Auto fährt in Personengruppe:Stuttgarter Polizei geht von Unfall aus
In der Stuttgarter Innenstadt ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Eine Frau stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Die Polizei geht von einem Unfall aus.
Mindestens acht Menschen - auch Kinder - sind verletzt worden, drei davon laut Feuerwehr lebensgefährlich.
Quelle: dpaEs geschieht an einem der ersten warmen Abende in der Stuttgarter Innenstadt: An der zentralen Stadtbahn-Haltestelle am Olgaeck warten Menschen nach dem Feierabend auf die nächste Bahn, als plötzlich ein schwarzer Geländewagen um die Ecke biegt und in eine Menschenmenge fährt.
Mindestens acht Menschen werden verletzt. Darunter sind fünf Kinder sowie eine 46-jährige Frau - diese stirbt kurz nach dem Unfall am frühen Freitagabend. Zwei weitere schwerstverletzte Erwachsene werden im Klinikum Stuttgart behandelt - inzwischen sind sie außer Lebensgefahr, wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen sagte.
Zum Unfallhergang hieß es am Freitag:
"Gegen 17:50 Uhr ist am Olgaeck in Stuttgart Mitte ein schwarzer Mercedes der G-Klasse in eine Personengruppe gefahren", sagte eine Sprecherin der Polizei Stuttgart der Nachrichtenagentur AFP.
Es gibt mehrere Verletzte, darunter Schwerverletzte. Der Fahrer wurde festgenommen.
Sprecherin der Polizei Stuttgart
Post der Polizei Stuttgart
Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Die Schwerverletzten seien in Stuttgarter Kliniken gebracht worden.
Polizei geht von Unfall aus - Ermittlungen laufen
Bei den Ermittlungen stellt sich dann schnell heraus: Die fatale Fahrt war keine geplante Tat, sondern ein Unfall.
Nach aktuellem Ermittlungsstand liegen derzeit keinerlei Hinweise vor, die auf eine vorsätzliche Gewalttat oder ein Anschlagsgeschehen schließen lassen.
Gemeinsame Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft
Im Auto des Unfallfahrers in Stuttgart saß auch ein fünf Jahre altes Kind des Mannes. Dieses sei - wie der Vater - unverletzt geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details zu dem Kind nannte er nicht.
Stuttgarts Stadtsprecherin Susanne Kaufmann teilt später mit, die Staatsanwaltschaft habe bestätigt, dass es sich bei dem tragischen Ereignis um einen Verkehrsunfall gehandelt habe. Der 42-jährige Autofahrer muss nicht in Untersuchungshaft. Der nicht vorbestrafte Tatverdächtige sei wieder auf freien Fuß gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Behörden ermitteln wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung gegen den Deutschen.
Fünf Kinder unter den Verletzten
Auf Fotos von der Unfallstelle sind Überreste des Materials der Rettungskräfte zu sehen: Plastikhandschuhe, Tüten, Verbandmaterial. Am Unfallort liegt auch ein zusammengeklappter Kinderwagen.
Die Leichtverletzten behandeln die Einsatzkräfte in einer Art Bus der Feuerwehr, nach und nach können die Menschen diesen wieder verlassen und werden weggeführt. Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei arbeiten in einem weiträumig abgesperrten Bereich und hängen den Ort des Vorfalls mit Planen zum Sichtschutz ab.
Einsatzkräfte schützen Unfallort vor Blicken
Zumindest für die verletzten Kinder kann vorsichtig Entwarnung gegeben werden, heißt es aus dem Krankenhaus. "Ein Kind wurde am Abend noch operativ durch Traumatologen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen operativ versorgt und wird im Anschluss intensivmedizinisch weiterbehandelt", erklärt Kliniksprecher Stefan Möbius.
Außerdem würden zwei Erwachsene im Klinikum behandelt.
Zwei der Patienten waren schwerstverletzt und mussten im Schockraum behandelt werden.
Stefan Möbius, Kliniksprecher
Das Klinikum habe nach der Alarmierung der Leitstelle sofort seine Intensivkapazitäten erhöht.
Unfallspezialisten ermitteln vor Ort
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Auch wie schnell das Auto in die Menge fuhr, ist noch nicht bekannt.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bog der Autofahrer aus einer einspurigen Nebenstraße nach rechts auf die stadtauswärts führende mehrspurige Bundesstraße ab und fuhr dabei in die Menschengruppe, die wohl von der Stadtbahn-Haltestelle kam.
Foto von der Unfallstelle, wo das Auto in die Menschengruppe fuhr.
Quelle: AFPMehr Nachrichten aus Baden-Württemberg
Rekordzahlen im Jahr 2025:Camping-Urlaub: Beliebt wie nie - aber immer teurer
mit Video0:30Baden-Württemberg:Sondierungsgespräche zwischen Grünen und CDU
Video0:22Nach Landtagswahl in Baden-Württemberg:CDU nimmt Einladung an: Weg für Sondierungen mit Grünen frei
mit Video1:40- Analyse
Sondierungen sollen beginnen:Deals im Ländle: Warum es zwischen CDU und Grünen knirscht
Anna-Maria Schuck, Stuttgartmit Video1:40 "Kein Streich":Wiesbadener Unternehmen verärgert über 15-jährigen Busdieb
mit Video0:36Nachrichten | heute journal:SPD auf der Suche nach politischer Akzeptanz
von Andreas HuppertVideo2:30Er wollte Freundin zur Schule bringen:15‑Jähriger klaut Linienbus und fährt über 100 Kilometer
mit Video0:36US-Zölle belasten Absatz:Daimler Truck: Gewinn um 34 Prozent eingebrochen
mit Video0:22Nach der Wahl in Baden-Württemberg:"Grünes Gift"? Brantner weist Strobl-Vorwürfe zurück
von Bernd Bachranmit Video74:41- Analyse
Was die Regierungsbildung erschwert:Machtpoker zwischen CDU und Grünen in Stuttgart
Jasmin Astaki-Bardeh, Stuttgartmit Video1:40 Niederlage bei Landtagswahl:CDU-Landesspitze hält an Hagel fest
Video0:25- Liveblog
Grüne vor CDU, SPD knapp im Landtag:Wahl in Baden-Württemberg: Ergebnisse und Reaktionen
Grüne gegen Amtsteilung in BaWü:CDU attackiert Özdemir: "Herablassende Arroganz"
mit Video1:54Nachrichten | heute 19:00 Uhr:"Preis für Regierungsbeteiligung hochtreiben"
Video1:03Nachrichten | heute 19:00 Uhr:"Rückenwind hätte anders ausgesehen"
Video1:21Nachrichten | heute:"Es wird für die Koalitionäre schwieriger"
Video1:10