OpenAI lockert Bindung an Microsoft - offen für neue Partner

Offen für weitere Kooperationen:OpenAI beendet Exklusiv-Vereinbarung mit Microsoft

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Kurz vor dem erwarteten Börsengang lockert OpenAI die Zusammenarbeit mit Microsoft. Die Tech-Firma öffnet seine KI damit für konkurrierende Unternehmen.

Die Homepage von ChatGPT. Der Software-Riese Microsoft baut sein Engagement bei OpenAI, dem Entwickler des Chatbots ChatGPT, kräftig aus.

Microsoft soll seinen exklusiven Zugang zu den OpenAI-Technologien verlieren. Open AI kann somit zukünftig seine Produkte auch an Konkurrenten von Microsoft wie Amazon oder Google verkaufen

27.04.2026 | 0:40 min

Wenige Monate vor dem erwarteten Börsengang räumt OpenAI seinem Investor Microsoft keinen exklusiven Zugang zu seiner Technologie mehr ein. Der ChatGPT-Entwickler kann damit künftig sämtliche Produkte auch an konkurrierende Cloudfirmen wie Amazon Web Services (AWS) oder Google verkaufen.

Microsoft bleibe aber der vorrangige Anbieter von Cloud-Dienstleistungen und könne die OpenAI-Programme über eine Lizenzvereinbarung bis 2032 nutzen, teilte das KI-Unternehmen am Montag mit.

 Das Symbol der App Sora des ChatGPT-Entwicklers OpenAI ist auf dem Display eines iPhones zu sehen.

Täuschend echt aussehende Umgebungen und Personen können mit "Sora" von OpenAI produziert werden. Jetzt soll die KI-Video-App eingestellt werden.

25.03.2026 | 0:44 min

Microsoft-Aktien fallen nach Bekanntgabe

Die Microsoft-Aktien fielen daraufhin an der Wall Street um 1,4 Prozent. Der Softwarekonzern gehört zu den frühen Geldgebern von OpenAI und hat bislang mehr als 13 Milliarden Dollar (rund 11 Milliarden Euro) investiert. Gemessen an der 850 Milliarden Dollar schweren Gesamtbewertung von OpenAI ist die Beteiligung inzwischen etwa 230 Milliarden Dollar wert. Zudem muss der Konzern weiteren Angaben zufolge künftig keine Umsatzbeteiligung an OpenAI mehr zahlen.

Microsoft konnte durch die Exklusiv-Vereinbarung mit dem ChatGPT-Entwickler seine Produkte rasch um KI-Funktionen erweitern. Der Konzern sicherte sich zudem umfangreiche Rechte an den Entwicklungen OpenAIs und stellte als Gegenleistung dringend benötigte Rechenkapazitäten bereit.

Ein Computer mit Binärcode und leuchtenden Drahtverbindungen.

In den USA sind große Datenzentren ein Milliardenmarkt, der von der Trump-Regierung gefördert wird. Der Wasserverbrauch der Rechenzentren könnte Dürren, zum Beispiel in Wyoming, verschlimmern.

22.04.2026 | 6:28 min

OpenAI und Microsoft: Zusammenarbeit bereits im Herbst überarbeitet

Die beiden Unternehmen hatten im Rahmen der Umwandlung von OpenAI in eine sogenannte Public Benefit Corporation (PBC) im vergangenen Herbst ihre Zusammenarbeit schon einmal überarbeitet. Damals verlor Microsoft den Status als bevorzugter Cloud-Anbieter. Im Gegenzug buchte OpenAI bei dem Unternehmen Rechenkapazitäten im Volumen von 250 Milliarden Dollar. Darüber hinaus erhält Microsoft bis 2030 20 Prozent der Umsätze von OpenAI.

Quelle: Reuters
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "OpenAI wird unabhängiger von Microsoft" am 27.04.2026 um 18:55 Uhr.

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