Angeblicher Wahlbetrug 2020:FBI durchsucht eine Wahlbehörde in Georgia
Das FBI hat im Bundesstaat Georgia eine Wahlbehörde durchsucht. Offenbar ermitteln die Behörden zu Präsident Trumps Vorwurf eines angeblichen Wahlbetrugs in 2020.
FBI-Agenten haben in Georgia eine Wahlbehörde durchsucht und hunderte Kisten mit Stimmzetteln mitgenommen. Grund: Die Wahl von 2020, die laut Donald Trump manipuliert worden sein soll.
29.01.2026 | 0:23 minDie US-Bundespolizei FBI hat im Bundesstaat Georgia ein Wahlbüro durchsucht. Es gehe dabei um die Suche nach Unterlagen im Zusammenhang mit der US-Wahl 2020, sagte die Sprecherin der Bezirksverwaltung von Fulton County, Jessica Corbitt-Dominguez.
Ein FBI-Sprecher bestätigte einen richterlich genehmigten Einsatz in Union City nahe Atlanta am Mittwoch, nannte aber keine weiteren Details zu den Hintergründen.
Ein Jahr nach Beginn seiner zweiten Amtszeit hält Donald Trump Europa und die Welt in Atem. Die internationale, regelbasierte Ordnung gerät ins Wanken, auch die US-Demokratie steht unter Druck.
20.01.2026 | 2:42 minTrump beharrte auf Wahlbetrug in Georgia
Georgia war einer der Bundesstaaten, in denen die Wahl 2020 zugunsten des Demokraten Joe Biden entschieden wurde. Donald Trump beharrte darauf, dass ihm die Wahl gestohlen worden sei, obwohl Richter im ganzen Land und sein eigener Justizminister zu dem Schluss kamen, dass es keine Beweise für größere Unregelmäßigkeiten gegeben habe.
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Trump selbst bat Wochen nach der Wahl in einem aufgezeichneten Telefonat den für die Wahlen zuständigen Secretary of State von Georgia, Brad Raffensperger, ihm dabei zu helfen, die nötigen Stimmen zu "finden", um das Wahlergebnis dort zu seinen Gunsten zu kippen. Dafür wurde Trump auch angeklagt, der Fall wurde aber später eingestellt.
In den USA wächst die Kritik gegenüber Trump und seiner Regierung, auch vonseiten der Republikaner. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen ordnet ein.
26.01.2026 | 1:17 minVergangene Woche hatte Trump in Bezug auf die Wahl 2020 gesagt, dass "die Menschen bald für ihre Taten strafrechtlich verfolgt werden" würden. Es war nicht klar, worauf er sich dabei konkret bezog.
Seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit sind das FBI und das Justizministerium gegen mehrere persönliche Feinde Trumps vorgegangen und haben Ermittlungen in Fällen aufgenommen, in denen er sich ungerecht behandelt fühlte.
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