Drohnenattacken: Regierung plant Schutzschirm

Nach gescheitertem Anschlag in Leipzig:Regierung plant Schutzschirm gegen Drohnenattacken

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Hybride Angriffe und Cyberangriffe: Mit einem Bündel an Schutzmaßnahmen will Bundesinnenminister Dobrindt gegen Drohnen- und Hackerattacken vorgehen.

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister des Innern, gibt eine Pressekonferenz mit NRW-Innenminister Reul im NRW-Innenministerium zur Entwicklung nach den Angriffen auf das Stromnetz in Nordrhein-Westfalen.

Innenminister Dobrindt kündigte in der "Bild am Sonntag" an, den Schutzschirm gegen Drohen, Cyberangriffe und Sabotage zu erhöhen. Dies sei eine Reaktion auf den Drohnenvorfall in Leipzig.

06.09.2026 | 0:15 min

Nach dem gescheiterten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle will die Bundesregierung mit einem Schutzschirm gegen derartige Angriffe vorgehen. "Russlands hybride Angriffe mit Sprengstoffdrohnen auf Flughäfen, Agenten in unseren Städten, Cyberangriffen auf unsere Netze und Sabotage unserer Infrastruktur sind tägliche Realität", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt der "Bild am Sonntag".

Diese Angriffe werden zunehmen, aber wir können uns wehren und schützen.

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister

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Russische Drohnen im Luftraum der EU, Anschläge auf kritische Infrastruktur in europäischen Ländern. Befinden wir uns bereits in einem kriegsähnlichen Zustand mit Russland?

03.09.2026 | 2:27 min

Neue Einheiten an strategischen Orten

Ein entsprechender Sicherheitsplan sehe mehrere Kernbereiche vor, berichtet das Blatt unter Berufung auf Informationen aus dem Innenministerium: So sollten neue, schnell verlegbare Einheiten in den strategisch wichtigsten Städten den Luftraum über kritischen Drehkreuzen, Flughäfen, Bahnhöfen sowie dem Regierungsviertel in Berlin lückenlos vor Drohnen schützen. Neben dem Abfangen gehe es auch um die Entschärfung von Drohnenbomben und Sprengsätzen, schreibt die "BamS".

Zudem sollten nicht nur die Bundespolizei und andere Behörden Drohnen aktiv abwehren dürfen, sondern auch Unternehmen der kritischen Infrastruktur selbst - wie Wasserwerke, Stromanbieter und Rüstungsbetriebe. Diese sollten die rechtlichen Möglichkeiten dazu bekommen.

Donald Trump mit erhobener Faust als Schattenriss vor US-Flagge, darunter Schriftzug: "Der Trump Effekt - Putins Zielscheibe: Europa", rechts im Bild Nahaufnahme von Putin

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Netz aus Sensoren soll Hackerangriffe erschweren

Auch mit Blick auf die täglich hunderten Cyberattacken auf Behörden und Unternehmen wolle das Ministerium einen nationalen Schutzschild errichten, so der Bericht. Ein engmaschiges Netz aus digitalen Sensoren solle demnach Angriffsversuche von Hackern erkennen und abfangen.

Anfang August war am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich.

Eine Hand bedient eine Laptoptastatur im Dunkeln.

Die Cybersicherheit in Deutschland sei bedroht, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das zeige der Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung. ZDFheute live ordnet ein.

05.09.2026 | 12:40 min

Quelle: Reuters, AFP
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 06.09.2026 ab 09:50 Uhr.

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