Solidaritätsprotest in Deutschland:Tausende bei Demos für Freiheit in Iran
In mehreren deutschen Städten sind Unterstützer der Protestierenden in Iran auf die Straße gegangen. In Solidaritätskundgebungen fordern sie das Ende des Regimes in Teheran.
Auch in Hamburg haben Tausende für ein Ende der islamischen Republik Iran demonstriert.
Quelle: dpaIn mehreren deutschen Städten haben Tausende Demonstranten gegen das islamische Regime in Iran protestiert und einen Wechsel gefordert. Zu den größten Veranstaltungen zählten die Demonstrationen in Hamburg und Düsseldorf.
Unter Demonstranten Unterstützer von Schah-Sohn Pahlavi
Diverse Gruppen hatten zu den Aktionen aufgerufen. Häufig bekundeten Teilnehmer ihre Unterstützung für den im US-amerikanischen Exil lebenden Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi. Er hat sich zuletzt als Führungsfigur der Opposition präsentiert.
Es gebe Indizien, dass die Proteste in Iran gerade abebben, sagt der Nahost-Experte Jan Busse. Es gäbe keine schlagkräftige Opposition im Land.
16.01.2026 | 12:07 minUnter dem Motto "Nein zur Islamischen Republik Iran" versammelten sich in Hamburg schätzungsweise mehrere Tausend Menschen. In Düsseldorf zählte die Polizei mindestens 2.500 Teilnehmer.
In Köln gab es gleich mehrere Solidaritätskundgebungen, an denen jeweils einige hundert Menschen teilnahmen. Demonstrationen formierten sich auch in Berlin, Frankfurt und Bielefeld.
Nach der Niederschlagung der Proteste im Iran fordern die Anhänger Khameneis den Tod von Demonstranten. Die USA eröhen wohl ihre Militärpräsenz im Nahen Osten.
16.01.2026 | 2:47 minMindestens 3.400 Tote bei Protesten in Iran
Eine dramatische Wirtschaftskrise und sehr hohe Inflation hatten Ende Dezember Proteste in Iran ausgelöst, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Iranische Menschenrechtler berichteten von mindestens 3.400 Toten. Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.
Mehr als 20 zivilgesellschaftliche Organisationen wollen am Sonntag bundesweit in Solidarität mit den Menschen in Iran demonstrieren - als Reaktion auf die wochenlangen landesweiten Proteste und Streiks im Iran gegen politische Repression, strukturelle Gewalt und wirtschaftliche Not, hieß es.
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