Trump: Länder sollen Kriegsschiffe in Straße von Hormus senden

Straße von Hormus:Trump: Andere Länder sollen Kriegsschiffe senden

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Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelswege der Welt. Iran hat sie seit Kriegsbeginn quasi gesperrt. US-Präsident Trump hofft nun auf Hilfe, um sie frei zu bekommen.

Rauch steigt aus einer Energie Produktionsanlage in Iran auf.

Laut Israel sei der Krieg in Iran in einer entscheidenden Phase. Währenddessen bombardieren die USA eine für die Ölproduktion wichtige Insel, um Teheran zur Freigabe der Straße von Hormus zu bringen.

14.03.2026 | 1:39 min

US-Präsident Donald Trump hat andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus gedrängt. "Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten", schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

ZDF-Korrespondent David Sauer berichtet aus Washington

US-Präsident Donald Trump will die wirtschaftlich wichtige Straße von Hormus mit Kriegsschiffen, auch aus anderen Ländern, sichern. Eine Einordnung dazu von David Sauer aus Washington.

14.03.2026 | 1:36 min

Er hofft demnach darauf, dass auch "China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden. Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde "sehr bald" damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren. 

Eine Luftaufnahme der Insel Charg im Persischen Golf

Die USA haben laut Präsident Donald Trump militärische Ziele auf der iranischen Insel Kharg angegriffen. Über die Insel laufen rund 90 Prozent der iranischen Rohölexporte.

14.03.2026 | 1:38 min

Pistorius: Bundeswehr beteiligt sich nicht

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte am Freitag am Rande eines Besuchs in Norwegen ausgeschlossen, dass die Bundeswehr sich an einer Mission in der Straße von Hormus beteiligen könnte.

Auch der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), warnte vor der Beteiligung Deutschlands. Die deutsche Marine verfüge "nicht über ausreichende Kapazitäten, um in der Straße von Hormus den Schiffsverkehr zu schützen und auf den vielen kleinen dem Iran vorgelagerten Inseln gegen die iranischen Streitkräfte vorzugehen", sagte Hofreiter den Funke-Zeitungen vom Samstag.

Grafik der Straße von Hormus
Quelle: ZDF

Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

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Israel und die USA greifen Iran an, das Teheraner Regime schlägt mit Raketenangriffen auf Israel und US-Basen zurück. Alle Entwicklungen zur Eskalation im Nahen Osten im Liveblog.
Archivfoto: Rauch steigt über der Ölraffinerie von Rjasan auf, die in Brand geraten ist
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Quelle: AFP
Über dieses Thema berichten viele aktuelle Sendungen im ZDF, zuletzt die heute Xpress am 14.03.2026 ab 17:00 Uhr.
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