Iran-Krieg: Evakuierungsflieger in Frankfurt gelandet

Charterflüge der Bundesregierung:Erste Evakuierte aus Nahost in Frankfurt gelandet

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Die Evakuierung von Reisenden, die in der Golfregion wegen des Kriegs festsitzen, ist angelaufen. Der erste von der Regierung gecharterte Flieger landete am Morgen in Frankfurt.

Evakuierungsflug

Am Vormittag landete der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus dem Nahen Osten. An Bord waren vor allem schutzbedürftigen Personen. Weitere Rückholflüge folgen heute und morgen.

05.03.2026 | 1:29 min

Die von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsaktion für Reisende, die wegen des Iran-Kriegs in der Golfregion gestrandet sind, ist angelaufen. Am Frankfurter Flughafen landete am Morgen eine erste Maschine aus Omans Hauptstadt Maskat. An Bord des Airbus A340 der Lufthansa waren laut Bundesaußenminister Johann Wadephul  (CDU) mehr als 250 Menschen.

Noch im Laufe des Donnerstags sowie am Freitag waren nach Aussagen von Wadephul weitere Flüge geplant. "Es ist mir wichtig, dass wir dabei denjenigen helfen, die unsere direkte Hilfe unbedingt benötigen." Wadephul hatte im Vorfeld darauf verwiesen, dass vor allem "Alte, Kranke, Schwache, Schwangere, Kinder" nach Deutschland ausgeflogen werden sollten. 

SGS Slomka Wadephul

"Wir beteiligen uns in keiner Weise an dieser Auseinandersetzung", so Bundesaußenminister Johann Wadephul zum Iran-Krieg. Zu Evakuierungen sagt er: "Wir helfen jetzt den Menschen".

02.03.2026 | 7:53 min

Den Angaben zufolge sind in der Region mindestens rund 30.000 deutsche Touristinnen und Touristen gestrandet. Aus dem Auswärtigen Amt heißt es, jene deutschen Staatsbürger, die mit den von der Bundesregierung gecharterten Flugzeugen nach Deutschland gebracht würden, müssten sich mit einer Pauschale von jeweils 500 Euro an den Kosten beteiligen.

Mehr als 500 Kreuzfahrt-Passagiere sollen ausgeflogen werden

Heute sollen laut Wadephul auch mehr als 500 Passagiere der beiden am Golf gestrandeten deutschen Kreuzfahrtschiffe ausgeflogen werden. Die Kreuzfahrtschiffe von Tui Cruises "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mit einer Kapazität für insgesamt gut 5.000 Reisende stecken wegen des Iran-Krieges in der Region fest.

wollsiffer

"Die Bundesregierung hat weitere Charter-Flüge angekündigt", berichtet ZDF-Reporter Markus Wolsiffer zu den Rückholaktionen deutscher Touristen aus der Golfregion vom Frankfurter Flughafen.

05.03.2026 | 3:16 min

Der Außenminister verwies darauf, dass der kommerzielle Flugverkehr seinen Betrieb zunehmend wieder aufnehme. Allein am Donnerstag seien aus Dubai und Abu Dhabi 250 kommerzielle Flüge geplant, davon gingen 60 nach Europa und einige auch nach Deutschland.

Die Kapazitäten für die Ausreise werden von Tag zu Tag größer.

Johann Wadephul (CDU), Bundesaußenminister

Lufthansa: Flüge nach Dubai weiter ausgesetzt

Die katarische Fluggesellschaft Qatar Airways erklärte, eine begrenzte Zahl von Hilfsflügen für gestrandete Passagiere anzubieten. Geplant seien unter anderem Verbindungen aus der saudischen Hauptstadt Riad nach Frankfurt am Main oder aus der omanischen Hauptstadt Maskat nach Berlin, wie aus der Mitteilung auf X hervorging. Die Airline kündigte weitere Informationen für Freitag an.

Post von Qatar Airways

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Die Lufthansa bleibt bei Flügen ins Krisengebiet Naher Osten vorsichtig. Als Erstes werden die Flüge nach Larnaca auf Zypern an diesem Samstag wieder aufgenommen. In dem EU-Staat war ein britischer Stützpunkt von einer mutmaßlich iranischen Drohne angegriffen worden. Ausgesetzt bleiben die Flüge nach Dubai, Abu Dhabi und Dammam in Saudi-Arabien bis einschließlich Dienstag, den 10. März, wie das Unternehmen mitteilte.

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Quelle: dpa, Reuters
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, etwa ZDFheute Xpress am 05.03.2026 ab 9 Uhr und heute in Deutschland 05.03.2026 ab 14 Uhr.

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