüngsten Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders CNN kommen sie nur noch auf 29 Prozent Zustimmung. Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der CNN-Umfragen 1992, berichtete der Sender. Die Republikaner kommen demnach auf 36 Prozent.

Trump vor USA-Flagge

Donald Trump unterzeichnet ein Dekret nach dem anderen. Protest gibt es kaum. Damit bringt er nicht nur internationale Beziehungen ins Wanken, sondern auch die US-Demokratie.

05.03.2025 | 6:58 min

Demokraten ohne klare Führung

Die Demokraten kämpfen zurzeit darum, wie sie Trump und die Republikaner bekämpfen können, und sie haben keine klare Führung.

Die Umfrage erfolgte, bevor die Demokraten im Senat einen von den Republikanern eingebrachten Übergangshaushalt passieren ließen und sich damit den Zorn vieler ihrer Anhänger zuzogen.

Außenansicht des US-Capitols in Washington D.C.

Wenige Stunden vor Ablauf der Frist ist eine Haushaltssperre in den USA abgewendet worden. Im Senat stimmten auch mehrere Demokraten für den Übergangshaushalt.

15.03.2025 | 0:21 min

Wer für die Führung favorisiert wird

Wie die Umfrage auch zeigt, haben die meisten unter den Demokraten nahestehenden Befragten keinen Favoriten für die Führung der Partei. Auf eine entsprechende offene Frage gaben 30 Prozent der Befragten keine Namen an.

  • Zehn Prozent nannten die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez.
  • Neun Prozent waren für die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris.
  • Acht Prozent für den unabhängigen linken Senator Bernie Sanders.
  • Sechs Prozent stimmten für den demokratischen Abgeordneten Hakeem Jeffries.
  • Vier Prozent nannten den ehemaligen Präsidenten Barack Obama.

In einer NBC-Umfrage kam Präsident Trump derweil auf eine Zustimmungsrate von 47 Prozent. 51 Prozent waren demnach unzufrieden mit dem Republikaner.

Quelle: dpa, chrz

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