Strom sparen: Sieben Tipps gegen Stromfresser im Haushalt

Stromfresser im Haushalt:Strom sparen: Sieben Tipps, wie Sie Ihre Kosten senken

von Marie Vandenhirtz

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Mit kleinen Anpassungen im Alltag lässt sich überall im Haushalt der Energieverbrauch senken. Sieben einfache Tipps, wie Sie Strom und damit auch Geld sparen können.

Musikanlage, die gerade ausgeschaltet wird

Wer seine Stromkosten senken will, sollte auch ein Auge auf Geräte mit Standby-Modus haben. Auch hier lässt sich sparen. Ein Energieberater erklärt, wo es weitere Einsparpotenziale gibt.

27.03.2026 | 4:05 min

Wer Strom spart, schont Umwelt und Geldbeutel. Besonders "weiße" Haushaltsgeräte wie Kühlschränke gehören zu den größten Stromfressern. Sie sollten laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) spätestens nach 15 Jahren ausgetauscht werden.

Jemand zeigt mit einem Stift auf eine ausgedruckte Tabelle.

Der Stromspar‑Check soll ausgeweitet werden. Das Beratungs- und Unterstützungsprogramm richtet sich an Haushalte mit niedrigem Einkommen. Was geplant ist.

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Auch Unterhaltungselektronik verbraucht viel Energie - etwa ein Drittel des Stroms im Haushalt. Um versteckte Stromfresser ausfindig zu machen, bieten die Verbraucherzentralen kostenlose Messgeräte zum Ausleihen an. Doch um Strom zu sparen, muss es nicht immer gleich ein neues Gerät sein.

Man kann oft viel erreichen, wenn man einfache Tipps umsetzt. Das meiste lässt sich problemlos im Alltag integrieren.

Sören Demandt, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW

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Digitaler Stromzähler, davor ein paar Geldscheine

Tipp 1: Schaltbare Steckerleiste

Der Stand-by-Modus von elektronischen Geräten verbraucht Strom, ohne dass wir es merken. Während neue Geräte im Stand-by-Modus maximal 0,5 Watt benötigen dürfen, gelten diese Regeln nicht für ältere oder vernetzte Geräte wie Smart-Speaker, erklärt Energieexperte Sören Demandt.

Auch im Home-Office ziehen Geräte wie Drucker oder WLAN-Router Strom, selbst wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Netzteile verbrauchen sogar im Leerlauf Energie. Es lohnt sich, solche Geräte an eine schaltbare Steckerleiste anzuschließen.

Über eine schaltbare Steckerleiste können alle Geräte komplett ausgeschaltet werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Allein bei Netzteilen lassen sich dadurch jährlich bis zu zehn Euro sparen.

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Tipp 2: Besser keinen Bildschirmschoner nutzen

Laptops verbrauchen grundsätzlich weniger Strom als Desktop-Computer. Für einfache Aufgaben, wie zum Beispiel das Surfen im Internet, genügt oft ein Tablet, das noch weniger Energie benötigt.

Zusätzliche Einsparungen lassen sich durch den Energiesparmodus erzielen, der spätestens 15 Minuten nach Nichtnutzung aktiviert werden sollte. Das kann in den Einstellungen des Laptops angepasst werden.

Bildschirmschoner sind keine Stromsparmaßnahme. Bei bunten und bewegten Animationen steigt der Stromverbrauch sogar an.

Foto eines Benutzers, der den Bildschirm eines Laptops berührt. Im letzten Jahr gingen bei Action Fraud mehr als 15.000 Meldungen über Hackerangriffe auf E-Mails und soziale Medien ein.

Tracker sind wie Datenspione, die dem Absender den eigenen Standort verraten. Das Risiko für die digitale Privatsphäre wird immer größer.

12.12.2025 | 1:40 min

Tipp 3: Hintergrund-Funktionen beim Smartphone schließen

Smartphones können zu echten Stromfressern werden, wenn viele Apps im Hintergrund laufen oder Bluetooth-Verbindungen aktiv sind.

Energie lässt sich sparen, indem man ungenutzte Apps schließt, Verbindungen deaktiviert und das Smartphone nachts in den Flugmodus versetzt.

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Tipp 4: Eisablagerungen entfernen

Der Kühl- und Gefrierschrank zählt zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Um Energie zu sparen, sollten Eisablagerungen regelmäßig entfernt werden.

Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei sieben Grad Celsius. Bereits ein Grad kälter erhöht den Stromverbrauch um etwa sechs Prozent. Für den Gefrierschrank sind minus 18 Grad Celsius ideal.

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Tipp 5: Eco-Programm lohnt sich

Das Eco-Programm der Waschmaschine spart Energie und entfernt Schmutz durch Waschmittel oder Fleckenentferner auch bei niedrigen Temperaturen. Ein weiterer Vorteil: Waschen bei niedrigen Temperaturen schont die Kleidung und verlängert ihre Lebensdauer.

Das Eco-Programm von Haushaltsgeräten wird selten genutzt, weil es länger dauert. Tatsächlich lohnt sich die Nutzung sehr.

Sören Demandt, Verbraucherzentrale NRW

Um Bakterien abzutöten, sollte die Maschine jedoch gelegentlich bei 60 Grad laufen.

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Tipp 6: Wäsche an der Luft trocknen

Am energieeffizientesten ist es, Wäsche an der Luft zu trocknen und auf den Wäschetrockner zu verzichten. Auch bei kaltem Wetter lässt sich die Wäsche draußen trocknen, solange die Luftfeuchtigkeit niedrig ist. Ein hoher Schleudergang spart zusätzlich Zeit, da die Wäsche dann weniger nass ist.

Wer dennoch den Wäschetrockner nutzen möchte, sollte den Eco-Modus wählen, um Energie zu sparen.

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Bunte Socken hängen an einem Wäscheständer.

Tipp 7: LED statt Glühlampe

Bei der Beleuchtung ist es besonders leicht, auf lange Sicht zu sparen. Laut Angaben der Verbraucherzentrale NRW und des Verbraucherportals Bayern senken Energiesparlampen die Kosten um ein Fünftel, LED-Lampen sogar um bis zu 90 Prozent.

Dieser Artikel wurde erstmals am 27. Januar 2025 veröffentlicht und am 7. April 2026 aktualisiert.

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Quelle: dpa

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Über dieses Thema berichtete das ZDF in der Sendung "Volle Kanne" am 27.03.2026, ab 09:05 Uhr.

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