Trump erhöht Druck auf Iran: "Riesige Flotte" ist unterwegs

US-Präsident erhöht Druck auf Regime:Trump: "Riesige Flotte" ist unterwegs in Richtung Iran

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Mehrfach hatte US-Präsident Trump Iran mit einem erneuten militärischen Einsatz gedroht. Nun hat er angekündigt, dass Schiffe in die Golfregion verlegt werden - "nur für den Fall".

USS Abraham Lincoln im Perischen Golf, aus der Luft aufgenommen

Nach Berichten über die Verlegung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" in den Nahen Osten betont Washington, man beobachte Iran genau - auch wegen des harten Vorgehens gegen Demonstrierende.

23.01.2026 | 0:35 min

US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf Iran erhöht und die Verlegung einer "riesigen Flotte" in die Golfregion verkündet. Dazu sagte er am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One:

Wir haben viele Schiffe in diese Richtung geschickt, nur für den Fall.

Donald Trump, US-Präsident

"Mir wäre es lieber, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", fügte Trump mit Blick auf das Regime in Teheran und dessen brutales Vorgehen gegen Demonstranten hinzu.

Trump: "Wir beobachten Iran"

US-Medien hatten zuvor berichtet, der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" sei von Manövern im Südchinesischen Meer in den Nahen Osten beordert worden. 

f/a-18 Flugzeug auf dem Deck der USS Abraham Lincoln im arabischen Meer

Nach den Drohungen gegen Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihr Militär in Nahost. Demnach ist der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" auf dem Weg in die Region.

16.01.2026 | 0:38 min

Trump bestätigte nun die laufenden Vorbereitungen: "Wir beobachten Iran", sagte er. Der US-Präsident sprach von einer "Armada" und einer "riesigen Flotte" für die Golfregion. Er fügte jedoch hinzu: "Vielleicht müssen wir sie gar nicht einsetzen."

Zuvor hatte der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden die USA und Israel vor "Fehlkalkulationen" und folgenschweren Konsequenzen eines Angriffs auf sein Land gewarnt. Die Revolutionsgarden hätten "den Finger am Abzug", erklärte General Mohammed Pakpur.

Ein Mann geht neben den Trümmern eines Feuerwehrfahrzeugs vorbei, das während der Anti-Regierungs-Proteste in einer Straße in Teheran in Flammen aufgegangen ist.

Nach der Niederschlagung der Proteste im Iran fordern die Anhänger Khameneis nun den Tod von Demonstranten. Die USA eröhen wohl ihre Militärpräsenz im Nahen Osten.

17.01.2026 | 2:47 min

Iranischer Armeevertreter: US-Stützpunkte "legitime Ziele"

Der General warnte die USA und Israel davor, falsche Schlüsse aus "historischen Erfahrungen" und dem Zwölf-Tage-Krieg im vergangenen Juni zu ziehen, "damit sie kein noch schmerzlicheres und bedauerlicheres Schicksal ereilt".

Ein anderer hochrangiger Vertreter der iranischen Armee, General Ali Abdollahi Aliabadi, warnte, dass im Falle eines Angriffs auf sein Land, "US-Stützpunkte" und andere "Einflusszentren" "legitime Ziele" wären.

Trump drohte mehrfach mit militärischem Einsatz

Die USA hatten im Juni an der Seite Israels in den Zwölf-Tage-Krieg eingegriffen. Trump drohte seitdem mehrfach mit einem erneuten militärischen Einsatz in Iran, zuletzt während der Niederschlagung der jüngsten Massenproteste. Diese hatten sich Ende Dezember am Zorn über die schlechte Wirtschaftslage in Iran entzündet, weiteten sich in diesem Monat aber rasch zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus.

fathollah-nejad-iran

Bei den Protesten gegen das iranische Regime reichen die Schätzungen der Todesopfer bis zu 17.000. „Es ist ein Point of no Return", sagt Fathollah‑Nejad, Direktor des Center for Middle East and Global Order (CMEG).

19.01.2026 | 7:04 min

Die iranischen Sicherheitskräfte gingen gewaltsam gegen die Protestbewegung vor. Nach Angaben der iranischen Behörden wurden insgesamt 3.117 Menschen getötet. Menschenrechtsorganisationen gehen von einer weitaus höheren Zahl von Todesopfern aus.

Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "USA verstärken Militärpräsenz" am 23.01.2026 um 14:10 Uhr.

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