Unglück in Belgien:Schulbus kollidiert mit Zug - Vier Tote
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In Belgien hat ein Regionalzug an einem Bahnübergang einen Schulbus erfasst. Laut Behörden kamen bei dem Unglück vier Menschen ums Leben, darunter zwei Kinder.
Das Unglück ereignete sich an einem Bahnübergang in Buggenhout in der Nähe von Brüssel.
Quelle: dpaBeim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Regionalzug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. "Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder", erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot im Onlinedienst X.
X-Posting von Außenminister Maxime Prévot
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Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei "extrem heftig" gewesen.
Sieben Schulkinder im Bus
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte. Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte.
In dem Kleinbus, der von dem Regionalzug erfasst wurde, waren laut Polizei sieben Schulkinder und zwei Erwachsene.
Quelle: AFPKinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. Der Zug sei evakuiert worden, unter den Passagieren waren demnach keine Verletzten.
"Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft", erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: "Heute trauert Europa mit Belgien."
Immer wieder Unfälle an Bahnübergängen in Belgien
In Belgien, wo ein dichtes Eisenbahnnetz Städte und Dörfer durchzieht, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen an Bahnübergängen.
Im Jahr 2025 starben bei solchen Unfällen fünf Menschen, wie der Eisenbahninfrastruktur-Betreiber Infrabel auf seiner Website mitteilt - die niedrigste Zahl seit 2020.
Quelle: AFP, Reuters
Über das Thema berichtet ZDFheute Xpress in Kürze.
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