Wegen hoher Energiekosten:USA lockern kurzfristig Öl-Sanktionen gegen Iran
Erst russisches, jetzt iranisches Öl: Die US-Regierung erlaubt im Kampf gegen steigende Energiepreise nun auch vorübergehend den Kauf von Exporten aus Iran.
Aus Solidarität mit ihren Partnern erleichtert die Bundesregierung Waffenlieferungen in den Golf. Hintergrund sind die anhaltenden Angriffe in der Region.
20.03.2026 | 1:46 minDie USA haben im Iran-Krieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl gelockert, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt.
Mit der Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die Vereinigen Staaten, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.
Drei Wochen dauert der Krieg im Nahen Osten nun an – und die Folgen könnten wir bald auch im Supermarkt spüren. Warum macht der Krieg Lebensmittel teurer?
19.03.2026 | 30:42 minUS-Finanzminister kündigte Maßnahme an
US-Finanzminister Scott Bessent hatte die Lockerung bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Er geht früheren Angaben zufolge von etwa 140 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) aus. Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.
Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst wieder straflos verkauft werden dürfe. Die befristete Ausnahme soll im Fall von Russland bis zum 11. April gelten.
Der Konflikt wirkt weit über die Region hinaus: Besonders asiatische Volkswirtschaften leiden unter ihrer starken Abhängigkeit von Energie aus den Golfstaaten.
20.03.2026 | 1:32 minIran-Krieg: Öltransporte stark beeinträchtigt
Durch den Krieg in Iran ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Routen des internationalen Öl- und Gashandels. Die Preise für Öl und Gas waren in der Folge drastisch gestiegen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Länder, die auf Öltransporte über die Straße von Hormus angewiesen sind, zur Unterstützung bei einer Sicherung der Schifffahrt aufgerufen.
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