"Es gibt erhebliche Schäden":Ukraine: Mindestens 27 Tote bei Angriff nahe Kiew
Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Unternehmensgelände nahe Kiew sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Es gab schwere Schäden an der Infrastruktur.
Russland und die Ukraine haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe mit Langstrecken-Geschossen ausgeweitet (Symbolbild).
Quelle: Serhii Okunev / AFPBei einem russischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum sind unweit der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Regierungsangaben mindestens 27 Menschen getötet worden. "Es gibt erhebliche Schäden an der umliegenden Infrastruktur: Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim wurden beschädigt", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.
Nach Behördenangaben ereignete sich der Drohnenangriff am Freitagabend in dem Dorf Myla im Bezirk Butscha. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen, es habe mehrere Explosionen gegeben, erklärte Gouverneur Tymur Tkatschenko.
Den ganzen Tag seien Drohnen über Kiew geflogen und hätten für Verkehrschaos gesorgt, berichtet der ZDF-Reporter Hebestreit. Auch ballistische Raketen würden wieder fliegen.
27.08.2026 | 4:17 minLangstreckenangriffe treffen immer häufiger zivile Ziele
Russland und die Ukraine haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe mit Langstrecken-Geschossen ausgeweitet und nehmen dabei zunehmend zivile Infrastruktur wie Lagerhäuser und Öl- und Hafeninfrastruktur ins Visier. Bei diesen Angriffen gibt es zunehmend zivile Opfer.
Nach dem Angriff in Myla leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts ein, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Auch werde geprüft, ob das Unternehmen alle "notwendigen Genehmigungen" gehabt habe, hieß es.
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