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Wir beenden den Liveblog an dieser Stelle. Wir danken für Ihr Interesse. Auf ZDFheute infomieren wir weiterhin über aktuelle Entwicklungen. Wichtige Hintergründe finden Sie außerdem in unserem Liveblog zur Lage in der Ukraine.
Am Montag sollen weitere Gespräche zwischen Selenskyj und den Europäern, aber auch wieder mit US-Vertretern stattfinden. Alles im Liveblog.
Über dieses Thema berichteten mehrere ZDF-Sendungen, unter anderem ZDFheute spezial am 15.12.2025 ab 19:25 Uhr.
Wir beenden den Liveblog an dieser Stelle. Wir danken für Ihr Interesse. Auf ZDFheute infomieren wir weiterhin über aktuelle Entwicklungen. Wichtige Hintergründe finden Sie außerdem in unserem Liveblog zur Lage in der Ukraine.
Nach dem Ukraine-Gipfel in Berlin wird Präsident Wolodymyr Selenskyj in Den Haag erwartet. Dort will er an einer Konferenz teilnehmen, die eine internationale Kommission für Schadenersatz für sein von Russland angegriffenes Land einrichten soll. Hochrangige Vertreter Europas wollen ein entsprechendes Abkommen unterzeichnen.
Was bei den Ukraine-Verhandlungen heute erreicht wurde, berichten die ZDF-Korrespondenten Wulf Schmiese aus Berlin, Armin Coerper aus Moskau und Claudia Bates aus Washington.
Die Europäer und die USA zeigen sich bei Friedensgesprächen in Berlin solidarisch mit der Ukraine. Knackpunkte sind noch immer Territorium und Sicherheitsgarantien.

Russische Streitkräfte hatten nach Kriegsausbruch in der Ukraine auch den Präsidenten im Visier. Bei Markus Lanz erklärt Selenskyj, warum er trotz der Gefahr nicht aus Kiew floh.
Eine Einigung im Ukraine-Krieg ist US-Präsident Donald Trump zufolge näher als je zuvor. Sein Team habe nach Gesprächen in Berlin Fortschritte gemeldet, sagt Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. Er habe sowohl Gespräche mit europäischen Staats- und Regierungschefs als auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt. "Es scheint gut zu laufen", sagte Trump. Zugleich schränkte der US-Präsident ein: "Das sagen wir schon seit langem, und es ist eine schwierige Angelegenheit."

Die Ukraine habe den Krieg nicht ausgewählt, betont der ukrainische Präsident Selenskyj im Gespräch mit Markus Lanz. Er schaue in die Zukunft und glaube an die Ukraine.

Die Europäer planen "eine multinationale Truppe für die Ukraine" - für den Fall einer Vereinbarung mit Russland. Merz und die USA sehen Chancen für einen echten Friedensprozess.
Neben einer "multinationalen Truppe für die Ukraine" schlägt die Erklärung der europäischen Gipfelteilnehmer einen "von den USA geführte[n] Mechanismus zur Waffenstillstandsüberwachung und -verifikation unter internationaler Beteiligung" vor. Mit diesem solle "frühzeitig vor möglichen künftigen Angriffen gewarnt" werden.
Die Ukraine soll "zu Friedenszeiten permanent eine Stärke von 800.000 Soldatinnen und Soldaten haben", heißt es in der Erklärung. Zudem wird die "nachdrückliche Unterstützung des Beitritts der Ukraine zur Europäischen Union“ erwähnt.
Unterzeichnet haben die Erklärung Kanzler Merz und die Staatschefs Dänemarks, Finnlands, Frankreichs, Italiens, der Niederlande, Norwegens, Polens, Schwedens sowie von EU-Ratspräsident Costa und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen.
Die europäischen Verbündeten der Ukraine schlagen eine "multinationale Truppe" zur Sicherung eines möglichen Friedensabkommens vor. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung mehrerer europäischer Länder und der EU hervor, die auch dem ZDF vorliegt.
"Sowohl die USA als auch die Staats- und Regierungschefs Europas sprachen sich dafür aus, zusammenzuarbeiten, um der Ukraine im Kontext einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges robuste Sicherheitsgarantien und Unterstützungsmaßnahmen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen", heißt es darin.
Die von Europa angeführte Truppe, die von den USA unterstützt werden solle, werde "bei der Regeneration der Streitkräfte der Ukraine, der Sicherung des Luftraums der Ukraine und der Gewährleistung sichererer Meere helfen, auch durch Operationen innerhalb der Ukraine".
Lässt sich Russland von den Ergebnissen der laufenden Gespräche in Berlin und von eingefrorenem Vermögen beeindrucken? Militärhistoriker Sönke Neitzel ist bei ZDFheute live skeptisch.
Zu Beginn des Ukraine-Gipfels stellen sich die Teilnehmer zum Gruppenfoto auf, unter ihnen auch die US-Vertreter Steve Witkoff (3. von rechts) und Jared Kushner (2. von rechts).

Mit dem Gipfel in Berlin sei die Perspektive auf einen Frieden so groß wie seit Jahren nicht mehr, sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestages, Armin Laschet, bei ZDFheute spezial.
Der diplomatische Gesprächsmarathon in Berlin geht weiter. Am Abend treffen unter anderem Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Kanzleramt ein.



Quelle: AFP | John MacDougall.
Bundeskanzler Merz und Ukraines Präsident Selenskyj zeigen sich am zweiten Verhandlungstag in Berlin optimistisch, berichtet ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann.
Sehen Sie hier die Pressekonferenz mit Kanzler Merz und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in voller Länger.
Markus Lanz zeigt sich nach dem ZDF-Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj überrascht von dessen Entschlossenheit.
Eine geplante Videoschalte zwischen den in Brüssel tagenden EU-Außenministern und den für Ukraine-Gespräche nach Berlin gereisten US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner ist wegen Verbindungsproblemen nicht zustande gekommen. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte in Brüssel, sie wisse nicht, ob es einen Cyberangriff gegeben habe. Klar sei aber, dass die Technik nicht richtig funktioniert habe. Bei der Videoschalte sollte es eigentlich um den Stand der Umsetzung des US-Friedensdeals für den Gazastreifen gehen.
Eine Videoschalte zwischen den EU-Außenministern und dem wie Witkoff und Kushner in Berlin weilenden ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha funktionierte nach Angaben von Diplomaten problemlos. Auch der Bundestag hatte heute mit einem Ausfall des Internets zu kämpfen. Mails ließen sich nicht mehr verschicken. Die Ursache sei unklar, wie ein Sprecher mitteilte. Es sei auch offen, ob es einen Zusammenhang mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) am Nachmittag gegeben habe.
US-Präsident Donald Trump will mit europäischen Staats- und Regierungschefs zu den laufenden Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Krieges telefonieren. Das kündigte ein hochrangiger US-Beamter an, berichten die Deutsche Presse-Agentur und AFP. Wann genau das Telefongespräch stattfinden soll, blieb unklar.

Die Beteiligten an den Ukraine-Gesprächen mit den USA in Berlin haben sich zufrieden geäußert. Die Ukraine sieht Fortschritte, für Kanzler Merz ist ein Waffenstillstand vorstellbar.