Nach russischen Angriffen auf Brücken: Verkehrschaos in Kiew

Russische Drohnen treffen Ukraine:Nach Angriffen auf Brücken: Verkehrschaos in Kiew

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Russische Angriffe auf Kiew haben zur Sperrung von zwei Brücken geführt - und für Verkehrschaos in der ukrainischen Hauptstadt gesorgt. Bei den Angriffen wurde ein Mensch getötet.

Ukraine, Kiew: Stau nach Sperrung einer durch Drohnenangriff beschädigten Brücke.

Lange Staus in Kiew: Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt mussten zwei Brücken über den Fluss Dnipro vorübergehend gesperrt werden.

Quelle: Tetiana Dzhafarova / AFP

Russische Drohnenangriffe haben zur Sperrung einer der wichtigsten Brücken in Kiew geführt und den Verkehr in der ukrainischen Hauptstadt zum Erliegen gebracht.

Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Freitag lange Schlangen stehender Autos und Busse auf den Hauptstraßen der ukrainischen Hauptstadt, da Verkehrsteilnehmer angesichts der Sperrung der Südbrücke Ausweichrouten suchten.

"Unmöglich, Brücken zu überqueren": Staus in Kiew

Die Südbrücke ist eine von acht Brücken, die den Osten und Westen Kiews über den Dnipro verbinden, sie wurde in beide Richtungen voll gesperrt. Die weiter nördlich gelegene Paton-Brücke war nur in eine Richtung befahrbar, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Es gab jedoch keine Berichte darüber, dass sie ebenfalls getroffen wurde.

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Auch auf der Metrobrücke gab es Einschränkungen. AFP-Reporter beobachteten zudem Einschränkungen an einer vierten Brücke, der Darnyzkyj-Brücke. In ganz Kiew gab es erhebliche Staus, es war nahezu unmöglich, von einer Seite des Dnipro auf die andere zu gelangen. "Ich bin schon seit drei Stunden unterwegs, um zur Arbeit zu kommen", sagte Tetjana Osypenko AFP. Der Bus der 49-Jährigen steckte im Stau fest.

Es gibt einfach keinen Weg dorthin. Gar keinen. Es ist heute unmöglich, die Brücken zu überqueren.

Tetjana Osypenko

Gegen Mittag gaben die Behörden den Verkehr auf den Brücken Augenzeugen zufolge wieder frei.

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Russische Drohnen hatten am Donnerstag die Stützkonstruktionen der Südbrücke getroffen. Die Brücke wurde vorübergehend gesperrt. Später wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem bei einer Inspektion keine schlimmen Schäden festgestellt wurden.

Am Donnerstagabend und am Freitagmorgen wurde die Brücke nach Angaben Klitschkos aber wieder getroffen. Bei einem Angriff seien ein Brückenpfeiler, die Fahrbahn und eine schützende Betonbarriere entlang der U-Bahn-Linie beschädigt worden.

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