Paralympics-Liveblog: Forster in der Super-Kombi auf Silberkurs

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Die News im Paralympics-Blog.

Über die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF vom 06.03.2026 bis zum 15.03.2026 täglich bei "sportstudio live".
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Langläuferin Marchand erreicht das Halbfinale

Langläuferin Kathrin Marchand hat sich bei ihrer Premiere bei den Paralympischen Winterspielen souverän für das Halbfinale qualifiziert. Die 35-Jährige, die als Ruderin bereits zweimal bei Olympischen Spielen und einmal bei den Sommer-Paralympics am Start gewesen war, hatte in der Sprint-Qualifikation der stehenden Klasse die drittschnellste Zeit. Marchand hatte vor fünf Jahren einen Schlaganfall erlitten.

Zuvor waren in der sitzenden Klasse bereits Anja Wicker als Viertschnellste und Andrea Eskau (7.) eine Runde weitergekommen. Merle Menje schied als 15. aus. In der Klasse der Sehbehinderten erreichten Leonie Walter mit Guide Christian Krasman als Dritte und Linn Kazmaier (4.) mit Florian Baumann das Halbfinale. Johanna Recktenwald, die Bronze im Einzel geholt hatte, verzichtete angeschlagen auf einen Start. 

Bei den Männern der stehenden Klasse setzte Sebastian Marburger als Quali-Schnellster ein Ausrufezeichen. Dabei war der 28-Jährige in den Tagen vor dem Rennen angeschlagen gewesen. Alexander Ehler und Maximilian Weidner verpassten das Halbfinale.

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Erstmals wieder Russen und Ukrainer bei Paralympics Rivalen

Bei den Langlaufwettbewerben treffen erstmals auf paralympischer Bühne wieder russische und ukrainischen Athletinnen und Athleten in Rennen direkt aufeinander. In der Sprint-Qualifikation der sitzenden Männer ging der Russe Ivan Golubkov nur 30 Sekunden nach dem Ukrainer Pavlo Bal ins Rennen. 

Auch bei den sehbehinderten Frauen gibt es ein direktes Aufeinandertreffen: Die Russin Anastasiia Bagiian geht unmittelbar vor der Ukrainerin Oksana Shyshkova in das klassische Rennen über die Sprint-Distanz. Am Dienstag hatte die russische Skirennfahrerin Warwara Worontschichina Gold gewonnen. Bei der Siegerehrung wurde erstmals seit 2014 bei Paralympics die russische Fahne gehisst und die Hymne gespielt. Die Zulassung einiger russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge und Hymne hatte im Vorfeld für große Diskussionen gesorgt.

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Forster in der Super-Kombination auf Silberkurs

Monoskifahrerin Ann-Lena Forster liegt in der Super-Kombination auf Silberkurs. Die deutsche Fahnenträgerin fuhr in Cortina d'Ampezzo im ersten Lauf der sitzenden Startklasse im Super-G auf den zweiten Platz. Vor der Entscheidung ab 13 Uhr in ihrer Paradedisziplin Slalom liegt Forster allerdings bereits 2,82 Sekunden hinter der führenden Spanierin Audrey Pascual Seco (1:21,88 Minuten). Forsters Vorsprung auf die drittplatzierte Chinesin Sitong Liu beträgt 1,59 Sekunden. 

In Peking hatte die fünfmalige Paralympicssiegerin Forster in der Super-Kombination triumphiert.

In der stehenden Klasse geht Andrea Rothfuss nach ihrem starken vierten Platz im Super-G als Achte mit einem Rückstand von 7,39 Sekunden auf die führende Peking-Siegerin und Weltmeisterin Ebba Arsjö (1:15,85) aus Schweden in den entscheidenden Durchgang. Anna-Maria Rieder beendete den ersten Lauf als Zwölfte (+12,75).

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Das dürfen Sie am Paralympics-Dienstag nicht verpassen

Das dürfen Sie am Paralympics-Dienstag nicht verpassen

Nach den sechs Medaillen der Biathleten will das deutschen Team nun auch im Langlauf glänzen. Medaillenchancen gibt es bei den Alpinen mit Anna-Lena Forster und Anna-Maria Rieder.

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Rothfuss: "War alles andere als leicht"

Platz vier im Super‑G: Andrea Rothfuss setzt bei ihren sechsten Paralympics ein Ausrufezeichen. Im Interview spricht sie über den Last-Minute-Start und ihre Depressions-Diagnose.

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Wieder klare Niederlage der Eishockey-Cracks

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die nächste deftige Niederlage kassiert. Nach dem 0:12 zum Auftakt gegen China war auch beim 0:13 gegen den Rekord-Goldmedaillengewinner USA ein großer Klassenunterschied ersichtlich.

Schon am Dienstag steht für Team D das Gruppenfinale gegen Italien an (10.05 Uhr), dann geht es um Platz drei in der Gruppe A. Die Chancen für Deutschland stehen gut, denn auch Italien verloren gegen die USA und China zweistellig.

Quelle: Federico Manoni/ZUMA Press Wire/dpa


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kompakt: Das Wichtigste vom Montag

So lief der dritte Paralympics-Tag: Forsters Aus, erstes Gold für Russland und eine Eishockey-Pleite. Der Tag kompakt zusammengefasst mit Super-G, Para Eishockey und Rollstuhlcurling.

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Worontschichina: "Darüber möchte ich nichts sagen"

Warwara Worontschichina holt für Russland das erste paralympische Gold unter eigener Flagge seit Jahren - samt Hymne bei der Siegerehrung. Das Interview mit ihr und Meinungen zur Zulassung russischer Athleten und den Umgang mit der Situation.

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Rothfuss: "War alles andere als leicht"

Platz vier im Super-G: Andrea Rothfuss setzt bei ihren sechsten Paralympischen Winterspielen zum Auftakt gleich ein Ausrufezeichen. Dabei stand sie erst seit 14 Tagen wieder auf den Skieren. Im Interview spricht sie über das Rennen, die Last-Minute-Entscheidung und ihre Depressions-Diagnose.

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Anna-Lena Forster scheidet im Super-G aus

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat nach ihrem goldenen Auftakt eine weitere Medaille überraschend verpasst. Sie schied im Super-G der sitzenden Startklasse aus. Gold holte Audrey Pascual Seco. Die Spanierin siegte in 1:17,82 Minuten vor Momoka Muraoka aus Japan (+6,32 Sekunden) und Liu Sitong aus China (+7,09). Am Dienstag hat Forster in der Super-Kombination die Chance auf Wiedergutmachung.

In der Abfahrt hatte Forster ihre Weltcup-Rivalin Pascual Seco noch um fünf Hundertstel geschlagen. 


Erste Goldmedaille für Russland

Die alpine Skirennfahrerin Warwara Worontschichina hat Russland die erste paralympische Goldmedaille unter eigener Flagge seit den Heimspielen von Sotschi vor zwölf Jahren beschert.

Die 23-Jährige aus Ostsibirien ließ im Super-G der stehenden Startklasse die Französin Aurelie Richard und die schwedische Dominatorin Ebba Arsjö, die seit Ende 2022 im Super-G ungeschlagen war, hinter sich. Andrea Rothfuss fuhr auf einen starken vierten Platz, Anna-Maria Rieder wurde Elfte.


Paralympics 2026: Highlights vom 8. März - Tag 2

So lief der zweite Paralympics-Tag: Die Highlights kompakt zusammengefasst unter anderem mit dem nächsten Medaillenregen im Para Biathlon, mit Para Snowboard und Rollstuhlcurling.

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Anna-Lena Forster: "Mir war so übel"

"Krass einfach": Anna-Lena Forster hat ihre erste Medaille in der Abfahrt geholt und den Medal Walk genossen. Im Interview spricht sie über Gold, die Ruhe vor dem Start und mentale Stärke.

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Andrea Eskau: "Ein ganzes Rennen umsonst"

Para-Biathletin Andrea Eskau nimmt zu Beginn des Einzelwettbewerbs eine Wende auf der Strecke nicht ordnungsgemäß. Die 54-Jährige wird disqualifiziert - allerdings erst im Ziel darüber informiert. Ihre Reaktion nach dem Rennen.

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Wicker: "Die Trainer sind ganz hektisch nebenher gerannt"

Zweites Rennen, zweite Medaille: Biathletin Anja Wicker hat nach Bronze am Vortag im Sprint Silber im Einzel gewonnen und Gold nur um 12,8 Sekunden Gold verpasst. Das Interview nach dem Wettkampf.

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Recktenwald rennt ohne Schießfehler zu Bronze

Bronze für Biathletin Johanna Recktenwald: In der Klasse der Sehbehinderten blieb sie ohne Schießfehler und lief mit Guide Emily Weiss auf den dritten Rang. Der Sieg ging an die Chinesin Yue Wang vor der Tschechien Simona Bubenickova.

Leonie Walter, die am Samstag im Sprint Bronze gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern und damit Strafminuten auf Platz fünf. Linn Kazmaier belegte mit einem Fehler direkt dahinter Rang sechs.


Biathlon: Marco Maier gewinnt Bronze

Biathlet Marco Maier hat in der stehenden Klasse seine zweite Bronzemedaille bei diesen Spielen gewonnen. Nach dem Bronzeerfolg im Sprint am Vortag belegte der 26-Jährige, der wegen verkürzter Finger an der linken Hand nur mit einem Stock startet, im Einzel mit einem Fehler in vier Schießeinlagen erneut den dritten Platz.

Gold ging wie tags zuvor an den Chinesen Jiayun Cai. Silber sicherte sich der Kanadier Mark Arendz.


Frühes Aus für Para Snowboardcrosser Schmiedt

Für den deutschen Snowboard-Pionier Christian Schmiedt war früh Schluss. Der 37-Jährige schied im Snowboardcross bereits im Viertelfinale aus.

Der WM-Vierte, der als Neunter der Qualifikation ins Rennen gegangen war, hatte nach erheblichen Problemen am Start keine Chance mehr auf einen der ersten beiden Plätze in seinem Lauf. Schmiedt war der einzige deutsche Starter.

Quelle: dpa


Biathletin Anja Wicker holt Silber

Biathletin Anja Wicker hat auch in ihrem zweiten Wettkampf eine Medaille gewonnen und nur um 12,8 Sekunden Gold verpasst. Im schießlastigen Einzelrennen sicherte sich die 34-Jährige beim Sieg der Südkoreanerin Yunji Kim die Silbermedaille. Bronze ging an die US-Amerikanern Kendall Gretsch. 

Bei vier Schießeinlagen unterlief Wicker, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist, ein Fehler, der eine Strafminute nach sich zog. "Ich bin super happy mit meinem Ergebnis", sagte Wicker. Die achtmalige Paralympicssiegerin Andrea Eskau wurde aufgrund einer nicht ordnungsgemäßen Wende disqualifiziert.

Quelle: dpa


Das wird am Sonntag bei den Paralympics wichtig

Das wird am Sonntag bei den Paralympics wichtig

Christian Schmiedt will im Para Snowboard auf das Treppchen fahren. Und die deutschen Biathleten nach dreimal Bronze zum Auftakt nachlegen. Die Highlights des Tages im Überblick.

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Quelle: dpa, sid, afp, ap, reuters
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