Update am Morgen:Und die Spiele sind (bald) eröffnet
von Meike Srowig
Guten Morgen,
die ersten Wettbewerbe laufen bereits, morgen ist dann die offizielle Eröffnung der Olympischen Winterspiele. Es wird Siege geben und Niederlagen und vor allem viele Emotionen.
Wer Athletinnen und Athleten in den Sozialen Medien folgt, der sieht es seit Monaten: die Vorbereitung auf ein Ziel - die Olympischen Spiele. Egal, was man als Sportler schon erreicht hat, nichts kommt an dieses Ereignis heran. "IT’s Your Vibe" ist das Motto dieses Jahr in Mailand/Cortina. "IT" steht für Italien, Innovation und Individualität. Bis zum 22. Februar wird in 116 Wettkämpfen an sieben Wettkampforten um Medaillen gekämpft werden. So viel zu den Fakten.
Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 statt, doch die Olympische Idee ist viel älter.
25.07.2024 | 1:06 minDoch die Olympischen Spiele sind mehr als das. Sie zeigen auch die gesamte Bandbreite von Emotionen. Tränen bei Niederlagen oder auch Siegen, das offensichtliche Hadern mit der eigenen Leistung, der Kampfgeist, das Über-sich-Hinauswachsen und am Ende vielleicht auch ein bisschen Glück.
Sie merken es: Ich bin Fan! Klar, es gibt die Geschichten von Doping, von Manipulation, von Umweltfragen oder auch die allgemeine politische Weltlage, die schon immer auch die Olympischen Spiele in ihrer Geschichte beeinflusst haben. Doch in der Summe gibt es wohl kein zweites Event auf der Welt, das in regelmäßigen Abständen so viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenbringt.
Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht, zu gewinnen, sondern teilzunehmen.
Pierre de Coubertin, Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit
Der Franzose Pierre de Coubertin gilt als Begründer der modernen Olympischen Spiele. Er war davon überzeugt, dass die Spiele nationale Egoismen überwinden und durch faire Wettkämpfe Frieden und Verständigung fördern können.
Ja, so friedlich ist die Welt 2026 sicherlich nicht. Während die ersten Wettkämpfe losgehen, treffen sich heute in Abu Dhabi weiter ukrainische und russische Unterhändler zu Gesprächen. Da scheint der Gedanke von Pierre de Coubertin von "friedlichen Spielen" weit weg. Angesichts der täglichen Berichte von Angriffen in der Ukraine oder auch an anderen Orten der Welt, mag die Berichterstattung über den Kreuzbandriss bei Lindsey Vonn banal, vielleicht zu banal, klingen.
Andererseits ist es vielleicht auch gerade das, was die Welt im Moment braucht: Freude, wenn sich jemand seinen Traum erfüllt und Mitgefühl, wenn es doch nicht geklappt hat.
Im ZDF können Sie auf jeden Fall in verschiedenen Streams jeden Tag dabei sein.
Einen guten Tag wünscht Ihnen
Meike Srowig, stellvertretende Leiterin des ZDF heute journal
Was im Ukraine-Krieg passiert ist
55.000 ukrainische Soldaten seit Kriegsbeginn getötet: Laut Präsident Selenskyj sind seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges vor fast vier Jahren 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden. Zugleich gebe es eine "große Zahl" von Menschen, die sein Land als vermisst betrachte.
Ukraine erwartet weiteren Austausch von Kriegsgefangenen: Vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche mit Moskau und Washington rechnet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem baldigen Austausch von Kriegsgefangenen.
Warnung vor weiteren Stromausfällen in der Ukraine: Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warnt die Bevölkerung vor einer Verschärfung der geplanten Stromabschaltungen in den kommenden Tagen. Zudem bestehe die Gefahr, dass die russischen Streitkräfte neue Luftangriffe starten könnten, um die Strom- und Heizungsnetze weiter lahmzulegen.
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichten mehrere Sendungen, zuletzt das ZDF-Morgenmagazin am 05.02.2026 ab 05:30 Uhr.
05.02.2026 | 2:24 minWeitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zu Russlands Angriff auf die Ukraine.
Was heute noch wichtig ist
Über den Themen-Ausblick berichtete ZDFheute am 04.02.2026 um 22:10 Uhr.
04.02.2026 | 1:05 minAtomabkommen zwischen Russland und USA läuft aus: Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland, das "New Start"-Abkommen, war im April 2010 von US-Präsident Barack Obama und dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew unterzeichnet worden. Die USA und Russland verpflichteten sich damit, ihre atomaren Sprengköpfe jeweils auf maximal 1.550 zu verringern.
Konferenz zum KI-Einsatz bei Waffensystemen: Wenn KI in Zukunft zur Steuerung von Waffensystemen genutzt wird, wer trifft dann die letzte Entscheidung? Der Mensch oder die Maschine? Diese und weitere völkerrechtliche Fragen werden bei der Konferenz in Spanien besprochen.
Chefarzt gegen Abtreibungsverbot: Joachim Volz geht weiter gegen ein Abtreibungsverbot am Christlichen Klinikum Lippstadt vor. Streitpunkt ist eine Dienstanweisung, die ihm untersagt, Abbrüche durchzuführen. Das Arbeitsgericht hatte seine Klage abgewiesen. Jetzt wird in zweiter Instanz verhandelt.
Ausführlich informiert
Epstein-Files - Spur nach Deutschland: Viele Namen tauchen in den Epstein-Files auf - darunter auch der des KI-Forschers Joscha Bach. ZDF-Recherchen zeigen, Epstein finanzierte seine Karriere. Was dahinter steckt - Analyse bei ZDFheute live.
Über dieses Thema berichtete ZDFheute live am 04.02.2026 ab 19:40 Uhr.
04.02.2026 | 17:51 minSportlich in den Tag
Frauen-Eishockeyteam startet ins olympische Turnier: Das schwerste Spiel zuerst: Die deutschen Eishockey-Frauen starten mit der Partie gegen Schweden ins (Olympia-)Turnier.
Zahl des Tages
Grönland verzeichnet traurigen Rekord: Schmelzendes Eis und fehlender Schnee. Die Insel Grönland verzeichnet den wärmsten Januar seit Beginn der Aufzeichnungen und die Erwärmung schreitet viermal schneller voran als andernorts.
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 04.02.2026 um 20:21 Uhr.
04.02.2026 | 2:03 minWeitere Schlagzeilen
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Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden
05.02.2026 | 2:43 minWenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.
So wird das Wetter heute
Am Donnerstag schneit es im Nordosten teils kräftig. Nahe Oder und Neiße fällt gebietsweise Regen mit Glatteisbildung. Im Westen und Südwesten gibt es einige Auflockerungen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus 2 und plus 10 Grad.
Den aktuellen Wetterbericht der ZDF-Meteorologen finden Sie hier im Video.
Quelle: ZDF
Zusammengestellt von der ZDFheute-Redaktion
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