USA und Iran wollen wohl wieder verhandeln - nach Eskalation

Trotz Angriffen vom Wochenende:USA und Iran wollen wohl wieder verhandeln

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Die USA und Iran setzen nach den erneuten gegenseitigen Angriffen am Wochenende offenbar auf Deeskalation. Im Streit um die Straße von Hormus soll weiter verhandelt werden.

Im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen der Straße von Hormus und dem Arabischen Meer Tanker und Frachtschiffe zu sehen

Nach einem iranischen Drohnenangriff auf ein Frachtschiff haben die USA Ziele in Iran angegriffen. Laut US-Angaben wurden dabei Raketen- und Drohnenlager ins Visier genommen.

27.06.2026 | 1:05 min

Die USA und Iran wollen ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Straße von Hormus US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln. "Beide Seiten werden vorerst von weiteren Maßnahmen absehen", erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Auch US-Medien berichteten über die Fortsetzung der Gespräche.

Schiffe könnten frei verkehren, während die technischen Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens fortgesetzt werden sollen. Sie seien für die kommenden Tage geplant, sagte ein ranghoher Beamter. Zudem seien die Kanäle zur Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig.

Start einer Rakete bei Dunkelheit.

Trotz vereinbarter Waffenruhe haben sich Iran und die USA erneut gegenseitig angegriffen. Auch zwischen Israel und der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz gehen die Kämpfe weiter.

28.06.2026 | 1:35 min

US-Bericht: Verhandlungen in Katar

Nach Informationen des US-Portals "Axios" wollen sich beide Seiten diesen Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen, um ihren Streit um die Straße von Hormus beizulegen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

US-Außenminister Marco Rubio hatte kürzlich technische Gespräche für diesen Montag oder Dienstag in Aussicht gestellt, die erneut in der Schweiz stattfinden sollten. Erwartet wurde, dass es dabei um Irans Atomprogramm geht. Wegen der jüngsten Eskalation seien die Gespräche jedoch verlegt und der Schwerpunkt auf die Straße von Hormus gelegt worden, meldete "Axios".

Moderatorin im Schaltgespräch mit ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen

Zwischen den USA und Iran gilt seit letzter Woche eigentlich eine Waffenruhe – doch nun haben sich beide Länder erneut gegenseitig angegriffen. Korrespondent Elmar Theveßen mit einer Einordnung.

27.06.2026 | 1:13 min

Weiter Streit um Straße von Hormus

In den vergangenen Tagen hatte es erneut Angriffe des US-Militärs in Iran nach Attacken auf Schiffe in der Meerenge gegeben, die Washington Teheran zugeschrieben hatte. Irans Revolutionsgarden wiederum attackierten Ziele in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain.

Auslöser waren unterschiedliche Auslegungen des vor rund zwei Wochen unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges - insbesondere hinsichtlich der Bestimmungen zu der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus.

Handelsschiffe liegen in der Nähe von Khasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus.

Ein Frachtschiff vor Omans Küste ist mutmaßlich von einer iranischen Drohne angegriffen worden. Die Weltschifffahrtsorganisation stoppte daraufhin die Evakuierungen rund um die Straße von Hormus.

26.06.2026 | 0:21 min

Meerenge wird wichtiger Hebel für Iran

Iran beansprucht die Kontrolle über den Schiffsverkehr für sich. "Die Straße von Hormus wird innerhalb der kommenden 30 Tage wieder vollständig unter die Verwaltung des Iran gestellt", sagte Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag in Iraks Hauptstadt Bagdad.

Die Verantwortung für die Meerenge liege allein bei Iran. Die für den Welthandel mit Öl und Dünger wichtige Meerenge hat sich für die Islamische Republik im Krieg als mächtiger Hebel entpuppt.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "US-Militär attackiert Ziele in Iran" am 27.06.2026 um 09:37 Uhr.

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