US-Zölle und Probleme in China:BMW macht weniger Gewinn, verkauft aber mehr Autos
Probleme in China und US-Zölle: BMW verbucht für 2025 einen leichten Rückgang beim Gewinn. Im Vergleich zu den deutschen Wettbewerbern steht der Münchner Autobauer jedoch gut dar.
Der Autobauer BMW hat für 2025 einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Der Nettogewinn lag rund drei Prozent unter dem des Vorjahres. Gründe sind vor allem sinkende Absätze in China und US-Zölle.
12.03.2026 | 0:22 minDer Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr gemessen an der Marktlage vergleichsweise gute Geschäfte gemacht. Der Nettogewinn ging leicht zurück auf 7,45 Milliarden Euro, der Absatz an Fahrzeugen stieg leicht an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Damit schneiden die Münchner erheblich besser ab als Mercedes und Volkswagen, die jeweils massive Gewinneinbrüche vermeldet hatten.
Der Autobauer Mercedes-Benz vermeldet erneut einen starken Gewinneinbruch. Das Konzernergebnis sank im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte.
12.02.2026 | 0:25 minBMW: Absatz in China schwächelt - Europa stärker
Schwierigkeiten gab es für BMW vor allem in China. Der Absatz dort brach um 12,5 Prozent ein. Der Konzern habe dies jedoch "durch Zuwächse in anderen Weltregionen kompensieren" können.
In Europa verkaufte der Hersteller 7,3 Prozent mehr und auf den amerikanischen Märkten 5,6 Prozent. Insgesamt stieg der Absatz um 0,5 Prozent auf 2.463.681 ausgelieferte Fahrzeuge. Der Umsatz ging um 6,3 Prozent auf knapp 133,5 Milliarden Euro zurück.
Volkswagen bekommt die Folgen hoher US-Zölle, den kostspieligen Umbau des Konzerns und die Probleme bei Porsche besonders deutlich zu spüren.
10.03.2026 | 2:50 minTrumps US-Zölle drücken die Marge
Die Gewinnmarge von BMW lag bei 5,3 Prozent - und damit am unteren Ende des gesetzten Zielkorridors von fünf bis sieben Prozent. Besonders belastend wirkten sich hier die Einfuhrzölle von US-Präsident Donald Trump aus: Sie kosteten rund 1,5 Prozentpunkte an Marge. Für 2026 geht BMW davon aus, dass erhöhte Zölle die Marge wieder um 1,25 Prozentpunkte reduzieren werden.
Erstmals seit Jahrzehnten liegt der Marktanteil deutscher Autobauer in Europa, China und den USA unter 20 Prozent. Auf der IAA Mobility in München zeigen deutsche Hersteller, wie sie das Ruder herumreißen wollen.
12.09.2025 | 5:46 minPlus bei E-Autos - Zipse zufrieden
Der Absatz bei reinen E-Autos stieg um 3,6 Prozent. 17,9 Prozent aller verkauften Fahrzeuge hatten einen rein elektrischen Antrieb. "Wachstumstreiber für die BMW Group bleiben batterieelektrische Fahrzeuge", teilt der Konzern mit. Der scheidende BMW-Chef Oliver Zipse erklärte:
Wir haben uns in den letzten Jahren strategisch richtig aufgestellt. Davon profitieren wir heute.
Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender BMW
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