4:0-Sieg im Finale von Köln:Klare Sache gegen Wolfsburg: Bayern-Frauen holen DFB-Pokal
Nach dem Meistertitel auch der DFB-Pokal: Die Frauen des FC Bayern machen mit dem locker herausgespielten 4:0-Sieg im Finale gegen den VfL Wolfsburg das Double perfekt.
Die besten Szenen des Finales mit dem Originalkommentar von Claudia Neumann.
14.05.2026 | 5:59 minDer DFB-Pokal der Frauen bleibt in München, die Bayern haben das Finale in Köln gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0 (1:0) gewonnen. Die Tore vor 46.064 Zuschauern in Köln erzielten Georgia Stanway (45.+2 / Elfmeter), Pernille Harder (59.), Momoko Tanikawa (77.) und Arianna Caruso (84.). Die Müncherinnen hatten die Trophäe schon 2025 gewonnen. Der VfL Wolfsburg war zwischen 2014 und 2024 zehn Mal in Folge Pokalsieger.
Alexandra Popp in der Startelf bei Wolfsburg
Bei den Wolfsburgerinnen ruhten die Hoffnungen vor allem auf Kapitänin Alexandra Popp, die erstmals seit ihrem Muskelfaserriss in der Wade vor sieben Wochen wieder ran durfte - sogar von Beginn an.
Alexandra Popp ist nach ihrem Muskelfaserriss rechtzeitig fit für das Pokalfinale geworden. Für die 35-Jährige wird es das letzte Endspiel mit dem VfL Wolfsburg sein, bevor sie zum BVB wechselt.
13.05.2026 | 1:47 minDer Einsatz der 35 Jahre alten Leitwölfin, die immer wieder Fouls zog, passte zum defensiv nahezu tadellosen Vortrag der Wolfsburgerinnen. Münchens hochgelobte Offensivmaschine, die in 25 Bundesliga-Spielen 89 Tore produziert hatte, sprang zunächst nicht an.
Stanways Elfmeter bricht den Bann für Bayern
Vor allem der gefürchtete linke Flügel lahmte, weil die Nationalspielerinnen Franziska Kett und Klara Bühl kaum Raum für ihre Kombinationen fanden.
Georgia Stanway trifft vom Punkt, Giulia Gwinn (links) freut sich mit ihr.
Quelle: AFPDie Partie, die selten hielt, was sie versprochen hatte, wäre wohl torlos in die Pause gegangen, hätte VfL-Stürmerin Lineth Beerensteyn nicht Momoko Tanikawa am Fuß getroffen.
Den Elfmeter nach Videobeweis setzte Stanway souverän flach ins Tor. Wenige Augenblicke später hatte Pernille Harder aus sieben Metern das 2:0 auf dem Fuß, doch VfL-Verteidigerin Sarai Linder blockte den Schuss auf der Linie.
Carusos Traum-Freistoß setzt den Schlusspunkt im DFB-Pokal-Finale
Die Antwort des VfL fiel halbherzig aus, eine echte Torchance ergab sich nicht. Konsequenter waren die Münchnerinnen. Sie drängten auf das 2:0, das nach einer partnerschaftlichen Kombination auch fiel: Magdalena Eriksson flankte aus dem Halbraum auf ihre Lebensgefährtin Harder, die per Kopf vollendete.
In der zweiten Halbzeit haben wir sehr dominant gespielt und es uns über die gesamte Saison hinweg gesehen auch verdient.
Linda Dallmann, FC Bayern
Völlig verschätzt hatte sich dabei Nationalelf-Vizekapitänin Janina Minge, weshalb Torhüterin Stina Johannes nur noch enttäuscht die Hände in die Hüften stemmen konnte. Momoko Tanikawa bei einem Konter (77.) und Arianna Caruso mit einem Traum-Freistoß (84.) machten den Deckel drauf.
Das Ergebnis ist eindeutiger, als es das Spiel war.
Sophia Kleinherne, VfL Wolfsburg
Alexandra Popp, die zu Borussia Dortmund in die Regionalliga wechselt, war am Ende untröstlich. Sie stemmte die Hände auf die Knie und vergrub ihr Gesicht im Trikot. Nach und nach trotteten ihre Mitspielerinnen heran, um der Kapitänin Trost zu spenden.
Das Finale im DFB-Pokal der Frauen relive. Moderator: Sven Voss. Expertin: Kathrin Lehmann. Kommentatorin: Claudia Neumann.
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