Epstein-Skandal: Starmer fordert Ex-Prinz Andrew zu Aussage auf

Missbrauchsskandal:Epstein-Fotos belasten Ex-Prinz Andrew: Starmer will Aussage

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Prinz Andrew auf allen Vieren, über eine Frau am Boden gebeugt: Neue Fotos aus den Akten über Sexualstraftäter Epstein belasten den Royal. Premier Starmer fordert nun eine Aussage.

Eine E-Mail, die in den vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Dokumenten war.

Im Fall Epstein hat das US-Justizministerium Millionen neue Daten veröffentlicht. Dieses Mal sorgen E-Mails einflussreicher Männer wie Milliardär Elon Musk für Aufsehen.

31.01.2026 | 1:33 min

Nach der Veröffentlichung weiterer Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch das US-Justizministerium ist der britische Ex-Prinz Andrew am Wochenende weiter in Bedrängnis geraten. Unter den freigegebenen Dokumenten ist unter anderem ein Foto, das Andrew auf allen Vieren zeigt, während er sich über eine Frau beugt.

Der britische Premierminister Keir Starmer sprach sich für eine Aussage Andrews vor dem US-Kongress aus. Starmer beantwortete eine entsprechende Frage in Bezug auf den ehemaligen britischen Prinzen am Samstag mit "ja".

Andrew Mountbatten-Windsor, früher bekannt als Prinz Andrew, beugt sich über eine unbekannte Person.

Das US-Justizministerium hat weitere Akten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Fotos zeigen den Ex-Prinzen Andrew.

Quelle: U.S. Department of Justice/Jon Elswick/AP

Epstein soll Andrew Treffen mit Russin angeboten haben

Nach Angaben des stellvertretenden US-Justizministers Todd Blanche wurden am Freitag "mehr als drei Millionen Seiten" an Material über Epstein auf einer Website des Ministeriums veröffentlicht. Darunter seien mehr als 2.000 Videos sowie 180.000 Fotos.

Den freigegebenen Akten zufolge schlug Epstein Andrew Mountbatten-Windsor 2010 ein Treffen mit einer Russin vor - kurz nachdem Epstein seine Strafe wegen Prostitution Minderjähriger abgesessen hatte.

Die ZDF-Korrespondentin Claudia Bates ist live aus Waschington zugeschaltet

Der Umgang mit den Epstein-Akten spaltet die Republikaner. Die Veröffentlichung geht schleppend, berichtet Claudia Bates aus Washington.

25.12.2025 | 1:25 min

BBC berichtet über weiteren Kontakt von Prinz Andrew

Der britische König Charles III. hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindungen zu Epstein im vergangenen Jahr alle königlichen Titel und Ehren aberkannt. Die US-Australierin Virginia Giuffre hatte den ehemaligen Prinzen beschuldigt, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben.

Der britische Rundfunksender BBC in Großbritannien berichtete unter Berufung auf den US-Anwalt Brad Edwards, eine seiner Mandantinnen sei von Epstein an Andrew vermittelt worden. Der Vorfall habe 2010 stattgefunden, als sie in ihren 20ern gewesen sei. Edwards sagte der BBC:

Wir sprechen von mindestens einer Frau, die von Jeffrey Epstein zu Prinz Andrew geschickt wurde.

Brad Edwards, Rechtsanwalt

Prinz Andrew spazierend auf der Straße

Gerade erst musste Prinz Andrew seine royalen Titel niederlegen, nun ereilt ihn der nächste Skandal um Manipulationsversuche. Die königliche Familie ist in Aufruhr.

22.10.2025 | 5:58 min

Epstein starb 2019 in Haft

Der Investmentbanker Epstein soll vielfach Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente vermittelt haben. Er war erstmals 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.

2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

Epstein Akten

Wenige Tage nach der ersten Veröffentlichung von Epstein-Akten hat die US-Regierung 8.000 weitere Dokumente veröffentlicht. Der Name von Präsident Trump soll darin öfter auftauchen.

23.12.2025 | 0:22 min

Epstein-Dokumente: Trump-Regierung verzögert Veröffentlichung

Laut einem Gesetz des US-Kongresses hätte die Regierung nahezu alle Epstein-Akten eigentlich bis zum 19. Dezember veröffentlichen sollen. Bislang war dies aber nur mit einem Bruchteil der Dokumente geschehen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump begründet die Verzögerungen mit der Notwendigkeit, die Identität der Opfer unkenntlich zu machen. Auch in den neuen Akten gibt es zahlreiche geschwärzte Stellen.

Die Dokumente enthalten auch Listen der US-Bundespolizei FBI mit größtenteils anonym erhobenen Anschuldigungen gegen Trump. Trump hatte sich monatelang gegen die Freigabe der Dokumente gesperrt. Er bestreitet engere Beziehungen zu Epstein. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen das Gegenteil nahe.

Ein persönliches Fehlverhalten konnte dem Präsidenten bisher nicht nachgewiesen werden.

funk | MrWissen2go
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Jeffrey Epstein ist seit sechs Jahren tot - trotzdem taucht sein Name immer wieder in den Medien auf. Warum? Wer war Epstein genau? Und: Was hat US-Präsident Donald Trump mit dem Fall zu tun? Darum geht es in diesem Video.
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Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 27.01.2026 in dem Beitrag "Veröffentlichung der Epstein-Dokumente stockt - Streit um Clintons" um 00:47 Uhr sowie heute Xpress am 31.01.2026 um 10:43 Uhr.

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