Drohnen-Vorfall in Leipzig:Zwei Verdächtige mit Russland-Bezug identifiziert
Nach dem Fund einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen sind zwei Verdächtige identifiziert worden. Beide haben einen Bezug zu Russland.
Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch in Leipzig verantwortlich. Gegenmaßnahmen sind strengere Einreisekontrollen sowie die Schließungen von Konsulat und russischem Haus.
02.09.2026 | 2:43 minIm Fall des versuchten Drohnenanschlags auf den Flughafen Leipzig/Halle haben die Ermittler zwei Tatverdächtige identifiziert. Nach ZDF-Informationen handelt es sich um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen Mann aus Belarus, der einen russischen Pass besitzt. Zuvor berichteten mehrere andere Medien über die Entwicklung.
Die Verdächtigen sollen hinter dem versuchten Anschlag Anfang August stecken, bei dem eine Drohne und Sprengstoff in der Nähe ukrainischer Frachtmaschinen gefunden wurden. Die beiden sind untergetaucht.
Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig möchte Deutschland den Druck auf Russland erhöhen. "Diese neuen Maßnahmen lassen Russland definitiv nicht kalt", sagt ZDF-Reporter Felix Klauser.
02.09.2026 | 2:45 minBundesregierung macht Russland direkt verantwortlich
Am Dienstag hatte die Bundesregierung Russland erstmals direkt für den versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig vom 4. August verantwortlich gemacht. Die Entscheidung basiere auf einer Beweiskette, die auf russische staatliche Stellen hinweise, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Als Reaktion will die Regierung unter anderem das russische Generalkonsulat in Bonn schließen und härter gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Das Außenministerium in Moskau kündigte eine Reaktion auf die "antirussischen Maßnahmen" an und bestellte den deutschen Botschafter ein.
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